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THEMA: Frage zur Deutung bei Planeten "Grenzfällen"

Re: Frage zur Deutung bei Planeten "Grenzfällen" 9 Jahre 7 Monate her #2962

  • Sanne
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Liebe Bluemoon,

erstmal herzlichen dank für Deine ausführliche Antwort!

Ich habe selbst noch nicht viele praktische Erfahrungen, aber ich denke, es macht vermutlich Sinn, wenn man bei einem rückläufigen Planeten tatsächliche beide Haus-Bereiche berücksichtigt bzw. diese verknüpft.

Nochmal zu meiner Frage bzgl. des Zeichenwechsels: Schieben würde ich den Planeten nicht wollen, aber ich ich hatte überlegt, ob eine Sonne, die noch gerade z.B. im Widder steht, nicht auch schon ein bisschen eine Stier-Färbung haben könnte. Denn irgendwie erscheint es mir komisch, dass die Sonne einer Person, die, ich sage mal, 5 Minuten vor Zeichenwechsel geboren ist noch ein "reiner" Widder ist und eine Person 6 Minuten später ein "reiner" Stier sein soll. Irgendwie erscheint mir das zu krass. Wie ist Deine Erfahrung dazu?

LG
Sanne
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Re: Frage zur Deutung bei Planeten "Grenzfällen" 9 Jahre 8 Monate her #2953

  • bluemoon
  • bluemoons Avatar
Hallo Sanne,

ja, "grenzwertige" Planeten sind immer ein wenig spannend."Sanne":38tcx6az schrieb:
Auch frage ich mich, wie z. B. eine Sonne zu deuten ist, die auf 29°und etwas steht. Ist die Sonne (Person) dann auch schon etwas vom nächsten Zeichen beeinflusst?
Ich fange mal mit deiner letzten Frage an.
Grundsätzlich gilt, dass Planeten in das nächste Haus geschoben werden, nicht aber in das nächste Zeichen. Das Zeichen bleibt - auch, wenn der Planet so nah an der Zeichengrenze steht."Sanne":38tcx6az schrieb:
Ich bin mir immer noch unsicher, in wleches Haus ich rückläufige Planeten deuten sollte, die kurz vor der Häusergrenze stehen. Werden sie genau so in das nächste Haus geschoben wie direktläufige Planeten?
Die antike Regel der Griechen für das Schieben von Planeten lautet:
Wenn ein Planet 5° vor dem nächsten Haus steht, soll er dorthin verschoben werden.
Eine weitere Regel besagt, dass der Planet geschoben werden [u:38tcx6az]muss[/u:38tcx6az], wenn er im letzten Sechstel des Hauses steht.

Dabei wird keine Unterscheidung vorgenommen, ob der Planet rückläufig, stationär oder direktläufig ist."Sanne":38tcx6az schrieb:
Aber sie laufen ja zurück, also haben sie vielleicht im "alten" Haus noch etwas zu erledigen? Also deute ich sie im eigentlichen/alten Haus? Oder in beiden?
Deine Idee, dass ein rückläufiger Planet noch etwas "zu erledigen" hat, ist gut.
Vor allem wirkt er im Inneren des Menschen. Es heißt, dass ein rückläufiger Planet dem Menschen zunächst und grundsätzlich nicht bei seinen äußeren Handlungen zur Verfügung steht, sondern mehr sein Innenleben beeinflusst. Es will im Menschen erst noch etwas entwickelt werden.
Dennoch wird er ganz "normal" geschoben, wenn er entsprechend im Horoskop steht, wie direktläufige Planeten auch. Die Deutung wird also auf jeden Fall im nächsten Haus vorgenommen - damit machst du erst einmal nichts falsch.

Meine Erfahrung ist, dass es nicht selten vorkommt, dass der zu schiebende Planet (unabhängig davon, ob er rück- oder direktläufig ist) in beiden Lebensbereichen eine Rolle spielt und oft "sowohl als auch" gedeutet werden kann.
Also:
Für sich genommen, wird er - bei entsprechendem Stand in der Radix - im nächsten Haus gedeutet.
Im Kontext des Horoskops kann es sich ergeben, dass eine Deutung in beiden Lebensbereichen stimmig und schlüssig ist."Sanne":38tcx6az schrieb:
Und wie verhält es sich beim Mondknoten? Wird dieser ebenso geschoben (oder eben nicht, da er ja häufig rückläufig ist) wie ein Planet?
Den Mondknoten zu schieben ist möglich. Da es sich dabei aber um keinen Planeten handelt und die o.g. Regel eindeutig auf Planeten bezogen ist, gibt es unterschiedliche Meinungen dazu.
Ich selbst gehe flexibel mit dem Mondknoten um. Es ist für mich auch hier eine Frage des Gesamtbildes und des sich daraus ergebenden Kontextes. Im Zweifelsfalle hilft auch ein Gespräch mit dem Klienten weiter, um zu erfahren, in welchem Lebensbereich sich der MK besonders bemerkbar macht. Oft gibt es auch hier ein "sowohl als auch".

Neben der feststehenden Schieberegel und dem Grundsatz, dass Planeten nicht in das nächste Zeichen geschoben werden, gibt es also viel Raum für eine individuelle Deutung.
Man kann dabei ja offen vorgehen und beide Möglichkeiten ansprechen. Nicht immer gestaltet sich das Horoskop im Ganzen eindeutig, dann ist es gut, flexibel zu deuten und zu schauen, was für diesen Menschen eher zutrifft.
Er soll ja nicht festgelegt werden, sondern sein individuelles Kaleidoskop seiner Möglichkeiten soll entfaltet werden, um daraus den Weg abzuleiten, der ihm aktuell am besten weiter hilft.

Ist dir das jetzt deutlicher oder habe ich "erfolgreich" alle Klarheiten

Liebe Grüße
bluemoon
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.

Frage zur Deutung bei Planeten "Grenzfällen" 9 Jahre 8 Monate her #2952

  • Sanne
  • Sannes Avatar
  • Offline
Guten Morgen!

Ich bin mir immer noch unsicher, in wleches Haus ich rückläufige Planeten deuten sollte, die kurz vor der Häusergrenze stehen. Werden sie genau so in das nächste Haus geschoben wie direktläufige Planeten? Aber sie laufen ja zurück, also haben sie vielleicht im "alten" Haus noch etwas zu erledigen? Also deute ich sie im eigentlichen/alten Haus? Oder in beiden?
Und wie verhält es sich beim Mondknoten? Wird dieser ebenso geschoben (oder eben nicht, da er ja häufig rückläufig ist) wie ein Planet?

Auch frage ich mich, wie z. B. eine Sonne zu deuten ist, die auf 29°und etwas steht. Ist die Sonne (Person) dann auch schon etwas vom nächsten Zeichen beeinflusst?

Vielen lieben Dank im Voraus für ein bisschen Nachhilfe

Sanne
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