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THEMA: Ehec astrologisch gesehen

Re: Ehec astrologisch gesehen 9 Jahre 6 Monate her #3205

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ihr lieben,
ich finde auch, das ehec total zum 6. haus/12. haus passt. jungfrau/fische. jungfrau für den darm, durch den es durch rauscht (fische) und die jungfrau kann nicht trennen und verwerten.

weil wir uns nicht mehr mit allem ein fühlen (12.hs/fische) werden wir krank (6.hs/jungfrau). gleichzeitig wird unser glaube (quadrat 9.hs/schütze) und die informationspolitik (quadrat 3.hs/zwilling) in frage gestellt.

wir sollten wieder mehr die natur lieben und wertschätzen und ihre früchte genießen (sextil stier), fühlen, dass wir - alle menschen - eine familie sind (trigon krebs) und den geheimnissen (verschwiegene tatsachen, tabu-thema tierhaltung) auf den grund gehen und sie tiefgehend wandeln (trigon skorpion). denn, wenn wir alle etwas genügsamer werden in unserem konsum können wir die gegebenen strukturen verbessern (sextil steinbock).

dazu könnte uns uranus in widder mit zündenden ideen inspirieren, saturn in waage lässt uns unsere beziehung zu anderen lebewesen überdenken und pluto hilft uns bei der transformation der bestehenden strukturen und gesetze. hoffentlich stößt uns jupiter in stier wieder in einen sinnvollen genuß!
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Ehec astrologisch gesehen 9 Jahre 6 Monate her #3200

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Hallo Bluemoon,
du hast völlig recht! Niemals können wir einzelne aktuelle Faktoren isolieren. Alles greift in einander. Pluto und Uranus spielen im jeden Fall eine große Rolle.
Was können wir tun? Das ist ja die Kernfrage.
Ich persönlich finde, dass es damit beginnt, sich nicht machtlos zu fühlen. Gestern hatte ich ein Gespräch mit einer Frau, die mir erzählte, wie es in einem Krankenhaus in Hamburg in der Intensiv-Station zugeht und was sie erlebt mit Ehec-patienten erlebt. Vor allem wie schlimm, die neurologischen Ausfälle sind. Ich war sehr beeindruckt. Dennoch wiederhole ich es: Nicht machtlos fühlen, ist schon der erste Schritt in die richtige Richtung.
Nicht machlos fühlen, bedeutet für mich, in Einklang mit einem Geschehen sein. Spüren, dass es eine Bedeutung geben kann, die wir mit dem Verstand nicht erfassen können. Sich machtlos fühlen, bedeutet imgekehrt im Geschehen nicht integriert sein.
Es ist vor allem dann nicht leicht, wenn man selbst persönlich betroffen ist. Dann hört sich das überheblich an, obwohl ich es nicht so meine. Gemeint ist, eine innere Balance zwischen Macht-und Ohnemacht versuchen zu halten. Es ist in unserer Macht, diese Balance zu erreichen. Es ist aber nicht in unserer Macht, die Grenze unserer Macht mehr zu dehnen, als sie es zulässt.
Viele Grüße
Helen
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Ehec astrologisch gesehen 9 Jahre 6 Monate her #3198

  • bluemoon
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Liebe Helen und alle zusammen,

ich habe deinen Artikel schon gestern auf Astrologie.de gelesen und mich auch in den letzten Tagen mit anderen über das Thema ausgetauscht.
Du hast u.a. darin geschrieben (Zitat):
"Nebenbei bemerkt, auch die Tatsache, dass der Ehec-Ausbruch schwer fassbar ist, entspricht astrologisch auch perfekt dem 12. Haus, das für Situationen und Dinge steht, die nicht greifbar sind."

Was mir selbst - und auch denjenigen, mit denen ich mich unterhalten habe - in den Sinn kam, war Neptun. Das schwer Greifbare, das "stochern im Nebel", was ja in der aktuellen Situation kaum enden mag. Es trifft so deutlich diese subtile Zeitqualität von Neptun in seinem eigenen Zeichen - ich denke wir dürfen gespannt sein, was Neptun uns bringt, wenn er im Februar 2012 dauerhaft in die Fische wandert.

