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THEMA: verspielter Merkur

Re: verspielter Merkur 8 Jahre 7 Monate her #5016

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Liebe Bettina,wir hatten überwiegend alptraumartige Begegnungen mit Ärzten, aber das sprengt hier den Rahmen und hat sich jetzt glücklicherweise etwas geändert.Dein Hinweis auf die Pluto Neptun Verbindung finde ich ganz toll, weil ich persönlich dieses Sextil sehr ähnlich spüre, wie du es beschrieben hast. Letztlich sind es vermutlich doch die drei Begriffe Glaube, Liebe und Hoffnung, die Menschen in verzweifelten Situationen nicht aufgeben und weiterkämpfen lässt, ob als Angehörige oder als kranker Mensch. Viele Menschen, ob in der Literatur beschrieben oder die ich inzwischen kennengelernt habe und die "Wunderheilungen" oder "Wunderfortschritte" erlebt haben, erzählen von der Kraft des Gebets. Viele sogenannte Geistheiler auch. Damit sind wir im 9. Haus, vielleicht auch im 12. und bei Jupiter und auch Neptun. Dann geht es um das Gefühl auch als Kranker noch geliebt zu werden, bzw. auch darum, dass die Liebe bestehen bleibt, jemand da ist, der mich liebt und mich weiterhin als den Menschen wahrnimmt, der ich schon vor der Krankheit war, ob das Geschwister sind, die Eltern, der Partner. Das berührt das 7., obwohl ich eher glaube das 8. Haus und Saturn. Ist Saturn gut aufgestellt auch und gerade bei den Angehörigen. Und gibt es Menschen, die mir Hoffnung vermitteln und kann ich dies annehmen. Das berührt wieder Jupiter und vielleicht die Venus. Ich lerne gerade, das es wirklich nur wenige unheilbare Krankheiten gibt (höre u.a. immer häufiger von Veränderungen bei Querschnittslähmungen) und wie wichtig vor allem Hoffnung ist. Welches ist nun der "Hoffnungsträger" im Horoskop? Alle Planeten im Prinzip, alle Konstellationen?? Und Transite? Für mich tatsächlich auch ein Plutotransit, obwohl anfangs der sich schrecklich anfühlte. Viele Fragen! Ich freue mich auf weiteren Austausch!! Sehr liebe Grüße und bitte her mit den Bücherzitaten, die sind sehr anregend. Nele
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Re: verspielter Merkur 8 Jahre 7 Monate her #5007

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Liebe Bettina,
danke für deine Antworten. Heute schreibe ich nur kurz, weil ich nicht soviel Zeit habe. Zitiere weiter, ich finde es sehr anregend und liebe Büchertipps. Lesen nährt mich, kein Wunder bei Mond, Venus und Mondknoten im 9. Haus. Lesen war schon als Kind eine Überlebensstrategie für mich in schwierigen Zeiten. Und ich will Bücher auch besitzen, um mich versammeln, um jeder Zeit wieder reinzuschauen. Eine sehr wichtige Anregung aus einer Astrologiegruppe bei Helen war der Hinweis auf ein Buch über Hochsensibilität "Zartbesaitet". Kennst du es? Heute abend oder morgen mehr. Sehr liebe Grüße Nele
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Re: verspielter Merkur 8 Jahre 7 Monate her #5006

