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THEMA: Astrologische Frage /Thema Synastrie

Re: Astrologische Frage /Thema Synastrie 9 Jahre 1 Monat her #4160

  • Ralf
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Hallo Sanne,

Wir Foris sind ja immer bereit, wenn es darum geht, sich gegenseitig zu helfen.
"Sanne":2jd4hep7 schrieb:
Ein Bekannter von mir hat in seinem Geburtshoroskop ein Mars/Saturn Quadrat. Mit seiner Partnerin bildet er in der Synastrie sowohl ein Mars/Saturn (sie/er) Trigon als auch eine Mars/Saturn (er/sie) Opposition. Vom Gefühl her finde ich das signifikant, aber ich kann es nicht wirklich deuten.
Ich fand die Frage sehr interessant und habe mich damit etwas beschäftigt. Zur Ergänzung von Claudias Antworten also folgende Überlegungen :

Wenn ihr Mars im Trigon zu seinem Saturn steht, könnte das bedeuten, dass ihre Durchsetzungsenergie und Egomotive zwar vom Partner erstmal als solche erkannt und kommuniziert werden, aber eine gute Übereinkunft zwischen ihrem Wollen und seinem Sollen und Müssen, also seiner Ego-Polizei, gefunden wird. Sie wird ihn durch ihren Willen zwar an seiner empfindlichen Stelle berühren, aber nicht verletzen. Also ein guter Bewußtwerdungsaspekt.

Wenn sein Mars eine Opposition zu ihrem Saturn bildet, gilt das zwar im Prinzip auch, aber es ist ungleich schwieriger, damit umzugehen. Wenn er sich wegen irgendwas in der Beziehung durchsetzen will, geht das aus ihrer Sicht gar nicht; da wird sie versuchen direkt oder indirekt einen Riegel vorzuschieben. Wer sich dann durchsetzt, ist dadurch noch nicht gesagt und hängt von den jeweiligen Stellungen ab, aber das er da ein Problem hat, zeigt ja sein eigenes Mars/Saturn-Quadrat.
Es könnte gut sei, das an diesem Problem die ganze Beziehung hängt, denn wenn er klein beigibt, steht damit möglicherweise auch seine Marsenergie und Selbstverständnis als Mann insgesamt in Frage und die Beziehung könnte durch unbewußte Aggressionen vergiftet werden. Offene Auseinandersetzungen sind hier also fast vorprogrammiert und auch notwendig für ein Fortbestehen und Entwicklung der Beziehung, womit aber noch nicht gesagt ist, ob das die Beziehung aushält. Denn in diesem Falle könnte es leicht zu Verletzungen oder großem Unmut der Partnerin kommen. Es gibt also verdammt viel zu lernen für beide und langweilig wird es ihnen wahrscheinlich nicht werden.

Grüße an alle lieben Foris
Ralf
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Re: Astrologische Frage /Thema Synastrie 9 Jahre 1 Monat her #4158

  • bluemoon
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Hallo Sanne,
"Sanne":hshlvlms schrieb:
Ein Bekannter von mir hat in seinem Geburtshoroskop ein Mars/Saturn Quadrat. ...
Hat er seine Partnerin "ausgesucht", um dieses Thema zu bearbeiten? Was sind Eure Deutungsvorschläge?
Mit seinem Mars/Saturn Quadrat hat er ganz sicher Resonanzen zu diesen gegenseitigen Mars/Saturn Berührungen im Horoskopvergleich. Dass er (unbewusst) seine Partnerin "ausgesucht" hat, um dieses Thema zu bearbeiten würde ich schon so interpretieren. Mit den beiden von dir genannten Interaspekten bekommt er sein Thema gleich auf zwei Arten und in unterschiedlicher Ausprägung serviert. Es kann bedeuten, dass er mit dieser Partnerin Wege findet, sein Quadrat anders zu leben, was ihm alleine vielleicht nicht so einfach gelungen wäre."Sanne":hshlvlms schrieb:
Wenn solche Wiederholungsaspekte eine bestimmte (wichtige) Aussage besitzen, wie sieht es dann mit ähnlichen Konstellationen aus,
Das ist eine sehr gute Überlegung von dir.
Dafür gebe ich dir ein Beispiel von einem Paar, das ich kenne:
Sie hat Sonne Konj. Mars, er hat Mars in Löwe.
Er hat Venus Konj. Neptun, sie hat Venus in Fische."Sanne":hshlvlms schrieb:
könnten hier evtl. die Ähnlichkeiten Steinbock/10.Haus bzw. Mond in 3 und die Mond/Merkur Konj. die eigentliche Unverträglichkeit eines Monds in Widder bzw. Steinbock etwas abmildern?
Eher würde ich sagen, dass die Suchbild-Ausprägung des einen Partners resonant ist, für die Konstellation des anderen. Da besteht eine Anziehung, da der eine beim anderen in etwa das findet, was er sucht.

