Liebe Sanne,
"Sanne":30m5sk3q schrieb:
...Wie kann ich es mir beispielhaft vorstellen, dass wir am besten in zwischenmenschlichen Beziehungen lernen, mit den Oppositionen umzugehen, wie Helen in ihrem Skript schreibt?
Denkbar ist, dass ein Mensch nur eine Seite der Opposition lebt und die andere Seite von außen "vorgeführt" bekommt, bei einem anderen Menschen entweder bewundert, oder ablehnt.
Möglich auch, dass der Mensch zwischen beiden Seiten "pendelt", eine innere Zerrissenheit entwickelt und dies von außen an sich heran getragen bekommt - bspw. vielleicht durch zwei sehr unterschiedliche potentielle Partner, zwischen denen er sich nicht entscheiden kann.
Letztendlich ist es aber "nur" seine eigene innere Zerrissenheit oder aber seine andere Seite, die ihm da entgegen kommt und die er wahrnehmen (und annehmen) soll, um heiler zu werden.
"Sanne":30m5sk3q schrieb:
...Gilt analog dazu bei den Transiten Ähnliches?
Transite sind in der Regel mit äußeren Ereignissen verbunden, unabhängig vom Aspekt.
Bei einem Quadrataspekt können Ereignisse auftreten, die uns zwingen, auf Störungen im Ablauf zu reagieren.
Der äußere Ereignisdruck kann dann auch zu einem inneren Druck werden, wenn wir nicht bereit sind, flexibel mitzufließen.
Bei der Opposition wird man möglicherweise durch äußere Ereignisse dazu aufgefordert, auch die andere Seite mit zu betrachten.
Leicht kann ein inneres Hin- und Hergerissensein entstehen, wenn zwei gegensätzliche Lebensbereiche mit ihren äußeren Anforderungen nicht miteinander in Einklang gebracht werden können.
Ist es jetzt klarer?
Liebe Grüße
Claudia