  • Bettina
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Liebe Nele
Nachdem ich heute die augenfällige und deutliche Erfahrung beziehungsweise Beobachtung gemacht habe, wie empfindlich und sensibel Menschen [i:3vbozmgo]doch[/i:3vbozmgo] sein können und wie leicht [i:3vbozmgo]((,ich glaube im Zusammenhang mit einer Waagebetonung, aber das weiß ich nicht genau, und was weiß ich schon,))[/i:3vbozmgo] sie sich in ihrem inneren Gleichgewicht gestört oder bedroht fühlen können, habe ich mir gedacht, dass ich die Frage"stelle 26":3vbozmgo schrieb:
Gibt es eine bestimmte astrologische Kombination, die es Menschen leichter macht, Hoffnung zu behalten, sich an Kleinigkeiten zu freuen, einen Sinn zu finden in noch so schweren Lebenssituationen?
zwar nicht bezüglich bestimmter möglicher Kombinationen beantworten kann, vielleicht kann das wirklich irgendein fachlich weiter entwickelter Astrologe, da so einmal das eine oder andere herauszuarbeiten und -spinnen, aber vielleicht kann ich noch einmal auf Brigitte Romankiewiczs Bücher über die Hoffnung hinweisen. Frau Romankiewicz hat auch eine astrologische Ausbildung und auch interessante astrologische Bücher geschrieben. Ihre letzten beiden Bücher befassen sich allerdings ohne astrologische Inhalte nur mit dem Thema Hoffnung - aus weitläufiger psychotherapeutischer Sicht. Die zwei Bücher sind eigentlich nur eins. Das erste Buch "HOFFNUNG NEU ENTDECKEN" entwirft arbeitet über Sprachwurzeln, Mythologie,Bilder, Symbole und verschiedene moderne Ansätze der Philosophie und der Psychologie eine Art Kultur der Hoffnung heraus - [i:3vbozmgo]vor dem Hintergrund der zunehmend sich ausbreitenden Erkrankung der Depression[/i:3vbozmgo] -. Das zweite Buch ist ein praktisches Begleitbuch zum ersten "WAS HOFFNUNG BEFLÜGELT" - [i:3vbozmgo]Ein Wegbegleiter zu Lebensmut und Sinn[/i:3vbozmgo] -. Im Inhalt ein ABC der Hoffnung. Für alles was Hoffnung machen kann: Achtsamkeit und Achtung, Aggression, Alltagskultur ... Beobachten, Bewegung, Blüte, Dankbarkeit, Denken, Entscheidungen, Erwartung, Gestalten, Halt und Innehalten, Hilfe, Humor, Imagination, Interesse etc. etc. [b:3vbozmgo][i:3vbozmgo]80[/i:3vbozmgo][/b:3vbozmgo] immer etwa 1ne Seite lange Vorschläge mit einer abschließenden kurzen Gegenüberstellung von dem [i:3vbozmgo][b:3vbozmgo]Was lähmt und mutlos macht:[/b:3vbozmgo][/i:3vbozmgo] .. - z.B. aus Furcht vor Irrtümern und Umwegen nichts mehr riskieren - und dem [i:3vbozmgo][b:3vbozmgo]Was Hoffnung beflügelt:[/b:3vbozmgo][/i:3vbozmgo] .. - z.B. Die Gewissheit, dass das, was wir als "Irrtum" oder "Umweg" ansehen, manchmal genau "das Richtige" und ein großes Geschenk sein kann.
Also Frau Brigitte Romankiewicz hat sich Mühe gegeben Fragen auf die Antwort zu geben, wie kann ich es erreichen"stelle 26":3vbozmgo schrieb:
Hoffnung nicht aufzugeben, weiterzukämpfen, sich trotz "allem" an Kleinigkeiten zu freuen, das Schicksal anzunehmen und nicht zu hadern.
Und wo kann ich Hoffnung entdecken ?

Versprochen, jetzt schreib ich nicht noch mal so lange Text - wahrscheinlich mit dem Unterhaltungsgrad einer Telefonbuchseite - Zu einer Zeit, als ich mich noch viel mit Depression und mit der öffentlichen Wahrnehmung der Depression beschäftigt habe, kam ich auf dieses Buch und ich fand und finde immer noch, dass es auf eine sehr positive Art und Weise den Horizont der Sicht auf diese [i:3vbozmgo]Erkrankung[/i:3vbozmgo] weitet.
Eigentlich hatte ich nicht gedacht, dass ich hier noch einmal Werbung für das Buch machen würde, aber ich kann mich nun irgendwie doch - wieder - nicht enthalten. Übrigens, für den, der sich für das Thema Depression allgemein auch interessiert, hätte ich noch eine Empfehlung, nämlich ein Video mit Daniel Hell -, Depressionsforscher der Uni Zürich, heute im Ruhestand und an einer schweizer Privatklinik tätig - im Schweizer Fernsehen vom 05.04.2009: Sternstunde Religion: Beschämte Scham - Der Psychiater Daniel Hell über Scham in Psychotherapie und Religion im Gespräch mit Brigitta Rotach


