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THEMA: Depression im Horoskop

Re: Depression im Horoskop 9 Jahre 8 Monate her #2888

  • bluemoon
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Liebe Wika,

es freut mich, dass dir meine Erklärungen weiterhelfen.
Es ist schon so, dass man sich die verschiedenen Ebenen eines Horoskops deutlich machen sollte. Es lohnt sich, immer wieder einmal darüber nachzudenken.
Insofern war deine Frage auch für mich eine Bereicherung, in dem ich mich mal wieder ausführlicher damit auseinander gesetzt habe.

Wie ich es mittlerweile beobachtet habe ist es so, dass die MK-Achse - nach der Betrachtung der Radix gedeutet - eine Art Essenz darstellt dessen, was sich für den Menschen, vor dem Kontext seines individuellen Horoskopes gesehen, in diesem Leben als (wenn du so willst) karmisches Ziel wie ein roter Faden durch alle Bereiche seines Lebens zieht.
Wenn du es nicht karmisch sehen willst, so ist es die vom Leben an ihn gestellte Aufgabe, sich im Sinne dieser Achse in allen Lebensbereichen zu erweitern und über das bereits Vorhandene hinaus zu wachsen.

Liebe Grüße
bluemoon
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Re: Depression im Horoskop 9 Jahre 8 Monate her #2886

  • Wika
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Hallo bluemoon,

lieben Dank für den Vergleich der Achsen ! Das hat schon ein wenig geholfen. Man muss wirklich lernen, in der Astrologie in mehreren Ebenen zu denken. Dann ist alles ein wenig verständlicher.

Viele Grüße

Wika
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Re: Depression im Horoskop 9 Jahre 8 Monate her #2876

  • fritsch
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"Ilsa Lund":328frd2p schrieb:
Nun habe ich eine kleine Tochter mit einer Fische Sonne geboren. Sie hat auch Mond in Steinbock wie ich, mit Konjunktion Venus, Sextil Uranus und Quadrat zum Waage- Aszendenten. Und ich möchte ihr unbedingt diese Einsamkeitsgefühle ersparen, ihr eine warme Mutter sein, bei der sie sich geborgen fühlt und sicher. Es verunsichert mich zutiefst zu wissen, dass ihr Mond in Steinbock ist, da ich mich eigentlich für eine sehr warme und fürsorgliche Frau halte. Was kann ich tun, um ihr ein Gefühl von Sicherheit zu geben, dass sie weiß, dass sie sich auf mich verlassen kann, was braucht sie? Obwohl ich mich viel mit meinem Steinbock Mond beschäftigt habe, bin ich verunsichert. Vielen Dank für Euer Feedback, lg. Ilsa Lund
Liebe Ilsa, hallo alle zusammen,
auch ich habe mich stark mit dem Mond im Steinbock beschäftigt, weil ich in der Tat sehr oft sehr fürsorgliche Mütter mit dieser Konstellation kennen lernte. Es ist nicht ganz einfach zu erklären. Ich hoffe, es gelingt mir dennoch.
Es geht im keinen Fall um die Gefühle, die tatsächlich empfunden werden, sondern nur WIE man sie zeigt.
Eine Frau mit Mond im Steinbock wird dazu neigen, Gefühle für andere stärker zu empfinden, als für sich selbst. Sie wird meinen, sie sei anderen diese Aufmerksamkeit verpflichtet. Somit versorgt sie sich selbst zu wenig. Das hat zur Folge, dass sie sich alleine fühlt. Man könnte sagen, sie liebt sich selbst zu wenig, eine Art Härte zu sich selbst. Wenn eine Mutter so vorgeht, fehlt dem Kind die Liebe, welche die Mutter sich selbst nicht gönnt. Sie erlebt zu wenig, wie man es anstellen kann, um sich selbst zu lieben und zu verwöhnen. Wenn das Kind selbst ein Mond im Steinbock hat, wird es die Mutter lieben, sowie sie ist, ohne wenn und aber.
Es werden schöne Zeiten miteinander geben. Es können aber auch Zeiten sein, in denen beide sich zu ähnlich sind. Dann werden sie sich das gleiche vorwerfen und sich nerven. Am besten sollten sie sich dann "selbst an die Nase fassen", denn keine von beiden ist besser als die andere.
Aus esoterischen Sicht hat sich deine Tochter ihre Mutter ausgesucht. Es kann also nicht sein, dass du zu ihr nicht passt. Du bist exakt das, was sie braucht. Kein Kind braucht etwas anderes als Liebe. Wenn es Liebe bekommt, stimmt alles. Darin solltest du dich sicher fühlen. Alles ist in Ordnung, wie es ist...
Liebe Grüße
Helen
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Re: Depression im Horoskop 9 Jahre 8 Monate her #2875

