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- Astrologisches Grundwissen für Einsteiger
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Willkommen ins Forum der AstroPraxis,
Gast
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THEMA: Astrologisches Grundwissen für Einsteiger
Re: Astrologisches Grundwissen für Einsteiger 10 Jahre 1 Woche her #2565
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Hallo Ralf,
es ist ganz richtig HIER deine Überlegungen zu schreiben. Wir freuen uns auch über solche Beiträge. Du hast schon wirklich weitreichende Erkenntnisse gesammelt und einige deiner Bilder gefallen mir besonders gut. Wenn aber etwas mißverständlich wirken kann, dann reagiere ich halt darauf, auch dafür ist das Forum gedacht. Es kann auch immer sein, dass ich etwas nicht richtig aufgefasst habe und das kannst du mir dann schreiben. Der Austausch macht es aus, dass man sich gegenseitig versteht... Herzliche Grüße Helen |
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Re: Astrologisches Grundwissen für Einsteiger 10 Jahre 1 Woche her #2561
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Hallo Helen,
ich nehme deine Kritik so an, wie du es schreibst. Mich fasziniert ja die Astrologie auch als Ganzes und mir macht es einfach Spaß darüber nachzudenken und Gedanken weiterzuentwickeln. Vielleicht ist es ja nicht der richtige Platz für solche Überlegungen, aber ich kenne sonst auch niemanden mit dem ich mich da austauschen könnte. Was das Inhaltliche betrifft, wollte ich die überragende Bedeutung der Planeten keineswegs in Zweifel ziehen, falls es sich so angehört hat. Ich habe nur versucht, die Hintergründe besser zu verstehen. Das die Deutungspraxis von entscheidender Bedeutung ist, um sich astrologisches Können anzueignen, nehme ich gerne nochmal als wichtigen Hinweis, habe es aber durch ein früheres Gespräch auch noch sehr präsent. Ich nehme es als einen Anstoß, mich in Zukunft mehr auf dieses (manchmal etwas mühseelige )Hauptfach zu konzentrieren. Liebe Grüße Ralf |
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Re: Astrologisches Grundwissen für Einsteiger 10 Jahre 1 Woche her #2549
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Hallo Ralf,
Astrologie theoretisch vertiefen ist das eine. Das andere ist sie als Erfahrungswissenschaft anzuwenden. Stimmt die theoretische Vorstellung mit der Berater-Praxis überein? Vergibt man Horoskop-Faktoren wie Zeichen, Häuser und Planeten eine ähnliche Wertigkeit, so entstehen nicht mehr Differenzierung und Feinheiten, sondern umgekehrt. Man drückt die Wertigkeiten etwas 'platt'. Dazu neigen nach meiner Erfahrung Astrologen am Anfang ihrer Karriere. Arroyo schreibt, ab 500 Beratungen (!) entsteht die Sicherheit. Vor mir aus können wir gern diese Zahl reduzieren, Fakt bleibt aber, dass die Erfahrung entscheidend ist und die Theorie im Hintergrund tritt. Das bedeutet aber nicht, dass Theoretisches unwichtig sei. Gerade weil wir mit einer geringen theoretischen Grundlage arbeiten, ist es umso wichtiger, die Prinzipien korrekt zu verstehen. Der Planet hat einen Auftrag. Das Zeichen zeigt, im welchen Stil dieser Auftrag erfüllt wird. Das Haus, wo er sich am besten verwirklichen lässt. Also drei [i:39isl8e4]unterschiedliche[/i:39isl8e4] Aussagen. Darin ist nichts Kompliziertes. Und doch macht es Mühe, diese Prinzipien sauber anzuwenden. Beachtet man diese Regel und lernt, sie souverän anzuwenden, ist der Gewinn SEHR groß. Denn letztlich geht es nur darum, die Gewichtung richtig zu legen und nicht alle Eventualitäten in Betracht zu ziehen. Sonst kommt man zum Ergebnis, dass alles 'irgendwie mit allem' zusammenhängt. Dass Planeten den größeren Ausschlag geben, wird stets durch die Praxis bestätigt. Wenn die Planeten korrekt definiert sind, entstehen