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THEMA: Depression im Horoskop

Re: Depression im Horoskop 9 Jahre 8 Monate her #2862

  • Wika
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Guten Abend an alle,

@ Helen: Lieben Dank für die Geschichte vom kleinen Prinzen und für die Hinweise zum Pluto.
Das hat es noch einmal alles gut verdeutlicht.

Vielleicht kann mir noch jemand eine Frage beantworten. Nun gibt es ja die Achse IC/MC und die Mondknotenachse. Beides stellen ja Entwicklungsachsen im Radix dar.
Beide stellen einen Ausgangspunkt dar, mit Fähigkeiten die man mit bringt auf diese Welt und beide eine Entwicklungsrichtung, wo es hin gehen soll. Wo liegt nun aber der genaue Unterschied zwischen beiden?? Ist die IC/MC vielleicht etwas "weltlicher" und die Mondknotenachse etwas "karmischer" ? Mir ist auch bekannt, dass es für beide Achsen gilt, die entsprechende Balance zwischen beiden Punkten zu finden, um innerlich ausgeglichen zu sein. Trotzdem hätt ich so gern einen kleine Unterschiedserklärung, für die jeweiligen Achsen.
Über jede Antwort wäre ich dankbar.

Einen schönen Sonntag Abend an alle

Viele Grüße

Wika
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Re: Depression im Horoskop 9 Jahre 8 Monate her #2861

  • Ralf
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@bluemoon
ich hab gewußt, dass es ein großer Fehler ist, den Beitrag wieder reinzustellen
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Re: Depression im Horoskop 9 Jahre 8 Monate her #2860

  • bluemoon
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Hallo Ralf,

nur kurz, weil heute Sonntag ist und ich meine Zeit gleich dem Geburtstag meines Widder-Sohnes widmen werde ..."Ralf":2pjqy4s6 schrieb:
Ach so, was hast du eigentlich mit ‚Philosoph in der Tonne’ gemeint, das gibt mir ja jetzt doch zu denken. War das nicht der Diogenes mit dem ‚Geh-mir-aus-der-Sonne-Spruch' ? Ich bin ja wirklich ziemlich anspruchslos, aber da verlange ich ja jetzt eine Erklärung
Ach das ist nur mein uranischer Geist, der manchmal etwas neckisch daher kommt ...
Du wirkst auf mich einfach oft so herrlich ernsthaft-philosophisch, da ist mir dieser Mensch in der Tonne einfach spontan eingefallen ...

Einen schönen Sonntag noch - und lass' dir den Platz an der Sonne nicht nehmen ...
bluemoon
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Re: Depression im Horoskop 9 Jahre 8 Monate her #2859

  • Ralf
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hallo zusammen,

toll die vielen interessanten neuen Beiträge zu dem Thema und jeder für sich hat für mich nochmal wichtige Aspekte thematisiert bzw vertieft. Ist ja nicht so ganz einfach das Thema, und eigentlich jetzt auch gar nicht so die Jahreszeit dafür, weshalb ich mich jetzt auch nicht so übermäßig darin vertiefen will, weil ich sonst möglicherweise selbst Gefahr laufe, wieder auf meinen südlichen Mondknoten Konjunktion Saturn zu rutschen, und erstmal angekommen kann es ziemlich dunkel werden. Und da jetzt ja Frühling wird und Helen mir sowieso den Zwillingsweg meines MC empfohlen hat (vielen Dank nochmal für die wertvollen Hinweise in vielerlei Hinsicht ), werde ich jenen Wintergeist als willkommenen Dünger für frische Feldgräser und Blumen umtopfen.

Ich fand den Aspekt, das eine Krankheit uns auch seelisch bereichert und weiterbringt, sehr wichtig. Ich bin davon überzeugt, dass selbst schwerste Leiden, deren Ursache vielleicht Generationen zurück liegt oder möglicherweise auch durch Gruppen- oder Menschheitskarma bedingt ist, wie jetzt in Fukuchima, für das Individuum dennoch einen persönlichen Wert hat, auch wenn es natürlich gerade aus deren Perspektive einfach eine schreckliche Tragödie ist. Mir fällt in dem Zusammenhang (auch im Hinblick auf Wika’s Beitrag) der Suizid von Robert Enke vor gut einem Jahr ein, der mich sehr berührte, weil ich, seit ich denken kann, fußballverrückt bin und seine Karriere von Anfang an mit großer Sympathie verfolgt habe. Ich glaube, sein Tod hat Spuren hinterlassen in dem Bewußtsein der Deutschen, nicht nur, was die Krankheit betrifft. Das war so etwas wie ein Blitz aus heiterem Himmel, etwas Außergewöhnliches, was über sein persönliches Schicksal hinausging. Ich glaube, dass da auch kollektive Kräfte und Konstellationen eine Rolle gespielt haben, weil es beinahe schon etwas von einer griechischen Tragödie hatte, wo der Mensch trotz bester Absichten und Fähigkeiten dennoch zu Fall kommt und exemplarisch höhere Gesetzmäßigkeiten offenbar werden. Ich glaube, der Tod des Fußballspielers hatte in mehrerer Hinsicht symbolische Bedeutung, so wie viele Dinge, die jetzt geschehen, einen hohen Symbolgehalt tragen und wir nicht mehr umhin kommen, diesen auch wahrzunehmen und uns davon auch verändern zu lassen. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber in meinem Leben geschehen auch vermehrt Dinge, die mich für Wesentlicheres sensibilisieren, als für das, was mich sonst so umtreibt.
Aber gut, jetzt bin ich doch noch etwas auf den Wintergeist eingegangen ..

