Liebe Ulrike,
also echte Erfahrungen in dem Sinne, dass ich mich nach den Mondphasen richte und bestimmte Dinge planmäßig mache und ihre Entwicklung beobachte, habe ich nicht.
Allerdings, vor einigen Jahren, als das Thema Mond so richtig erwachte, habe ich mich - angeregt durch eine Freundin - verstärkt damit beschäftigt.
So habe ich auch eine Anzahl von Büchern zum Thema.
Vielleicht liegt es an meinem Uranus im 6. Haus, dass aus einem planmäßigen Agieren in Sachen Mond bei mir nie etwas nachhaltiges wurde.
Klar - ich habe es ausprobiert, habe mir rausgesucht, was wann günstig oder ungünstig ist, um zu sehen, was dahinter steckt. Der Forscherdrang war geweckt.
Brav war ich dann bemüht, den Plan einzuhalten ... letztendlich scheiterte jeder Versuch aber dennoch irgendwann kläglich.
Vielleicht steht mir da auch etwas meine skeptische Seite im Wege, jedenfalls konnte ich mich nie wirklich in die Gruppe der überzeugten "Mondmenschen" einreihen.
Irgendwie fehlte mir auch immer etwas.
Natürlich ist der Mond für unser Gemüt von besonderer Bedeutung und er hat durchaus seine Wirkung in der Natur und ist sicherlich Taktgeber für viele Vorgänge in diesem Bereich. So setze ich seine Qualität - wenn ich mich mal wieder bewusst dazu entschließe, bevorzugt bei der Pflanzenpflege ein ... bis Uranus dann doch wieder zuschlägt ...
Dass er aber alleine für die Qualität der Zeit verantwortlich sein soll und es völlig ausreicht, sich nach seinem Stand zu richten, war nie so recht meine Überzeugung.
In den kleinen, eher flüchtigen Dingen ist es sicherlich nicht falsch, im Alltag nach seinem aktuellen Stand zu sehen und doch hatte ich immer den Eindruck, dass die Dinge in der Darstellung - nur bezogen auf den aktuellen Mondstand - einfach alleine nicht tragen.
Die Gesamtschau im Horoskop, seine aktuellen Aspekte und Beziehungen zum Ganzen finde ich da schon schlüssiger. Hier finde ich dann auch wieder die Grundlage, um die jeweilige Mondqualität einzuordnen und wiederzufinden.
Der Stand des Mondes in Wechselwirkung mit seinen "Familienmitgliedern" im Horoskop, ergibt für mich die aktuelle Zeitqualität.
Mit der Zeit fand ich auch heraus, dass mein eigener "innerer Mond" - so will ich es mal nennen - mir meinen individuellen Takt vorgibt. Wenn ich Impulse spüre, was wann und wie, von mir getan werden sollte, gibt das nicht unbedingt die gerade wirkende Mondphase wieder. Es ist dann einfach für mich die richtige Zeit.
Interessanterweise ist es meist aber so, dass meine Impulse - wenn ich sie im Nachhinein betrachte - mit der aktuellen Zeitqualität, im Ganzen gesehen, recht gut übereinstimmen.
Das hat mich dazu gebracht, weniger auf die (bei mir sowieso nicht richtig funktionierenden) Mondstände und -phasen zu achten, als viel eher auf die Qualität, die sich ergibt, aus dem Zusammenspiel aller Planeten.
Damit komme ich recht gut hin, wenngleich auch hier manchmal Uranus rebelliert und meint, so ganz nach Plan könne es nun wirklich nicht laufen ... Ich muss ihm da immer ein wenig Spielraum lassen, dann klappt es am besten.
Besagte Freundin hat eine Krebs-Sonne und ist von diesem Zeichen her schon sehr am Mond interessiert. Probiert auch allerhand aus - es kann ja nichts schaden - aber nun wieder ohne das wirklich systematisch zu verarbeiten. So gibt es auch von dieser Seite nichts, was ich hierzu als Erfahrungswert einbringen könnte.
Ich bin aber sehr gespannt, was andere hier für Erfahrungen gemacht haben und wie bei ihnen das Einbeziehen des Mondes in ihr Alltagsleben wirkt.
Mal sehen, wer noch berichten mag.
Liebe Grüße
bluemoon