  • Ilsa Lund
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Hallo liebe Helen,

in Deinem Beitrag schreibst Du zu Mond in Steinbock:

"weil es nicht akzeptabel ist, dazu zu stehen, dass an irgend einer Stelle seiner Kindheit, von ihm viel verlangt wurde. Dass er evtl. frühreif sein musste. Dass seine Mutter zum Zeitpunkt seiner Geburt evtl. nicht gerade glücklich war. Dass er recht früh Einsamkeitsgefühle troz perfekter Versorgung kannte. Die Verantwortung für ihn kann so einwandfrei organisiert gewesen sein, dass es nichts daran zu kritisieren gab."

Ich selbst habe meinen Mond im Steinbock und weiß gut, wovon Du sprichst.

Nun habe ich eine kleine Tochter mit einer Fische Sonne geboren. Sie hat auch Mond in Steinbock wie ich, mit Konjunktion Venus, Sextil Uranus und Quadrat zum Waage- Aszendenten. Und ich möchte ihr unbedingt diese Einsamkeitsgefühle ersparen, ihr eine warme Mutter sein, bei der sie sich geborgen fühlt und sicher. Es verunsichert mich zutiefst zu wissen, dass ihr Mond in Steinbock ist, da ich mich eigentlich für eine sehr warme und fürsorgliche Frau halte. Was kann ich tun, um ihr ein Gefühl von Sicherheit zu geben, dass sie weiß, dass sie sich auf mich verlassen kann, was braucht sie? Obwohl ich mich viel mit meinem Steinbock Mond beschäftigt habe, bin ich verunsichert. Vielen Dank für Euer Feedback, lg. Ilsa Lund
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Re: Depression im Horoskop 9 Jahre 8 Monate her #2865

  • bluemoon
  • bluemoons Avatar
Lieber Ralf,
"Ralf":1ay72ua8 schrieb:
ich hab gewußt, dass es ein großer Fehler ist, den Beitrag wieder reinzustellen


Dein Hinweis auf Robert Enke zeigt etwas auf, was deutlich macht, dass in Hinblick auf unser Thema "Depression" ein Umdenken sehr wichtig und notwendig ist.
Man sieht es einem Menschen halt nicht an, wenn er innerlich "am Stock" geht und gerade diese Erkrankung ist eher stigmatisiert, als anerkannt. So sehr, dass Menschen sich selbst sie nicht einzugestehen wagen, geschweige denn, damit nach außen zu gehen. Sie leiden lieber im Verborgenen und am Ende fällt das Umfeld aus allen Wolken ...
Insofern war die öffentliche Aufarbeitung dieses Falles etwas, was auch Augen öffnen konnte.
Wir brauchen eine Wahrnehmung in der Gesellschaft, die solche Dinge als das annimmt, was sie sind: Eine Störung des inneren Gleichgewichtes - manchmal aber auch eine ernsthafte Erkrankung - wofür sich niemand zu schämen braucht, was genauso real ist, wie ein Schnupfen oder ein nachhaltiges körperliches Gebrechen und genauso ernst genommen werden will und muss!

viele Grüße
bluemoon
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Re: Depression im Horoskop 9 Jahre 8 Monate her #2864

  • bluemoon
  • bluemoons Avatar
Liebe Wika,
"Wika":30ojk46x schrieb:
Ist die IC/MC vielleicht etwas "weltlicher" und die Mondknotenachse etwas "karmischer" ?
Der Ansatz geht schon in die richtige Richtung.

