Liebe Mai,
es freut mich sehr, dass du mit meinen Unterlagen so gut zurecht kommst und deine Worte ehren mich! Dafür Danke schön!
Und nun zum Lesen: Ich möchte euch [u:2z93ftxn]nich[/u:2z93ftxn]t empfehlen, keine oder nur wenige Astrologie-Bücher zu lesen, wenn ihr gute Astrologe werden wollt. Die Astrologie stellt für mich eine alte Weisheit dar. Sie ist im Laufe der Jahrtausenden durch eine geistige Gemeinschaft entstanden. Es ist wichtig, sich selbst nach und nach darin zu integrieren. Ihre Entwicklung kennen zu lernen. Die verschiedenen Strömungen gefolgt zu sein, sich selbst zu positionieren und bereit sein, seinen Standort von Zeit zu Zeit zu hinterfragen. Das muss allerdings nicht gleich zu Beginn einer Ausbildung geschehen, das wäre eine Überforderung, sondern sollte zum ihrem Ende als Prozess im Gang gebracht worden sein.
Ich empfehle Jedem einige Bücher pro Jahr gelesen zu haben. Es ist wichtig, immer wieder Varianten von Themen unterschiedlich vermittelt gelesen zu haben. Das viele Lesen trägt dazu bei, dass man eine Art "astrologische Reife" erwirbt. Niemals sollte man versuchen, sich solche Inhalte "auswendig" einzuprägen. Viel besser ist es, immer wieder Passagen zu lesen und wie Mai schreibt, sie inhaltlich zu durchdringen.
Alle bedeutende Astrologen haben sich an Vorbildern orientiert. Wir sollten unbedingt Thomas Ring, Liz Greene, Howard Sasportas, Karen Hamaker-Sondag, nur um einige Namen zu nennen, gut kennen. Ihre Bücher mehrfach gelesen haben!
Solche Autoren sollten nicht zur mühsamer Pflichtlektüre werden. Viel besser ist es, in ihnen Antwort auf persönliche Fragen zu suchen. Seiner Leidenschaft zu folgen und Themen zu wählen, die aktuell im persönlichen Leben von Bedeutung sind. Natürlich aber auch nicht nur lesen, sondern Theorie und Praxis zu verknüpfen, viele, viele Horoskope deuten.
Astrologie-Bücher sind dazu geeignet immer wieder gelesen werden zu können!
Anhand der Deutung oder eher gesagt Deutungsproblemen, die manche Teilnehmer haben, erkenne ich treffsicher schnell, wer nichts oder zu wenig liest. Eine bestimmte Sensibilität für Deutungsvariationen entsteht nicht. Die Kenntnisse bleiben eingeschränkt und etwas flach.
Mit dir Mai stimme ich aber überein, dass es aber beim Lesen darauf ankommt, die [u:2z93ftxn]Prinzipien eines Symbols[/u:2z93ftxn] zu verstehen! Diese kann man in wenigen Worte fassen und man sollte sie sich nicht nur merken, sondern [u:2z93ftxn]innerlich durchdringen[/u:2z93ftxn]. Dieses lernt man bei den oben genannten Autoren und natürlich auch systematisch in unserem Lehrgang. Es ist und bleibt das Wichtigste. Es ist ein Prozess, der mit der Ausbildung nicht abgeschlossen ist. Eine Ausbildung sollte umgekehrt dazu befähigen, ein leidenschaftlicher Lernenden zu bleiben!
Herzliche Grüße
Helen