Was du geschrieben hast, Bluemoon, das man eigentlich nur positiv Denken muß (passt auf, jetzt krieg ich die Kurve) und schon wird alles wunderbar blabla, bin ich absolut bei dir. Das fing ja schon in den 80ern an und es ging mir so auf den Zeiger, das ich fast schon mit Vorsatz negativ gedacht habe. Beinahe wäre ich deswegen Punker geworden damals, wenn die nicht so prollo gewesen wären . OK, die Einstellung hat mich jetzt auch nicht unbedingt zu ruhmreichen Ergebnissen geführt, aber ich glaube, das was du sagst, ist richtig, jedenfalls interpretiere ich es so : Die Kraft der Bejahung ist ein starkes Instrument, aber man darf nicht den Blick für die Realitäten verlieren und seine kritische Urteilskraft . Man muß sich erst mal klar darüber werden, was man positiv verstärkt, sonst wird man am Ende zu diesen größenwahnsinnigen Motivationsgurus, die ihre Taschen mit horrenden Gagen vollgestopft haben und sonst nichts.
Ach so, was hast du eigentlich mit ‚Philosoph in der Tonne’ gemeint, das gibt mir ja jetzt doch zu denken. War das nicht der Diogenes mit dem ‚Geh-mir-aus-der-Sonne-Spruch' ? Ich bin ja wirklich ziemlich anspruchslos, aber da verlange ich ja jetzt eine Erklärung

Ich bin dafür, dass hier aus dem Depressionsforum auch mal unverhohlenes Gelächter aus dem Keller dringt. Maiqe hat ja in der Beziehung schon gut losgelegt. Maike und Maique heißt du ja jetzt auch schon Wie wird es eigentlich ausgesprochen ?

Wünsche allen einen astronomisch formidablen Sonntag

Ralf
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Re: Depression im Horoskop 9 Jahre 8 Monate her #2855

  • fritsch
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Hallo alle zusammen,

Saint-Exupéry lässt dem Fuchs in dem kleinen Prinz sagen: „Man kennt nur die Dinge, die man zähmt“. So verhält es sich auch mit den Planeten. Nicht fürchten sollte man sich vor ihnen, sondern sie „zähmen“. Sie sollen bleiben, was sie sind. Pluto steht u.a.für Einfluss und Einfluss soll bleiben. Aber der Horoskopeigner muss lernen, damit umzugehen. Zähmung kann nicht geschehen, wenn man sich vor einem Tier fürchtet. Aber man kann sich etwas Zeit lassen und braucht sich nicht unter Druck zu versetzen.
„ Was muss ich da tun?“ sagte der kleine Prinz.
„Du muss sehr geduldig sein“, antwortete der Fuchs.
„Du setzt dich zuerst ein wenig abseits von mir ins Gras. Ich werde dich so verstohlen, so aus dem Augenwinkel anschauen und du wirst nichts sagen. Die Sprache ist Quelle der Missverständnisse. Aber jeden Tag wirst du dich ein bisschen näher setzen können…“
Es heißt, nicht Angst vor Pluto sollte man haben, sondern ihn "zähmen" und nach und nach ganz und gar zu ihm stehen. In der astrologischen Beratung spielt Pluto eine große Rolle. Ohne Pluto gibt es keinen Fortschritt für den Klienten. Wir brauchen im Kontakt mit dem Klienten diese Kraft. Sie ist jene, die Wandlungen einleitet.

Anderseits ist die astrologische Beratung KEINE Psychotherapie. Du trägst keine diagnostische Verantwortung und du musst auf keinen Fall therapieren. Wenn dir jemand für eine astrologische Beratung nicht stabil genug erscheint, dann berätst du diese Person eben nicht. Es reicht schon, dass du dich einer Aufgabe nicht gewachsen fühlst, um dir zu gestatten, sie abzulehnen. Aber Freundschaft mit seinen eigenen Planeten sollte man schließen. Sie sind unsere besten Diener. Jeder von ihnen kann "gezähmt" und nützlich werden.

