Liebe Bluemoon und alle anderen Mitleserinnen,
zehn Tage hat es jetzt gedauert, bis ich mich dazu entschieden habe, mich doch noch zu der Thematik zu äußern. Erkenntnisse verarbeiten dauert eben...
Zur Erinnerung:
Mein 12. Haus: Schütze, AC Schütze, Jupiter H7, Krebs.
Mein „Auftrag“ (und unser Familiencredo; viele jupitergeprägte Familienmitglieder): „Wir sind die Guten! Wir tun Gutes“
Mein Jupiter H7 (wie überhaupt die Thematik „Projektion der Planeten in H7“) war mir bis jetzt ein Rätsel, welchem ich mich jetzt angenähert habe:
Ich habe sicherlich einige meiner Liebsten in die Flucht geschlagen durch mein selbstaufopferndes „Gutes-Tun-und-gut-sein-und-nichts-verlangen“ (Projektion von Krebsjupiter H7). Das geht soweit, dass es mir sehr schwer fällt, etwas anzunehmen, dass ich mich beinahe schuldig fühle, wenn mir Gutes getan wird. Jetzt erst wird mir klar, dass ich viel Gutgemeintes – und zwar weniger „materielle Güter“, sondern vor allem Liebe und Zuneigung - zurückgewiesen habe, weil mein Auftrag „GEBEN von Gutem“ war/ist, und ich dadurch meine Liebsten sehr verletzt habe... ich wunderte mich immer schon über die Egoisten in meiner Umgebung (wo ich doch so viel gebe – wieso bekomme ich so wenig?) – ich mache sie dazu, weil ich nicht in der Lage bin, Liebe anzunehmen. Erstens verbietet mir das mein „Auftrag“ (und Jupiter Quadrat Chiron/Saturn), und überdies ich frei sein von diesen Emotionalitäten (Wassermannmond, Widdervenus). Gleichzeitig existiert diese Sehnsucht nach Liebe und Geborgenheit – Liebe kann sehr schwierig sein!
Bluemoon:
Das ist vielleicht genau der Punkt:
Einerseits den familiären Auftrag annehmen, aber ihn so ausgestalten, dass er einem selbst gut tut. Denn nur dann kannst du für dich und deine dahinter stehende Familie damit auch ein Erlösungswerk betreiben.
Das geht nach meiner Auffassung dann nicht, wenn man nur anderen gerecht werden will - dann schafft man eher neue Probleme, die vielleicht wieder in die nächste Generation hinein reichen.
Ja, ich schwanke zwischen dem „den Anderen gerecht werden“ und emotionaler Ungebundenheit – meinen Horoskopherrscher würde ich am Liebsten irgendwo anders hin verlegen... da das in diesem Leben wohl nicht möglich ist, muss ich wohl lernen, Gutes /Liebe auch anzunehmen. Ich werde meinen Jupiter erobern!
Und natürlich reicht das in die nächste Generation: mein Sohn (Krebs AC! Schützemond!)
Bluemoon:
„Das Geben und Nehmen von Wachstum und Unterstützung in den Ausgleich bringen - ohne Einbahnstrasse - könnte das vielleicht eine konstruktive Umsetzung deiner von dir genannten familiären Prägung sein?“
Wunderbar, dass es Menschen und Astrologinnen gibt, wie Bluemoon! Ich nehme diese Unterstützung an (ja!) und im Sinne meines Horoskopherrschers H7 tu ich jetzt Gutes, indem ich meinen Beitrag hier veröffentliche und hoffe, dass ich einen Beitrag leisten konnte zu der Thematik „familiäre Prägungen“. Nebenbei gestatte ich es mir, ganz egoistisch eure Aufmerksamkeit in Anspruch zu nehmen...
(und noch egoistischer habe ich mich immer noch nicht mit dem korrekten zitieren der Beiträge auseinandergesetzt – werde ich bald tun, denn der Egoismus sollte auch seine Grenzen haben)
alles Liebe
Outremer