keine Widersprüche. Mars steht bspw. für die Durchsetzungskraft. Im jedem Zeichen und im jedem Haus besteht für ihn diese Möglichkeit! Davon ausgehend können wir lösungsorientiert arbeiten. Im Luftzeichen setzt sich Mars durch Argumente durch, ist geistig tätig, spricht, kritisiert etc... Im Erdzeichen durch Aussitzen, im Wasserzeichen dadurch, dass man Probleme emotionalisiert und im Feuerzeichen durch mutiges Handeln. Probleme entstehen nur dann, wenn der Planet, das Zeichen oder das Haus falsch definiert sind. Vergibt man Zeichen, Planeten und Häuser eine ähnliche Rolle, so sieht man vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr. Da nutzt das Vertiefen nicht viel, weil die Dinge von vorne herein falsch angewendet werden. Durch diese Schwierigkeiten bin ich selbst gegangen... Ich kann natürlich sagen, Gabel, Messer und Löffel sind alle Werkzeuge zum Essen und es ist egal, wofür ich sie einsetze. Nur werde ich praktisch gesehen eine Suppe dennoch mit dem Löffel besser essen können und mich wird nicht eine Theorie beeindrucken, die suggeriert, ich müsse die Sache vertiefen und dann käme ich dahinter, die Suppe ließe sich praktischer mit dem Messer oder der Gabel essen... Probiere es mit dem Planeten als Auftraggeber und du wirst sehen, die Suppe lässt sich genussvoll zu sich nehmen Liebe Grüße & einen schönen Advent wünscht Helen PS.: übrigens fand ich, dass du den Tierkreis sehr schön definierst! |
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Re: Astrologisches Grundwissen für Einsteiger 10 Jahre 1 Woche her #2548
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Hallo Bluemoon,
"Ralf":2xsgg4a1 schrieb: Wieso habe ich eine skorpionische Seele, wenn mich die Grillen reiten ? "bluemoon":2xsgg4a1 schrieb:
War nur so eine Idee von mir - eher impulsgesteuert und auch nicht unbedingt in allen Teilen ernst zu nehmen. Allerdings habe ich weniger an Grillen gedacht, sondern an tiefgründig-grüblerische Gedanken mitten in der dunklen Nacht ... Wieso gähnst du denn dabei, ich dachte, es interessiert dich ein bischen Naja, diese Fragen kommen mir einfach bei der Beschäftigung mit der Astrologie, zB. beim Deuten. Aber ich finde, da muß man schon manchmal grübeln. Ich glaube sogar, Astrologen brauchen regelrecht einen grüblerischen Zug, oder zumindest ist es von Vorteil. Außerdem gehe ich mit dieser Frage, wie gesagt, schon länger schwanger, es drückte schon regelrecht und mußte raus. Vielleicht war die Form etwas grillenhaft, jedenfalls hatte ich selber ein bischen meinen Spaß, aber das Thema ist sicher auch ein bischen tiefgründig. Die älteste Wissenschaft ist ja aber auch tiefgründig, keine Frage. Wir werden den Grund des Gewässers so schnell nicht erreichen. Grund genug nochmal etwas weiter zu graben und schauen, was da noch zum Vorschein kommen könnte. Sicher ist ja, das der Aszendent das Gerüst des Horoskops festlegt, auch ganz unabhängig davon, wie die Häuser nun genau aussehen; immer steht der DC fest und die Reihenfolge der Zeichen entwickelt sich nach dem ersten. Das Ursprungshoroskop fängt ja mit dem Widder an und baut sich logisch auf nach einem lebendigen Werden. Also Widder stößt die Tür auf, Stier kräftigt und sichert sich, Zwilling orientiert sich nach außen, Krebs lenkt die Aufmerksamkeit wieder nach innen, Löwe drückt sich auf dieser Grundlage aus, Jungfrau passt sich den Gegebenheiten an usw. Das sind ja auch die Phasen der Entwicklung, angefangen vom Säugling. Für dich ist also alles ganz einfach mit Widder-AC Hat man einen anderen Aszendenten, bleibt das Muster der Selbstentwicklung jedoch das gleiche, nur werden jeweils andere Energien wirksam. Ein Steinbock-Aszendent zB. schafft sich seine Lebensgrundlage durch Wassermannenergien, also etwas Geistigem. Daraus könnte man schließen, das