Mit der Unverträglichkeit von Mond in Widder bzw. Mond in Steinbock wäre ich eher vorsichtig. In der Betrachtung der klassischen Astrologie steht Mond in Widder peregrin, also "auf fremdem Terrain" und Mond im Steinbock im Exil.
Die klassische Astrologie geht davon aus, dass ein Planet in solcher Stellung eher seine negativen Eigenschaften zur Ausprägung bringt.
In der psychologischen Astrologie sieht man das nicht so. Hier wird davon ausgegangen, dass der Zeichenhintergrund zu erkennen gibt, in welcher Form man (beim Mond) seine Bedürfnisse zum Ausdruck bringen wird. Grundsätzlich gibt es keine positiven oder negativen Zeichenstellungen in der psychologischen Astrologie."Sanne":hshlvlms schrieb:
Welche Bedeutung hat der AC bzw. MC für das Haus des Partners, in das diese Achsen fallen
Um das zu verdeutlichen, zitiere ich aus dem Buch von Stephen Arroyo, "Astrologie und Partnerschaft":
[i:hshlvlms]Die Stellung des Aszendenten eines anderen Menschen in meinem Geburtsbild weist darauf hin, wie die andere Person grundsätzlich auf mich einwirkt. Diese Stellung zeigt zumeist auch die offensichtlichste Art, wie der andere in mein Leben tritt und welchen ersten Eindruck er auf mich macht[/i:hshlvlms]

Es wird also vor allem der Lebensbereich angesprochen, in dessen Haus AC oder MC fällt. Beim MC werden es vor allem die Ziele eines Menschen sein, sein Beruf oder seine gesellschaftliche Stellung, was uns in dem entsprechenden Bereich tangiert.
Treffen die Achsen im Synastriehaus dann noch auf Planeten, so ergeben sich natürlich Wechselwirkungen. Einerseits wird das Achsenthema des Partners über die angesprochenen Planeten und deren Radixverbindungen sicher auch noch in weitere Lebensbereiche "transportiert" und andererseits wirken natürlich diese Planeten auch auf die Achsen des Partners.

Sind deine Fragen so weit beantwortet oder habe ich alle "Klarheiten erfolgreich beseitigt"?

Liebe Grüße
Claudia
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Re: Astrologische Frage /Thema Synastrie 9 Jahre 1 Monat her #4154

  • Sanne
  • Sannes Avatar
  • Offline
Zur Synastrie hätte ich auch noch einige Fragen

Ich frage mich schon eine ganze Weile (hierzu habe ich noch nichts finden können), was "Wiederholungsaspekte" in der Synastrie bedeuten könnten. Als Beispiel:

Ein Bekannter von mir hat in seinem Geburtshoroskop ein Mars/Saturn Quadrat. Mit seiner Partnerin bildet er in der Synastrie sowohl ein Mars/Saturn (sie/er) Trigon als auch eine Mars/Saturn (er/sie) Opposition. Vom Gefühl her finde ich das signifikant, aber ich kann es nicht wirklich deuten.
Hat er seine Partnerin "ausgesucht", um dieses Thema zu bearbeiten? Was sind Eure Deutungsvorschläge?