Die Mondknotenachse bezeichnet eine Entwicklungsrichtung in Bezug auf unser Lebensziel.
Wir bringen bestimmte Fähigkeiten mit (südl. MK), die uns vertraut sind, die wir immer leicht und direkt "abrufen" können, um zu handeln. Aber tatsächlich sollen wir darüber hinaus wachsen (nördl. MK). Wir sollen uns dort, wo der nördliche Mondknoten im Horoskop zu finden ist, Neues aneignen; sollen Neuland erobern. Dinge, die wir uns vielleicht bislang nicht zugetraut haben, oder an deren Umsetzung wir nicht wirklich ernsthaft gedacht haben. Vielleicht werden wir von unserer Umwelt immer wieder (direkt oder indirekt) dazu aufgefordert, dorthin zu gehen. Es dauert aber eine ganze Weile, bis wir selbst uns so weit entwickelt haben, dass der Heimathafen (SMK) uns "zu klein" wird, zu überschaubar. Da muss einfach irgendwann mehr sein. Wir merken, dass wir "über unseren Tellerrand hinaus blicken" wollen. Wenn es uns genügend hinaus zieht, setzen wir dann doch die Segel und verlassen den sicheren Hafen.
Das kann eine bewusste Entscheidung sein, es ist auch möglich, dass das Leben Forderungen stellt, die uns immer mehr in diese Richtung führen. Vermutlich sogar eher das Letzere. Wir merken einfach, dass es zur Erreichung unserer Ziele notwendig ist, diesen Weg zu gehen - auch, wenn es vielleicht Überwindung kostet oder Unbequemlichkeiten mit sich bringt.
Dabei ist es so wie du schreibst, dass nicht das eine oder das andere Extrem gelebt werden soll. Tatsächlich ist es das Finden der Mitte zwischen beiden Polen, was das eigentliche Ziel dieser Achse darstellt.

Die IC/MC Achse vergleiche ich gerne mit unseren Wurzeln und den uns gegebenen Flügeln.
Die Wurzeln - das ist ja eine ganze Menge. Da ist unsere Herkunftsfamilie, unser Inneres, unsere Privatsphäre und schließlich auch unsere eigene Familie, die wir vielleicht irgendwann einmal gründen. Das IC ist der Eingang zu unserem Zuhause.
Die Flügel, die uns mitgegeben wurden, befähigen uns, von dem Ort des Zuhause loszufliegen und unsere Ziele zu erreichen. Hier streben wir etwas an, eine Wunscherfüllung, den erfolgreichen Abschluss eines bestimmten Projektes, einen Bildungsabschluss, einen Beruf und insgesamt eine bestimmte Stellung in der Gesellschaft. Am MC betreten wir den Bereich der Öffentlichkeit.
Das MC beschreibt, wir wir grundsätzlich im Leben Ziele erreichen wollen - große und kleine. Das IC zeigt, wie unser Inneres beschaffen ist.
Auch hierbei ist das Finden der Mitte sicherlich wichtig insofern, dass man sein Inneres, die eigene Herkunft, das was uns im Leben Rückbindung sichert und innerlich Kraft gibt, mitnehmen und in sich tragen soll, um sich selbst bei der Zielanstrebung auch immer treu zu bleiben. Bei allem, was man tut im Leben, die eigene Herkunft nicht zu vergessen.

Ich denke, dass die IC/MC Achse etwas sehr essentielles beschreibt, was als Grundlage dient, auch für die Umsetzung des Rufes, den wir an der Mondknotenachse vernehmen und dem wir uns dort zu stellen haben.

Hat dir das weitergeholfen?

Liebe Grüße
bluemoon
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