Steinbockaszendenten kaum durch harte körperliche Arbeit ihr Brot verdienen. Nun kann man ja immer einwenden, das die Planeten viel entscheidender sind, wie sich etwas manifestiert, da bin ich aber ehrlich gesagt etwas skeptisch, wenn es auch im Einzelfall so sein mag. Denn man muß ja immer auch bedenken, das die Planeten sehr vom Zeichen geprägt sind, in dem sie stehen. Wenn der Steinbock-Aszendent also meinetwegen Planeten im Wassermann stehen hat, dann sind das Luftplaneten und wassermanngeprägt. Selbst wenn es so handfeste Protagonisten wie Mars oder Saturn sind, werden sie dann nicht unbedingt dazu neigen, sich übermäßig körperlich zu betätigen, oder ? Klar, wenn jetzt Uranus zB. in Haus 6 im Stier steht, sieht es natürlich anders aus, aber es geht ja jetzt um die Tendenz. Wenn man es sich ganz genau überlegt, dann sind die Planeten, unser Planetensystem ja auch nicht der letzte Bezugsrahmen unserer Existenz, sondern es ist der kosmische Rahmen, sprich der Tierkreis, der sozusagen die höchste Instanz für unsere Erde und seine Bewohner darstellt. In den Tiefen des Alls liegt vielleicht der Ursprung der Dinge und unser Planetensystem ist darin nur ein (vergleichsweise winziger) Mikrokosmos der unter den Vorgaben der großen kosmischen Ordnung seine Gestaltungen manifestiert. Insofern führen die Planeten vielleicht nur die Inhalte der Tierkreiszeichen in einem majästetischen planetarischen Tanz auf. Sie sind wahrscheinlich so etwas wie die Stellvertreter dieser Urprinzipien, die erst ein lebendiges Zusammenspiel der auf uns einwirkenden kosmischen Kräfte erwirken können. Und das läßt natürlich auch den Aszendenten und die sich daraus ergebene Horoskopordnung nochmal in einem anderen Licht erscheinen. Das ist es eigentlich, was mich beschäftigt. Der Aszendent bestimmt unheimlich viel, er ist m.E. das Element, was das ganze Horoskop individualisiert. Wenn zwei Kinder am selben Tag im selben Hospital geboren werden, aber das eine ein paar Stunden später, ist das Horoskop ein komplett anderes. Die Sonne steht vielleicht nicht mehr unter, sondern über dem Horizont. Vielleicht nicht im 2ten sondern 11.Haus. Von ihrem Temperament, ihrer ursprünglichen Persönlichkeitsanlage sind sie sich wahrscheinlich sehr ähnlich. Nur haben sie ganz andere Lebens-Schwerpunkte und werden sicher auch von außen ganz anders geprägt werden, von den äußeren Einflüssen, die dann wieder direkt auf die Entwicklung und wie sie ihre Anlagen verwirklichen, Einfluß nehmen. Die Häuser sind ja der irdische Einfluß in der Astrologie und die Zeichen der kosmische und die Planeten sind die Kräfte, die Energien, die beide Ebenen verbinden. Die Häuser wären dann logischerweise dem Erdelement zugeordnet, was auch deshalb richtig scheint, weil sie am konkretesten sind. Die Planeten als die beweglichen Elemente des Horoskop repräsentieren das Feuerprinzip, die Aspekte als kosmische Geomentrie sind eigentlich das geistige, also Luftelement in der Astrologie und die Tierkreiszeichen sind als das astrale Prinzip dem Wasser, dem unergründlichsten Element zugeordnet. Der Kosmos scheint nach der Zahl Vier geordnet zu sein. Noch etwas scheint mir sehr interessant zu sein. Der Tierkreis ist ja, wie gesagt, nicht richtungslos, sondern entwickelt sich gegen den Urzeigersinn. Ich habe letztesmal geschrieben, das das vorherige Zeichen des Aszendenten wohl das inhaltlich von ihm am weitesten entfernte ist, obwohl es ja direkt neben ihm liegt, aber eben meistens im zwölften Haus, also jenem, das uns am unzugänglichsten ist. Das läßt sich m.E. auch konkret im Alltag nachvollziehen, denn ich würde sogar soweit gehen, das ein Zeichen sein rückwärtiges nicht wirklich mag, aber dagegen das nächste sympatisch oder interessant findet. Ich glaube zB. das Waagemenschen die