Wenn solche Wiederholungsaspekte eine bestimmte (wichtige) Aussage besitzen, wie sieht es dann mit ähnlichen Konstellationen aus, wie bspw. der eine Partner hat Mond in Steinbock in Haus 3, der andere eine Mond/Merkur Konjunktion in Widder in Haus 10. Ich weiß ja, dass ich Zeichen/Häuser nicht durcheinander werfen darf , aber könnten hier evtl. die Ähnlichkeiten Steinbock/10.Haus bzw. Mond in 3 und die Mond/Merkur Konj. die eigentliche Unverträglichkeit eines Monds in Widder bzw. Steinbock etwas abmildern?

Eine Frage hätte ich noch:
Ich weiß immer noch nicht so recht, wie ich den AC bzw. den MC in der Synastrie deuten soll. Welche Bedeutung hat der AC bzw. MC für das Haus des Partners, in das diese Achsen fallen (als Bsp. zur Verdeutlichung: AC fällt in Haus 4, der MC in Haus 12 des Partners)?

Das wäre es erst mal an Fragen
Wie immer vielen Dank für Eure Antworten!

Sanne
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Re: Astrologische Frage /Thema Synastrie 10 Jahre 9 Monate her #868

  • bluemoon
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Hallo Sunisa,

erst einmal herzlich Willkommen hier im Forum!

Zu deiner Frage:
"Sunisa":2n86wxvo schrieb:
schränkt dieser Planet auch noch rückläufig mich in meinem Wesen ein ?

Grundsätzlich zu rückläufigen Planeten:
Sie sind vor allem nach innen gerichtet. Das heißt, dass diese Energie mehr in sich selbst entfaltet wird – also für die eigene Innenschau. Für das äußere Leben ist sie lange Zeit nicht zugänglich.
Erst wenn die innere Entwicklung weit genug fortgeschritten ist, kann es gelingen, diese Energie im Außen einzusetzen. Saturn ist ohnedies ein Entwicklungsplanet und braucht dafür viel Zeit. In welchem Maße seine Funktion bei deinem Partner entwickelt ist, kann ich natürlich nicht wissen und auch nicht, inwieweit und auf welche Weise er mit dieser Energie Einfluss auf sein äußeres Leben nimmt.

In der Synastrie zeigen Saturnaspekte Halt und Festigkeit an. Hier befindet sich oftmals der „Kitt“, der eine Beziehung zusammen hält. Aber auch Einschränkungen an der Stelle, an der Saturn im Horoskop des Partners zu stehen kommt, werden durch ihn deutlich.

Um ehrlich zu sein, fehlt mir die Erfahrung um sagen zu können, ob rückläufige Planeten in der Synastrie anders oder genauso wirken, wie direktläufige. Ich könnte jetzt spekulieren und sagen, dass ein direktläufiger Planet mit seiner Energie mehr Einfluss ausübt, als ein rückläufiger.
Abgesehen von diesen Feinheiten bleibt aber jeder Planet grundsätzlich das was er ist – seine Kräfte sind immer noch dieselben, egal ob sie „vor oder hinter dem Vorhang“ zum Ausdruck kommen.

Als doppelter Skorpion, der du ja nach deinen Angaben bist, macht dir vermutlich so schnell niemand etwas vor und falls du nicht erst seit gestern mit deinem Partner zusammen lebst, verfügst du im Umgang mit ihm wohl schon über ein gewisses Maß an Erfahrung.
Sehe ich das richtig, dass deine Frage also auf einem bereits vorhandenen Erleben basiert?
Anders gefragt:
Fühlst du dich denn durch deinen Partner in deinem Selbstausdruck eingeschränkt?

Viele Grüße
bluemoon
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Astrologische Frage /Thema Synastrie 10 Jahre 9 Monate her #865

  • Sunisa
  • Sunisas Avatar
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Hallo ,
ich habe da einmal eine Frage an euch .Bei der Synastrie liegt der Saturn R meines Partners genau in konjunktion zu meinem Azsendenten im Skorpion . schränkt dieser Planet auch noch rückläufig mich in meinem Wesen ein ? wie gesagt mein azsendent ist skorpion und vom
sonnenzeichen auch Skorpion .
LG Sunisa
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