Liebe outremer,
"outremer":2ah4e7ps schrieb:
(ich habe noch nicht herausgefunden, wie man die Zitate der Beiträge richtig kopiert)
Um das Ende deines letzten Beitrages direkt am Anfang zu behandeln:
Ich habe unter dem Thema [b:2ah4e7ps]Fragen zum Forum[/b:2ah4e7ps] den Beitrag [b:2ah4e7ps]Andere Teilnehmer zitieren[/b:2ah4e7ps] eingestellt. Vielleicht hilft er dir und anderen weiter!
"outremer":2ah4e7ps schrieb:
vielleicht denke ich zu einfach – oder du hast diesmal den sehr komplizierten Weg gewählt
Ich neige dazu, nicht den einfachen Weg zu wählen und schnell tiefgründig zu werden. Das ist vielleicht auch nicht immer optimal. Gerade wenn ich eine Information erhalte, ist es oft so, dass ich schon währenddessen beginne, dahinter zu blicken - mich rein zu bohren.
Möglicherweise übersehe ich dann leicht die einfachen Dinge ... ...
Gut, dass wir hier die Chance haben, uns gegenseitig zu unterstützen und dabei das Blickfeld zu erweitern.
"outremer":2ah4e7ps schrieb:
Ja, ich dachte mir schon öfters, dass es vor einem Gespräch notwendig wäre, herauszufinden, wie der Merkur des „Zuhörers“ funktioniert und die eigene Ausdrucksweise anzupassen.
Das ist sicher eine wichtige Basis mit dem Klienten, was die Gesprächsführung anbelangt auf eine Ebene zu gehen.
"outremer":2ah4e7ps schrieb:
Aber auch mein Merkur besitzt Grenzen.
Natürlich. Das wird jedem so gehen. Du kannst auch nach meinem Verständnis nicht mehr autentisch sein, wenn du versuchst, diese Grenzen zu überschreiten - nur des Klienten wegen. Das hilft weder ihm noch dir und da ist es besser, sich seine Autentizität zu bewahren, auch wenn das bedeutet, dass die gemeinsame Sprachebene ihre Grenzen findet.
Und Schließlich gilt doch: "Jedes Töpfchen findet sein Deckelchen" - du wirst als Beraterin hauptsächlich die Menschen anziehen, die zu dir passen. Wir hatten dieses Thema schon einmal an anderer Stelle (Ich hab' dich erkannt...
"outremer":2ah4e7ps schrieb:
Kann man, darf man, Beraterin werden ohne psychologische Ausbildung?
Deine Vorsicht ist begründet. Dafür dient ja auch der zweite Ausbildungsteil, hier eine Grundlage zu legen und zu lernen, nicht nur zu deuten, sondern auch den Menschen im Gespräch zu erkennen. Das Gehörte in der Radix zu finden, aber auch Lösungen zu entdecken und dem Klienten im geeigneten Gespräch Erkenntnisse zu bescheren - dies leisten zu können, dabei unterstützt der Teil der Ausbildung, in den du nun bald eintrittst.
"outremer":2ah4e7ps schrieb:
Das hat jetzt nicht mehr viel mit „familiärer Prägung im Horoskop“ zu tun (wenn auch vielleicht mit meiner eigenen: H12 Schütze, Jupiter H7: tu Gutes für deine Liebsten, verbreite deine Ideologie und sei optimistisch – weit bin ich ja nicht gekommen )
Na, dann sind wir hier vielleicht doch nicht so ganz falsch - wenngleich mit diesem Dialog tatsächlich das Thema etwas veränderte Züge annimmt. Eine Entwicklung, die aber bei unseren Dialogen an anderer Stelle auch schon tendenziell zu beobachten war...
"Tu Gutes für deine Liebsten" - ja, du kannst es aber auch erweitern: Tu Gutes für dein Gegenüber (Haus 7) und schon bist du wieder in der Klienten - Berater Situation. Aber es heißt auch: Lass' dir von Partnern Gutes tun! Du darfst es in beide Richtungen annehmen und so gesehen, wird dir das Aufbaustudium ganz sicher die Möglichkeit eröffnen, im Dialog deine Kompetenzen zu erweitern und auch Hilfestellung zu erhalten.
"outremer":2ah4e7ps schrieb:
weit bin ich ja nicht gekommen
Wer hat gesagt, wie weit du kommen mußt? Vielleicht ist das genau der Punkt, an dem du dich aus deiner familiären Prägung lösen solltest.
Einerseits: "Tu Gutes für deine Liebsten, Partner, Klienten, Gegenüber...!"
Andererseits: "Gemäß deiner Individualität und innerhalb der von dir selbst gesetzten Grenzen!"
Außerdem steckt da für mich auch drin: "Nimm Gutes von der anderen Seite an - aber du entscheidest, wieviel du gerne nehmen magst!"
Das ist vielleicht genau der Punkt:
Einerseits den familiären Auftrag annehmen, aber ihn so ausgestalten, dass er einem selbst gut tut. Denn nur dann kannst du für dich und deine dahinter stehende Familie damit auch ein Erlösungswerk betreiben.
Das geht nach meiner Auffassung dann nicht, wenn man nur anderen gerecht werden will - dann schafft man eher neue Probleme, die vielleicht wieder in die nächste Generation hinein reichen.
[b:2ah4e7ps]Das Geben und Nehmen von Wachstum und Unterstützung in den Ausgleich bringen - ohne Einbahnstrasse - könnte das vielleicht eine konstruktive Umsetzung deiner von dir genannten familiären Prägung sein?[/b:2ah4e7ps]
Liebe Grüße
bluemoon