spröden Jungfrauen nicht so mögen, weil die einfach keinen Stil haben und besser die ganzen kleinen Arbeiten erledigen sollten. Dagegen sind sie insgeheim von Skorpionen fasziniert, weil die ganz viel von dem verkörpern, wovor die Waagen zurückschrecken. Die aber können Waagen regelrecht verachten, wegen der angepassten Oberfläche, finden dagegen Schützen aber sehr anziehend und entspannend, was aber absolut nicht auf Gegenseitigkeit beruht, weil der Schütze dieses Nachbohren und intime Aufdringlichkeit nicht mag. Da ist ihm die Festigkeit und uneitle Würde des Steinbock wesentlich lieber. Für den Steinbock hegt der Schütze oft eine Art Bewunderung, weil im seine Ernsthaftigkeit, vielleicht Reife manchmal fehlt. Der wiederum mag den Schützen nicht besonders, eben weil er ihm unzuverlässig vorkommt und nicht wirklich verstanden hat, worum es geht. Dagegen scheint ihm der Wassermann überlegen zu sein, weil der in der Lage ist, sein ganzes Weltbild zu erschüttern. Wo ihm der Schütze einfach ein Opfer seines unbegründeten Optimismus erscheint, erkennt er im Wassermann eine Absicht, einen Plan hinter seinem Handeln und das imponiert und macht ihm vielleicht auch Angst. Für den Wassermann ist ein Steinbock natürlich viel zu engstirnig, aber wenn er eines nicht begreifen und einordnen kann in seine Theorien, dann ist es die Welt der Fische, die sind ihm einfach zu hoch. Und der Fisch findet die Wassermänner langweilig in ihrer total verkopften Existenz, schauen aber zu dem Mensch der Tat auf, dem Widder, der nicht lang fackelt und sich fragt, was mit den Fischen los ist, die für ihn irgendwie im total falschen Film gelandet sind. Und so weiter und so fort ... Ich glaube jedenfalls das die Zeichenabfolge einiges zu bedeuten hat. Vielleicht kann man einen Menschen auf der Grundlage der Tierkreiszeichenabfolge infolge seines Aszendenten ja besser verstehen oder vielleicht müssen die Häuser auch immer in Beziehung zum Aszendenten gedeutet werden. So, ich hör jetzt mal auf. Das ist jetzt mal ein ziemlich hart gebackener Weihnachtsstollen für dich, ich hoffe er schmeckt dir trotzdem einigermaßen. Lass dir Zeit, falls er dir etwas unverdaulich erscheint. Gut übrigens, das wir hier in der Rubrik ‚Astrologische Fragen für Einsteiger’ sind, dann wissen Astrointeressierte gleich, wie leicht das alles ist Einen besinnlichen 4.Advent wünscht allen Ralf |
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Re: Astrologisches Grundwissen für Einsteiger 10 Jahre 2 Wochen her #2541
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Hallo Ralf,
"Ralf":os1ftavg schrieb: "Ralf":os1ftavg schrieb:
War nur so eine Idee von mir - eher impulsgesteuert und auch nicht unbedingt in allen Teilen ernst zu nehmen. Allerdings habe ich weniger an Grillen gedacht, sondern an tiefgründig-grüblerische Gedanken mitten in der dunklen Nacht ..."Ralf":os1ftavg schrieb:
Wieso habe ich eine skorpionische Seele, wenn mich die Grillen reiten ? Kann eher sein, denke ich, das mein Uranus Spitze 12 etwas Out of Order steht, weil er grad fast minutengenau vom laufenden Neptun und auch Chiron oppositioniert wird. Nehm es also eher als einen verzweifelten Befreiungsversuch meines ohnehin etwas versenkten Uranus. Schön aber, das just bei deinem Uranus eine chemische Reaktion auf die Entfernung stattgefunden hat, das ist ja nicht selbstverständlich. Wo steht der denn, wenn ich fragen darf ? Mein Uranus steht in Haus 6, gerade noch so im Löwen und hat somit den ersten "verzweifelten Befreiungsversuch", vor der Rückläufigkeit von Neptun und Chiron, bereits hinter sich. Vielleicht klappt's ja im zweiten Anlauf ... Nächstes Jahr um diese Zeit bin ich schlauer"Ralf":os1ftavg schrieb:
Ich wollte eigentlich irgendeine mittelalterliche Astrozeichnung oder so was ähnliches einstellen, aber ging nicht, weil nur Bilder bis 20 KB geladen werden können, also nur kleine Fotos. Naja, nicht so wichtig. Mit einem Bildbearbeitungsprogramm, wie z.B. IrfanView hast du Chancen, eine Verkleinerung erwirken zu können."Ralf":os1ftavg schrieb:
Aber das mit den Häusern, die sich praktisch automatisch nach dem Aszendenten ordnen, finde ich wirklich mysteriös Ich weiß nicht, ob ich das mysteriös nennen würde. Zugegeben, ich habe mir noch nie Gedanken über so etwas gemacht und finde solche Ideen durchaus anregend. Es kann den eigenen Blick auf die Dinge nivellieren, der ja meist in den Gedanken, die man sich selbst macht, etwas fest hängt.Ich würde eher sagen, dass es logisch ist, dass der Aszendent durch seine Stellung den Häuserkreis ganz zwangsläufig in eine individuelle Ordnung bringt. Über eine subtile Zugehörigkeit dieser Ordnung zum Aszendenten will ich nicht spekulieren. Was mir schon einleuchtet, das ist natürlich die Tatsache, dass durch den Aszendent der gesamte Hintergrund, was die Lage der Zeichen im jeweiligen Horoskop anbelangt, festgeschrieben wird. Dass der Aszendent mit niemandem außer mit dem jeweiligen Menschen selbst zu tun hat, kann ich nach einigem Nachdenken wohl auch unterschreiben. Er ist - vor allem durch die Radixstellung des Herrschers - ganz individuell. Also, wenn ich deine Betrachtung aus den Tiefen deiner (wie nanntest du das... ..???) homonukulusischen Gedankenwelt herauf ziehe, so zeigt er ja, was uns als unwillkürliche Verhaltensweise mitgegeben wurde. Sein Herrscher wiederum ist der eigentliche individuelle Kern. Denn er zeigt, wie und wo sich diese Unwillkürlichkeit am ehesten zeigt. Deine Beobachtung, dass der Hv1 meist nicht in schwierige Konstellationen eingebunden ist, finde ich eine Betrachtung wert, auch das habe ich noch nie wirklich untersucht. Allerdings - was ist schwierig und was nicht? Es liegt ja immer am Menschen selbst, welche Anteile seines Innenlebens er als schwierig oder leicht zu leben ansieht. Was ich mir allerdings vorstellen kann ist, dass der Hv1 aufgrund der Tatsache, dass er zu diesem unwillkürlichen Verhaltensmuster (AC) dazu gehört, dem Menschen relativ leicht zur Verfügung steht. Immerhin nutzt er dieses Muster bereits seit Beginn seiner Tage ... unabhängig davon, ob dies als konstruktiv oder destruktiv in seiner jeweiligen Ausprägung anzusehen ist. Etwas, was leicht zugänglich ist, muss ja noch lange nicht in positiv empfundener Form gelebt werden."Ralf":os1ftavg schrieb: Ich finde es zB. logisch, das das vorherige Zeichen des Aszendenten fast immer im 12.Haus steht, es scheint gleichzeitig das inhaltlich am weitest entfernte zu sein und darum kommt es in den ‚Keller’. Hmmm, also hier müsste man jetzt genau hinsehen, wie du das meinst.Wenn ich vom AC ausgehe und diesen Standpunkt als meinen Blick in die Welt betrachte, (Was er ja de facto auch ist) so ist das am weitesten von mir (AC) entfernte Zeichen der Deszendent. Also das Gegenzeichen. ABER, in gewisser Weise hast du auch wieder recht, wenn du das Zeichen Spitze 12 als am weitesten entfernt ansiehst, nur würde ich es anders ausdrücken. Ich versuche das mal zu enttröseln, wie ich das sehe. Bleiben wir noch einen Moment bei der Achse AC - DC. Das dem AC gegenüberliegende Zeichen beinhaltet all' das, was von meinem Standpunkt aus am weitesten weg ist. Es kommt mir von außen entgegen und ist ganz andersartig. Deshalb lehne ich es erst einmal ab und bin damit auf Konfrontation. Es sind meine "offenen Feinde", ich kann sie also sehen und wahrnehmen (das ist der Vorteil), aber zunächst nicht verstehen. Mit der Zeit bin ich in der Lage, mich auf sie einzustellen und mit ihnen zu kooperieren. Irgendwann gehören sie dann (hoffentlich) auch zu mir und wenn die Integration gelungen ist, bin ich ein Stück "multi-kulti" geworden und damit heiler. Es ergibt sich daraus vielleicht die Erkenntnis, "Wir sind alle Eins".