Da ist aber auch eine "Portion" Pluto dabei, wie ich finde. Immerhin handelt es sich bei dem Erreger um Darmbakterien, die in der "körperlichen Unterwelt" bestens gedeihen und ihre wandelnden Kräfte hier sehr konstruktiv entfalten. Wenn sie allerdings "an die Oberfläche" gelangen, ist das kaum eine gesunde Entwicklung wie man feststellen kann.
Plutos Kräfte durchbrechen an manchen Stellen zur Zeit recht aktiv die Oberfläche und immer wieder stellt man fest, wie der Mensch in der Konfrontation mit diesen Kräften an seine Machtgrenzen stößt, sich der Notwendigkeit gegenüber sieht, eine "höhere Gewalt" anzuerkennen und "klein bei" zu geben.
Auch in Bezug auf Ehec scheint der Mensch tatsächlich machtlos, wenn es darum geht, der Sache Herr zu werden. Hier sind andere Kräfte Herr der Lage und wir können eigentlich nur eines tun: Uns an den Gegebenheiten und den daraus sich ergebenden Notwendigkeiten auszurichten und eigenverantworlich zu handeln.

Die Frage:
Was kann jeder Einzelne tun, um dem großen Ganzen zu dienen?
Wobei wir wieder bei der Achse 6 - 12 wären.

Da ist auch Uranus gefragt, die Innovation, die Idee des Individuums, um die Menschheit in ihrem Gesamten mit ganz neuen Fortschrittsgedanken voran zu bringen. Voran - um den Weg zur Quelle, zur Rückverbindung wieder zu finden: Neptun in Fische.
Es ist, wie wenn sich ein Kreis auf einer anderen Ebene schließen soll.

Saturn schaut sich das von der anderen Seite der Waagschale aus an und sagt: "Ausgleich meine Lieben, Ausgleich - das ist die Zauberformel für den Erhalt und die Festigung unserer Welt, bei der Gestaltung der Zukunft!"
Pluto grinst und bittet schon mal - nach seinen Regeln - zur Kasse ...

Nun hat Pluto ja etwas eher das Zeichen gewechselt, als die anderen drei "Kollektiven". Er hat es sich auch nicht nehmen lassen, dabei schon mal auf die Pauke zu hauen. Trotzdem wartet er geduldig auf seine Mitstreiter, die nun (beinahe) alle dauerhaft im neuen Zeichen angekommen sind. Offenbar zeigt sich beim Eintritt der Langsamläufer in ein neues Zeichen - und hier ganz besonders durch die Betonung der kardinalen Kräfte und des Zyklusneubeginns von Uranus im Widder - zunächst einmal deren vordergründig zerstörerische Seite.
Tatsächlich konfrontieren uns diese Kräfte offensichtlich damit, was alles in Bezug auf das Leben weniger konstruktiv gelaufen ist. Der Mensch will eben von Zeit zu Zeit wachgerüttelt werden, um sich zu besinnen und die Gelegenheit zu erhalten, die konstruktive Seite der Zeitqualität für sich zu entdecken und zu nutzen.

Die Mächtigkeit dessen, was da anklopft scheint mir auch darin zu bestehen, dass alle kollektiven Faktoren in einer gewissen recht nahe beieinander liegenden zeitlichen Abfolge ein neues Zeichen betreten. Somit summieren sich die eben beschriebenen Abläufe zu einer recht "geballten Ladung", die Umwälzungen und Wandlungen unausweichlich erscheinen lassen - mit uns oder ohne uns ...

Ehec reiht sich hier ein, in die Kategorie "Dringlich zu bearbeitende Hausaufgaben", deren Hintergrundmusik sicher ganz stark von Neptun in Fische bestimmt wird:
Alles ist mit allem verbunden - Mensch, Tier, Pflanze, Erde.
Der Mensch nimmt hierbei eine Sonderrolle ein, da er als einziger sinngebend wirken kann und in der Lage ist Mitgefühl zu entwickeln - für die gesamte ihn umgebende Natur, von der er wiederum abhängt.

Letztendlich sind wir wieder bei der Achse 6 - 12 angekommen: Konkreter, greifbarer Dienst an der Welt, um die Möglichkeit für die kollektive Seele zu stärken, heiler werden zu können und den Seelenfrieden jedes Einzelnen Wesens zu erhöhen.

