Liebe Helen und alle zusammen,
ich habe deinen Artikel schon gestern auf Astrologie.de gelesen und mich auch in den letzten Tagen mit anderen über das Thema ausgetauscht.
Du hast u.a. darin geschrieben (Zitat):
"Nebenbei bemerkt, auch die Tatsache, dass der Ehec-Ausbruch schwer fassbar ist, entspricht astrologisch auch perfekt dem 12. Haus, das für Situationen und Dinge steht, die nicht greifbar sind."
Was mir selbst - und auch denjenigen, mit denen ich mich unterhalten habe - in den Sinn kam, war Neptun. Das schwer Greifbare, das "stochern im Nebel", was ja in der aktuellen Situation kaum enden mag. Es trifft so deutlich diese subtile Zeitqualität von Neptun in seinem eigenen Zeichen - ich denke wir dürfen gespannt sein, was Neptun uns bringt, wenn er im Februar 2012 dauerhaft in die Fische wandert.
Da ist aber auch eine "Portion" Pluto dabei, wie ich finde. Immerhin handelt es sich bei dem Erreger um Darmbakterien, die in der "körperlichen Unterwelt" bestens gedeihen und ihre wandelnden Kräfte hier sehr konstruktiv entfalten. Wenn sie allerdings "an die Oberfläche" gelangen, ist das kaum eine gesunde Entwicklung wie man feststellen kann.
Plutos Kräfte durchbrechen an manchen Stellen zur Zeit recht aktiv die Oberfläche und immer wieder stellt man fest, wie der Mensch in der Konfrontation mit diesen Kräften an seine Machtgrenzen stößt, sich der Notwendigkeit gegenüber sieht, eine "höhere Gewalt" anzuerkennen und "klein bei" zu geben.
Auch in Bezug auf Ehec scheint der Mensch tatsächlich machtlos, wenn es darum geht, der Sache Herr zu werden. Hier sind andere Kräfte Herr der Lage und wir können eigentlich nur eines tun: Uns an den Gegebenheiten und den daraus sich ergebenden Notwendigkeiten auszurichten und eigenverantworlich zu handeln.
Die Frage:
Was kann jeder Einzelne tun, um dem großen Ganzen zu dienen?
Wobei wir wieder bei der Achse 6 - 12 wären.
Da ist auch Uranus gefragt, die Innovation, die Idee des Individuums, um die Menschheit in ihrem Gesamten mit ganz neuen Fortschrittsgedanken voran zu bringen. Voran - um den Weg zur Quelle, zur Rückverbindung wieder zu finden: Neptun in Fische.
Es ist, wie wenn sich ein Kreis auf einer anderen Ebene schließen soll.
Saturn schaut sich das von der anderen Seite der Waagschale aus an und sagt: "Ausgleich meine Lieben, Ausgleich - das ist die Zauberformel für den Erhalt und die Festigung unserer Welt, bei der Gestaltung der Zukunft!"
Pluto grinst und bittet schon mal - nach seinen Regeln - zur Kasse ...
Nun hat Pluto ja etwas eher das Zeichen gewechselt, als die anderen drei "Kollektiven". Er hat es sich auch nicht nehmen lassen, dabei schon mal auf die Pauke zu hauen. Trotzdem wartet er geduldig auf seine Mitstreiter, die nun (beinahe) alle dauerhaft im neuen Zeichen angekommen sind. Offenbar zeigt sich beim Eintritt der Langsamläufer in ein neues Zeichen - und hier ganz besonders durch die Betonung der kardinalen Kräfte und des Zyklusneubeginns von Uranus im Widder - zunächst einmal deren vordergründig zerstörerische Seite.
Tatsächlich konfrontieren uns diese Kräfte offensichtlich damit, was alles in Bezug auf das Leben weniger konstruktiv gelaufen ist. Der Mensch will eben von Zeit zu Zeit wachgerüttelt werden, um sich zu besinnen und die Gelegenheit zu erhalten, die konstruktive Seite der Zeitqualität für sich zu entdecken und zu nutzen.
Die Mächtigkeit dessen, was da anklopft scheint mir auch darin zu bestehen, dass alle kollektiven Faktoren in einer gewissen recht nahe beieinander liegenden zeitlichen Abfolge ein neues Zeichen betreten. Somit summieren sich die eben beschriebenen Abläufe zu einer recht "geballten Ladung", die Umwälzungen und Wandlungen unausweichlich erscheinen lassen - mit uns oder ohne uns ...
Ehec reiht sich hier ein, in die Kategorie "Dringlich zu bearbeitende Hausaufgaben", deren Hintergrundmusik sicher ganz stark von Neptun in Fische bestimmt wird:
Alles ist mit allem verbunden - Mensch, Tier, Pflanze, Erde.
Der Mensch nimmt hierbei eine Sonderrolle ein, da er als einziger sinngebend wirken kann und in der Lage ist Mitgefühl zu entwickeln - für die gesamte ihn umgebende Natur, von der er wiederum abhängt.
Letztendlich sind wir wieder bei der Achse 6 - 12 angekommen: Konkreter, greifbarer Dienst an der Welt, um die Möglichkeit für die kollektive Seele zu stärken, heiler werden zu können und den Seelenfrieden jedes Einzelnen Wesens zu erhöhen.
Gurken und Tomaten können da nichts dafür, aber sie haben eine Botschaft für uns, denn der Umgang mit ihnen in diesen Tagen macht die Seele traurig ...
Wie geht es auch bei alledem und was habt ihr euch so für Gedanken gemacht in den letzten Tagen?
Liebe Grüße
Claudia