(Passt doch wunderbar zur Jungfrau-Fische Achse, findest du nicht?) Jetzt kommt die Sache mit dem 12. Haus. Meine Assoziation dazu ist Dornröschen. Ich sehe das 12. Haus also nicht als den Keller (Den betrete ich eher im 8. Haus und gehe meine Leichen suchen...), sondern als das Turmzimmer meines Radixhauses (Mit Radixhaus meine ich in dem Falle den gesamten Kreis, also mein "Horoskopgebäude"). Das macht auch Sinn, wenn ich zu deiner Aussage überleite, dass das Zeichen mit Spitze 12 ja über dem AC liegt. Nun stelle ich mir vor, dass - wieder von meinem Standpunkt aus am AC - dieses Turmzimmer für mich erst einmal nicht zu sehen ist. Es liegt über meinem Kopf und ich gucke aber nach vorne. Es kann sein, dass ich gar nicht weiß, dass dieses Turmzimmer da ist und dass Dornröschen da drin liegt. Es ist somit das Haus meiner "versteckten Feinde". Sie können mich aus dem Hinterhalt treffen, denn ich sehe sie ja nicht und weiß auch erst einmal nicht, dass es sie gibt. Irgendwann passiert es dann, dass ich getroffen werde und nun ist mir klar, da ist etwas. Aber das ist nun wirklich das oberste Zimmer meines Hauses und noch dazu völlig versteckt. Vielleicht habe ich sogar den Schlüssel dazu verloren und komme nicht hinein. Also, es ist eine Art Geheimnis, was ich irgendwie im Laufe der Zeit lösen sollte. Da ist etwas gefangen. Ein Teil meiner Lebensenergie schlummert in diesem Turmzimmer und steht nicht zur bewussten Verfügung. Da es aber dennoch dazu gehört, bricht es sich manchmal ohne mein bewusstes Zutun Bahn. Das kann dann schon mal 100 Jahre dauern, bis ich in der Gestalt des Prinzen die Dornenhecke durchdrungen habe und mein Dornröschen wachküssen kann. Vielleicht hilft mir ja zwischenzeitlich ein Transit und übernimmt die Prinzenaufgabe ... Bis dahin ist ein Teil meines Hofstaates allerdings zur Unbeweglichkeit verdammt."Ralf":os1ftavg schrieb: Ich finde es zB. logisch, das das vorherige Zeichen des Aszendenten fast immer im 12.Haus steht, es scheint gleichzeitig das inhaltlich am weitest entfernte zu sein Am weitesten entfernt also im Sinne von Unbewusstheit und aus vorgeburtlichen Tagen in dieses Leben mitgebracht."Ralf":os1ftavg schrieb:
Oder Widder, dann müßte man sich nicht mehr über die anderen aufregen. Muss ich mal drüber nachdenken, ob mein Widder-AC mich tatsächlich davor bewahrt, mich über andere aufzuregen. Klar, wenn du es so siehst, dass sich der Widder ja sowieso über alles hinweg setzt. Vielleicht bin ich da aber mittlerweile schon zu sehr "multi-kulti" geworden und habe den Waage-Gegenpol bereits zu stark integriert ..."Ralf":os1ftavg schrieb:
Es gibt ja auch Systeme mit fester Häusereinteilung, kann man die für die nördlichen und südlichen Breiten nicht anwenden ? Ich denke, du kannst jedes Häusersystem anwenden. Vielleicht tatsächlich in dem Falle mit mehr Gewinn, das ist möglich. Es käme darauf an, ein bißchen damit zu experimentieren.Die Elemente als Grundfärbung des individuellen Temperaments auf das Kollektiv eines Volkes anzuwenden ist natürlich ein Gedanke. Ob das allerdings hingeht, weiß ich nicht. Dazu müsstest du sehr viele Horoskope analysieren, um hier zu einer Aussage zu kommen. Das bewegliche Häusersystem mit seinen Veränderungen in Bezug auf den jeweiligen Breitengrad erscheint mir beinahe einleuchtender. Aber das ist alles blanke Theorie von mir und entbehrt somit erst einmal jeder Grundlage."Ralf":os1ftavg schrieb: einen vergnüglichen Dezembrrr-Tag im Schnee So wie ich das sehe, bekommen wir den hier in Rheinland-Pfalz erst morgen so richtig. Da heißt es dann rette sich wer kann hinter den Ofen!Na dann, bis zu deinen nächsten Nachtgedanken ... Liebe Grüße bluemoon |