Wirklich ich gelobe Besserung, nie wieder so lange Einlulltexte, aber hier konnte ich jetzt irgendwie nicht zurück. alles gute.
Und allen weiterhin viel wunderbaren Erkenntnisgewinn und gute zwischenmenschliche Begegnungen. Dass es einen nicht immer so schnell wieder fortträgt. Hier kann auch schön sein.
Das sagt die Richtige.
Bettina

[size=85:3vbozmgo]geändert habe ich bezgl. des Buches "Was Hoffnung beflügelt" die Zahl-Angabe der "Kapitel". Es sind 80 Vorschläge zu dem "was Hoffnung macht", 124 ist die Seitenzahl.[/size:3vbozmgo]
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Re: verspielter Merkur 8 Jahre 7 Monate her #4987

  • Bettina
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Liebe Nele, seit Du diese Frage angestoßen hast, versuche ich etwas über Heilung und astrologische Voraussetzungen zu finden. - Ich bin auch Angehörige -, es geht um meinen Bruder -, allerdings bin ich nicht mehr so unmittelbar und immer im häuslichen Umfeld betroffen. - Habe jetzt viel gelesen, finde aber im Großen und Ganzen, dass die Spannungen die zu einem Menschen dazugehören auch Mittel sind, um Freude zu entdecken. Allerdings weiß ich auch, dass die Aufgabe einen gesunden Abstand zu haben und eine weise Lebensführung für sich und den anderen zu organisieren schier übermenschlich ist und nur mit einem guten Gefühl für Struktur machbar ist. Da passt das Wort "weise" auch gut hin, denn wie kann man den [i:25ftpwf7]Kampf[/i:25ftpwf7] um tragfähige Lebensstruktur und Lebensfreude miteinander verbinden ?
Das ist ja eben ein ständiger Lernprozess, bei dem man im Laufe des Lebens zum einen viel Sinnvolles, Brauchbares dazugewinnt, andererseits aber auch immer mehr Lebensenergien an Dinge und Verhaltensweisen bindet und sich [i:25ftpwf7]im weiteren[/i:25ftpwf7] blockiert. Wenn dann die Vorsicht und Vernunft gleichzusetzen ist mit Sachlichkeit und dem Abstand der Profess-ionalität, ist es auch nichts. Meines Erachtens entsteht ein gesunder Abstand immer durch authentisches persönliches Abwägen und Loslassen von Verstandenem und nicht mehr Notwendigen.
[i:25ftpwf7]Aber da gibt es unterschiedliche menschliche Charaktere, für die das leichter oder eben schwerer zu bewerkstelligen ist - als für andere.[/i:25ftpwf7] Sicher gibt es auch echte Glücksfälle, bei denen sich innere Unabhängigkeit mit Fürsorge gut paart.
In Bezug auf Heilung und Astrologie kam mir eine Sache über den Weg: das Pluto-Neptun Sextil, mit dem wir ja derzeit alle gesegnet sind. Wie lange das [i:25ftpwf7]schon [/i:25ftpwf7]und bis wann es [i:25ftpwf7]noch [/i:25ftpwf7]geht ? keine Ahnung. Hier findet sich aber durch Pluto eine Bereitschaft in die Tiefe zu gehen - und wenn nicht die "negative Seite", das Verharren, überwiegt kann in der Verbindung mit Neptun viel konkret Belastendes, altes Gebundenes, aufgespürt und gelöst werden, um wieder in einer neuen Form zu fließen.
Allgemein - nicht aus der Astrologie fand ich einen Abschnitt von Rolf Verres, der sich mit Krebs im Speziellen und tödlichen Krankheiten im allgemeinen als Psychotherapeut beschäftigt. In meiner anscheinend nicht mehr zu stoppenden ( ) Zitierwut möchte ich hier einen Ausschnitt aus seinem Buch "Was uns gesund macht" von Rolf Verres zum Besten geben. Dem Ausschnitt voraus geht auch die Feststellung, dass auch in den Augen der Medizin "negative" Verhaltensweisen zu einem Menschen dazugehören und Teil der Lebenskraft sind.[size=85:25ftpwf7]
Wenn allerdings aggressive Krankheiten, Vernichtungskräfte und das Böse als solches am Werk zu sein scheinen, wird eine positive Grundhaltung zum eigenen Körper auf eine schwierige Probe gestellt. Auch Menschen mit einer liebevollen Haltung zu sich selbst können von schweren Krankheiten und Schicksalschlägen hart getroffen werden. Wird eine körperliche Erkrankung zur Qual, bekommen die Möglichkeiten der Ärzte, etwa bei der Schmerzbekämpfung, einen wesentlich höheren Stellenwert als die Möglichkeit, die beim Patienten selbst liegen.
Ein wesentliches Merkmal von Heilkunst besteht jedenfalls – in Ergänzung zur reinen Apparatemedizin – darin, die selbstreflexiven Fähigkeiten partnerschaftlich in die Einschätzung der Lage einzubeziehen. Dazu müssen die Patienten diese Fähigkeit aber auch in die Patient-Arzt-Beziehung einbringen – und die Ärzte natürlich auch. Der Begriff „Lebenskunst“ sollte offiziell Eingang in die Wissenschaftssprache der Heilkunst finden, und es ist zu wünschen, dass Lebenskunst zu einem Hauptthema der künftigen medizinischen Forschung wird.