Gurken und Tomaten können da nichts dafür, aber sie haben eine Botschaft für uns, denn der Umgang mit ihnen in diesen Tagen macht die Seele traurig ...

Wie geht es auch bei alledem und was habt ihr euch so für Gedanken gemacht in den letzten Tagen?

Liebe Grüße
Claudia
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Ehec astrologisch gesehen 9 Jahre 6 Monate her #3196

  • fritsch
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Hallo zusammen,
wie schon oft festgestellt, kann die Astrologie in der Regel wenig darüber aussagen, was sich konkret in der Welt manifestiert. Es wäre doch eine tolle Gelegenheit gewesen, die Ehec-Epidemie vorauszusagen und sich somit als Astrologe zu profilieren!

Die Leistung der Astrologie ist jedoch eine andere. Sie "philosophiert" astrologisch über das, was geschieht. Sie deutet das, was passiert, und schenkt uns einen neuen Blickwinkel. Seit Urzeiten leistet sie mehr oder weniger das Gleiche: Sie schenkt uns Orientierung.
Am 3.6.11 schrieb ich einen kleinen Artikel im Internet zum Thema Ehec mit dem Titel: "Tomaten und Gurken auf Astrologisch", den man hier nachlesen kann:
[url:2an3fqw5]http://www.astrologie.de/astrologie/b/4442/[/url:2an3fqw5]
Eigentlich nichts Besonderes. Nichts Schwieriges für einen Astrologen. Einfach "ganz normale" astrologische Assoziationen.
Im "Spiegel" Nr. 23 vom 6.6.11, S. 137 schreiben die Autoren des Leitartikels über Ehec:
"Auf jeden Fall gibt es allen Grund, Ehec sehr ernst zu nehmen. Gleichgültig ob Pocken, Typhus oder Aids: Fast alle großen Seuchen der Menschheit sind in Tieren entstanden."

In meinem Artikel am 3.6.11 schrieb ich:
"Die Gier der Menschen ist gefährlicher als Tomaten und Gurken
Ausgerechnet Vegetarier und Tierschützer müssen aktuell auf Gemüse wie Tomaten und Gurken verzichten! Dabei sind nicht Gurken und Tomaten Ursache der Gefahr, sondern die Menschen und ihre Gier, die solche Umstände bewirken! Der Bund Naturschütz macht auf die Gefährdung durch Gülle aufmerksam, die bei Massentierhaltung entsteht. Es ist ja ganz offensichtlich, dass die Massentierhaltung immer wieder lebensbedrohliche Probleme schafft, jetzt steht sie im Verdacht, das Gemüse zu verseuchen. Wir missachten die grundlegenden Bedürfnisse der Tiere und werden dafür bestraft. Der Mensch ist anscheinend leider nur sehr mühsam lernfähig. Es muss ganz schlimm kommen, bevor man versteht, dass es darum geht, Tiere zu respektieren und ihnen ein würdiges Leben zu ermöglichen."
Ich habe astrologische Folgerungen gezogen und die Frage gestellt, wo man Tiere im Horoskop nach der Tradition sieht, und wie der astrologische Zusammenhang mit Ehec gesehen werden kann.
Ich wies darauf hin, dass eine Beziehung zum 12. und 6. Haus besteht, und erwähnte, dass das 12. Haus u.a. für unsere seelische Gesundheit steht. Wenn wir also "große Tiere" (das ist ein Ausdruck aus der astrologischen Klassik!) missachten, schaden wir unserer Seele.

Gegenwärtig stellt sich heraus, dass die neurologischen Ausfälle infolge von Ehec besonders alarmierend sind. Neurologische Ausfälle betreffen selbstverständlich das 12. Haus.
Ich finde es eindrucksvoll, wie weit man mit einfachen astrologischen Assoziationen kommen kann!

Ich meine, als Ergänzung zur Wissenschaft brauchen wir zu einer weiterführenden Erkenntnis genau diese Welt der Symbole und kreativen Assoziationen, die uns lehren, unsere Gegenwart zu deuten und uns sinnvoll zu orientieren.

Ich freue mich auf Beiträge zu dieser aktuellen Thematik!
Viele Grüße
Helen
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