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Re: Astrologisches Grundwissen für Einsteiger 10 Jahre 2 Wochen her #2538
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Hallo Bluemoon
Wieso habe ich eine skorpionische Seele, wenn mich die Grillen reiten ? Wo steht der denn, wenn ich fragen darf ? Ich wollte eigentlich irgendeine mittelalterliche Astrozeichnung oder so was ähnliches einstellen, aber ging nicht, weil nur Bilder bis 20 KB geladen werden können, also nur kleine Fotos. Naja, nicht so wichtig. Aber das mit den Häusern, die sich praktisch automatisch nach dem Aszendenten ordnen, finde ich wirklich mysteriös (okay, Pluto-Merkur-Quadrat ; könnte vielleicht doch was dran sein ) . Meine Theorie ist ja, dass das alles subtil zum Aszendenten ‚dazugehört’, er also quasi nicht nur das 1.Haus regiert, sondern den eigentlichen Hintergrund des ganzen Horoskopes bildet auf dem die Planeten, als dynamische ‚Verknüpfungen’ mit der Welt interagieren. (Der Mond zB. hat ja immer auch was mit der Mutter zu tun und die Sonne mit dem Vater, aber der Aszendent hat mit niemandem etwas zu tun, außer mit mir selbst. Und der Herrscher des AC könnte so etwas wie die Intention des Individuums in der Inkarnation bedeuten, wo es sich unwillkürlich hingezogen fühlt, ohne unbedingt die ganzen Schwierigkeiten oder Probleme zu berücksichtigen, die sich vielleicht stellen werden. Das ist mir schon öfter aufgefallen, das der Aszendentenherrscher oft ‚unbeteiligt’ an schwierigen Konstellationen in Horoskopen steht. ) Ich finde es zB. logisch, das das vorherige Zeichen des Aszendenten fast immer im 12.Haus steht, es scheint gleichzeitig das inhaltlich am weitest entfernte zu sein und darum kommt es in den ‚Keller’. Das folgende hingegen baut sozusagen auf dem Aszendentenzeichen auf und es ergibt sich eine fast fließende Abfolge. Das finde ich absolut faszinierend; der Aszendent ist für mich wirklich ein Mysterium. Schade das ich einen Jungfrau-Aszendenten habe ich hätte lieber Schütze oder Löwe genommen oder Fische, die sind ja auch ganz ozeanisch. Oder Widder, dann müßte man sich nicht mehr über die anderen aufregen. Das was du zu den Mentalitäten geschrieben hast, könnte seine Berechtigung haben, irgendwo im Horoskop muß es sich ja eigentlich niederschlagen. Hat ja vielleicht auch mit den Elementen zu tun. Wir Nordeuropäer sind ja mehr so die Erd-Luft-Typen und Südeuropäer haben ja eine stärkere Feuerbetonung. Osteuropäer würde ich mehr so als Erd-Wasser-Menschen einordnen. Die Ungarn zB. sind ja gern melancholisch und die russische Seele würde ich auf der Saturn-Krebs-Achse verorten, was man so weiß. Wäre ja interessant, ob es da Untersuchungen gibt, was für eine Elementenverteilung die Geburten der Länder im Durchschnitt haben. Das mit den Ländern, wo die Häuserverteilung sehr verzerrt wird, ist ja vielleicht auch einfach ein Problem des Häusersystems. Vielleicht passen ja Placidus und Koch nur zu den gemäßigten Breiten. Es gibt ja auch Systeme mit fester Häusereinteilung, kann man die für die nördlichen und südlichen Breiten nicht anwenden ? "bluemoon":1tvw3ha0 schrieb: Meidet womöglich solch ein Erdling die Strenge des Terristischen so kennzeichnenden Quadratur ? Oder fällt gar die natürlich erscheinende Ordnung der normalen Abfolge der Lebensentfaltungen aus dem Rahmen der diesseitigen Erfahrungsvariabilationen ? Also die letzten Abschnitte waren jetzt eigentlich nicht mehr wirklich ernst gemeint, auch wenn ich mir die Mühe gemacht habe, es seriös klingen zu lassen. Es ist einfach nur dummes Zeug und als solches zu geniessen oder kopfgeschüttelt kräftig. Da war die Sperrstunde ja auch schon eindeutig überschritten. einen vergnüglichen Dezembrrr-Tag im Schnee Ralf |
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