Gesundheitsorientiert zu leben bedeutet aus dieser Sicht nicht einfach, Risikofaktoren für die Entstehung von Krankheiten zu reduzieren, sondern weit darüber hinaus: die eigene Lebensführung aktiv forschend und mit ärztlicher Beratung so weit wie möglich als ein Gesamtkunstwerk zu gestalten. Im Idealfall kann sich daraus ein unbefangenes und müheloses Gleichgewicht ergeben, zumindest zeitweise (Haerlin 1999). Der Philosoph Alan Watts sprach von der „Weisheit des ungesicherten Lebens“ und der Psychiater Christian Scharfetter wies auf die Möglichkeit eines „spirituellen Erwachens“ im Zusammenhang mit Lebenskrisen hin.
Damit will ich kein ideales oder gar utopisches Menschenbild propagieren. In der Kunst setzen sich nur selten diejenigen durch, die hauptsächlich etwas Schönes oder Harmonisches zeigen – hier kommt man im Gegenteil nicht selten an die Grenze zum Kitsch. Diejenigen Menschen, die als bildende Künstler, als Musiker oder als Schriftsteller eine überdauernde Resonanz bei anderen Menschen finden, bringen das Schöne mit dem Hässlichen, das Gute mit dem Bösen, das Licht mit dem Schatten, das Glück mit dem Unglück, das Banale mit dem Bedeutsamen in eine spannungsreiche Verbindung oder sie lassen diese Gegensätze sogar unverbunden nebeneinander bestehen.
Wenn ich dafür plädiere, das eigene Leben als „Gesamtkunstwerk“ zu gestalten, meine ich also keineswegs, dass alles harmonisch werden sollte. Joseph Beuys etwa forderte, jeden Menschen als einen Künstler anzusehen. In seinem künstlerischen Schaffen betonte er die Suche nach dem verlorenen „ganzen“ Menschen, in dem Natur und Kultur, Mythos und Wissenschaft wieder eins werden. Insgesamt geht es darum, dass das Leben – wie es der Berliner Philosoph Wilhelm Schmid ausdrückte – von der Tendenz her möglichst „bejahenswert“ werden möge, selbst wenn wir schwierigen Herausforderungen und Bedrohungen ausgesetzt sind.
Krankheiten sind in dieser Hinsicht nicht etwas, das in jedem Falle so schnell wie möglich überwunden werden muss. Jeder Mensch sollte zeitweise krank sein dürfen. Hatte es nicht auch schöne Seiten, wenn wir als Kind mit Fieber im warmen Bett bleiben durften, die Mutter öfter als sonst nach dem Befinden fragte und wir nicht in die Schule gehen mussten? Sieht ein kranker Mensch, der sich bewusst auf den Tod vorbereitet, bei genauerer Betrachtung wirklich weniger gut aus als ein blasser Geldverwalter, der zwar noch gesund und leistungsfähig ist, aber Tag für Tag an sein Büro, seinen Schreibtisch, seine Vorschriften und seinen Computer gefesselt ist?
Im Kranksein, das dann Lebensfluss unterbricht, in der Einsamkeit und Verzweiflung kann der Mensch neue, tiefere Dimensionen von Hoffnung und Geduld erschließen (Fuchs 2002, Hahne 2005). „Wo Gefahr ist, wächst das Rettende auch“, meinte der Dichter Friedrich Hölderlin. Die weltweite Resonanz, die der XIV. Dalai Lama erfährt, hat wahrscheinlich einen Grund darin, dass er als spiritueller Lehrer immer wieder die Zusammenhänge zwischen der Suche nach dem Glück und der Leidensfähigkeit betont und dabei aufgrund selbst durchgemachter leidvoller Erfahrungen unzweifelhaft glaubwürdig ist: „Meiner Standarddefintion zufolge ist ein Lebewesen, das zu Empfindungen fähig ist, eines, welches in der Lage ist, Schmerz und Leid zu erleben“ (2000). Das Leiden konfrontiert uns mit der Tatsache, dass nichts in unserer normalen Alltagswelt von Dauer ist.
Wollen wir unserem Leben Gestalt geben, es bewusst gestalten, ist es also notwendig, unser Bewusstsein konsequent in Zeit und Raum auszudehnen. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft bilden dann eine Einheit. Und hinsichtlich des Raumes wird uns sinnlich immer klarer, dass unser Lebensraum nicht von den Wänden unserer Wohnung oder unseres Arbeitsplatzes (der in vielen Fällen einem Käfig oder gar einem Krankenzimmer nicht unähnlich ist) definiert ist, sondern dass es ein Klima gibt, das auf uns einwirkt und das wir auch selbst beeinflussen können.[/size:25ftpwf7]
Vielleicht war das nun wieder einmal unnötig lang, und gleichzeitig hätte ich noch viel mehr anführen können. Das schöne an der Astrologie ist aber wohl, ahne ich inzwischen auch, dass man sehr schnell und einfach Assoziationen herstellen kann, die kurz und genauso treffend sind. Liebe Grüße, Bettina
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Re: verspielter Merkur 8 Jahre 7 Monate her #4982