Mit Pluto am AC manipuliert man meistens nicht die anderen, sondern, [i:21kkwym3]falls es überhaupt geschieht,[/i:21kkwym3] sich selbst. Und das sieht so aus: Man versucht zu sehr die Dinge, gut im Griff zu haben. Man passt zu stark auf sich selbst auf. Oftmals ist man extrem bedacht, andere nicht zu kontrollieren und lässt stattdessen, sie über einen selbst fremd bestimmen. Bei depressiven Klienten sollte man sich bspw. nicht einwickeln lassen und nicht auf jede Forderung aus übermäßigem Mitgefühl und Verantwortlichkeit eingehen.

Deswegen sagt der Fuchs dem Prinzen, er möge sich etwas „abseits“ setzen. Der Prinz und der Fuchs müssen nicht gleich ganz nah zu einander kommen, sondern nach und nach das richtige Verhältnis zu Nähe und Distanz finden. Sich also nicht von Pluto vereinnahmen lassen, aber sich auch nicht von ihm abwenden. Übrigens sehr viele Berater sind Plutonier.
Viele Grüße
Helen
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Re: Depression im Horoskop 9 Jahre 8 Monate her #2854

  • Wika
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Hallo zusammen,

die Beiträge waren alle sehr interessant. Obwohl ich noch längst kein Profi in der Astrologie bin, finde ich, dass sie ein wundervolles und vor allem ganzheitliches Instrument der Lebensberatung ist. Umso schöner ist es, dass man in der Astrologieausbildung auch vom Ganzen zum Einzelnen übergeht, und nicht andersherum. Das erleichtert es, in jeder Lage niemals die Ganzheitlichkeit aus den Augen zu verlieren! Ich hatte mal begonnen, zwei Semester Wirtschaftspsychologie zu studieren. Da fehlte mir irgendwie immer diese Ganzheitlichkeit, um den Sinn hinter allem zu verstehen. Aber gut, viell. hätte sich das geändert, wenn ich weiter studiert hätte.

Aber natürlich habe ich mir auch schon oft die Frage über Aussagegrenzen in der Astrologie gestellt. Gerade wenn man es vielleicht wirklich mal später in einer Beratung mit depressiven Menschen zu tun hat. Ich kann mir kaum vorstellen, dass man sowas auf Anhieb erkennen kann, ob jemand zu Depressionen neigt, oder nicht. (Jetzt auch mal unabhängig vom Radix). Sicherlich hat man mit zunehmender Erfahrung vielleicht einen geschärften Blick dafür, ob jemand dazu neigen könnte oder nicht. Aber man hat auch schon genug darüber gehört, dass sich Menschen trotz fachmännischer Betreuung das Leben genommen haben. Ebenso gab es genug Fälle, wo das ganze Umfeld NICHTS von einer Depression gemerkt hat. Das war ja auch in öffentlichen Berichten oft genug Thema.
Was tut man dann also, wenn man vielleicht so Jemanden in der Beratung vor sich hat und unter Umständen gar nicht merkt, wie depressiv dieser Mensch im Innersten ist??
Gerade unter diesen Umständen sind doch solche Menschen sehr beeinflussbar.

Ich selbst habe Pluto am Aszendent Waage und habe wahnsinnige Angst davor, jemanden in späteren Beratungen unbewusst zu beeinflussen und automatisch in eine Richtung zu lenken. Gerade wenn jemand versteckt depressiv ist. Das ist mir nämlich schon einmal fast passiert. Dabei war es sogar noch nicht einmal ein von mir verfasstes Horoskop.Da wurde mir erstmalig die Kraft zur Beeinflussung sehr bewusst. Jedoch ist das das Letzte, was ich möchte. Man möchte doch helfen und beratend zur Seite stehen. Deshlab frage ich mich, wie erkennt man die Grenzen?? Sie erscheinen mir manchmal sehr fließend und wenig eindeutig. So denke ich, dass man auch mit viel Menschenkenntnis manchmal innere Depressionen schwer erkennen kann. Und dann kann es doch in einer Beratung ganz schön gefährlich werden, oder??

@ Sanne:
Mein Mond Steinbock im 3. Haus fühlt sich manchmal so an, dass ich gern mit vielen Menschen über Gefühle im Allgemeinen spreche, jedoch vorwiegend nicht so gern über meine eigenen. Vielleicht zeigt sich das auch so, dass ich sie gut beschreiben und ausdrücken kann, aber selbst durch den Steinbock-Mond doch eher verschlossen bin. Auch bin ich immer ein wenig neugierig, wie es anderen Menschen gerade geht.

Der Pluto hat , denke ich, sozusagen die feste Steinbock- Schale meiner Gefühle geknackt und auseinander gerissen. Dann kam eben das zum Vorschein, was ich selbst nicht gern zeigen wollte. So hat sich das Mond-Pluto Quadrat angefühlt.

Viele Grüße an alle

und ein schönes We

Wika
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