Hallo Bluemoon
"bluemoon":bbpd7f3l schrieb:
"Ralf":bbpd7f3l schrieb:
Also ... , es stimmt schon, dass ich versuche, z.T. schon sehr ins Detail zu deuten und mich auch festzulegen oder zumindest eine klare Position zu beziehen.
In der synthetischen Deutung schränkt das sehr ein, da man die Möglichkeiten der Entfaltung stark begrenzt. Die Bandbreite des Symbols erschließt sich so nicht mehr richtig.
"Ralf":bbpd7f3l schrieb:
Meine Methode ist es, eher keine perfekten Hausaufgaben zu erarbeiten, sondern im Gegenteil - möglichst viele Fehler zu machen.
Der Gedanke wäre mir gar nicht gekommen.
war wohl auch mehr ein nachträglicher Versuch, die beiden letzten Hausaufgaben, die ich in den Sand gesetzt habe, zu rechtfertigen
Nein, im Ernst; ich mache natürlich nicht mit Absicht Fehler, so crasy bin ich bei weitem nicht*grins. Es geht mir darum, mir ein möglichst genaues Bild von dem HE zu machen und so von der abstrakten Ebene (die ja die Grundlage darstellt) weiterzugehen und eine noch lebendigere Deutung zu versuchen. Das ist nicht leicht und beinhaltet sehr viele Fehlerquellen. Aber man sieht dann eben auch sehr gut, was man falsch gedeutet hat und warum, und das beinhaltet nach meiner Erfahrung einen enormen Lerneffekt. Es setzt einen gewissen Mut voraus, Fehler zu machen, und damit zu rechnen, dass alles falsch ist. Meistens ist nicht alles falsch, aber sehr viel. Aber es macht einfach mehr Spaß, richtig klare Aussagen zu treffen und dann zu gucken, was passt und was nicht.
Wann, wenn nicht in der Ausbildung hat man diese Freiheit (wenn man sie sich nimmt) ? In meinen gelegentlichen 'realen' Beratungen sehe ich dagegen natürlich zu, das ich auf der sicheren Seite bin, das ist klar.
Was du mit der Bandbreite des Symbols meintest, die dadurch eingeschränkt wird, denke ich, dass sich die ohnehin erst mit der Zeit beim Üben richtig erschließt. Egal wie man vorgeht. Aber ich gebe dir natürlich recht, dass man schon einen ausreichenden theoretischen Grundstock haben muß, sonst wird es irrwitzig. Das ist jetzt ja auch nur meine ganz persönliche Methode und ihr werdet schon trifftige Gründe haben, es anders zu machen.
Hier nochmal der Beitrag von Helen, auf die Frage einer Mutter mit dem Mond im Steinbock, ob sie ihrem Kind gerecht werden kann :
>> Helen Fritsch - auch ich habe mich stark mit dem Mond im Steinbock beschäftigt, weil ich in der Tat sehr oft sehr fürsorgliche Mütter mit dieser Konstellation kennen lernte. Es ist nicht ganz einfach zu erklären. Ich hoffe, es gelingt mir dennoch.
Es geht im keinen Fall um die Gefühle, die tatsächlich empfunden werden, sondern nur WIE man sie zeigt.
Eine Frau mit Mond im Steinbock wird dazu neigen, Gefühle für andere stärker zu empfinden, als für sich selbst. Sie wird meinen, sie sei anderen diese Aufmerksamkeit verpflichtet. Somit versorgt sie sich selbst zu wenig. Das hat zur Folge, dass sie sich alleine fühlt. Man könnte sagen, sie liebt sich selbst zu wenig, eine Art Härte zu sich selbst. Wenn eine Mutter so vorgeht, fehlt dem Kind die Liebe, welche die Mutter sich selbst nicht gönnt. Sie erlebt zu wenig, wie man es anstellen kann, um sich selbst zu lieben und zu verwöhnen. Wenn das Kind selbst ein Mond im Steinbock hat, wird es die Mutter lieben, sowie sie ist, ohne wenn und aber.
Es werden schöne Zeiten miteinander geben. Es können aber auch Zeiten sein, in denen beide sich zu ähnlich sind. Dann werden sie sich das gleiche vorwerfen und sich nerven. Am besten sollten sie sich das selbst an die Nase fassen, denn keine von beiden ist besser als die andere.
Aus esoterischen Sicht hat sich deine Tochter ihre Mutter ausgesucht. Es kann also nicht sein, dass du zu ihr nicht passt. Du bist exakt das, was sie braucht. Kein Kind braucht etwas anderes als Liebe. Wenn es Liebe bekommt, stimmt alles. Darin solltest du dich sicher fühlen. Alles ist in Ordnung, wie es ist... <<
So, den Steinbockmond haben wir jetzt, glaube ich, ausgiebig gewürdigt. Der stand jetzt aber anscheinend auch ganz dringend auf der Agenda ; -)
Viele Grüße
Ralf