  • stelle 26
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Hallo Ihr Lieben,
danke für Eure sehr anregenden Antworten. Besonders die Zeilen über die Hoffnung haben mir sehr gefallen. Für mich könnte auch eine wie auch immer geartete Verbindung Merkur, Neptun Fische zu einem verspielten, verträumten Merkur passen. Aber das andere Thema brennt doch viel mehr in mir. Als Angehörige eines schwer kranken Menschens begegenen mir immer häufiger Menschen, die durch eine MS Erkrankung, einen Schlaganfall, Unfall , Herzinfarkt,.... mit wachem Geist in einem Körper eingesperrt sind, der so gar nicht mehr "funktioniert". Mich beschäftigt die Frage , die auch in der Resilienzforschung untersucht wird, warum manche Menschen sozusagen "aufgeben", sich mit ihrem Schicksal abfinden während andere weiterkämpfen, unglaublich positv gestimmt sind und dann bei scheinbar noch so aussichtslosen Fällen plötzlich auch Verbesserungen eintreten. Manchmal empfinde ich diese Verbesserungen geradezu als Wunder. Hoffnung nicht aufzugeben, weiterzukämpfen, sich trotz "allem" an Kleinigkeiten zu freuen, das Schicksal anzunehmen und nicht zu hadern. Woher kommt diese Kraft. Übrigens spreche ich nicht nur von den Kranken sondern auch von den Angehörigen. Für mich ist es einmal der Glaube, das Gebet und damit das 9. Haus, Schütze, Jupiterthemen. Immer wieder höre ich dies, wieviel Kraft ein Gebet haben kann. Und wie sich plötzlich Türen öffnen, wenn man lernt, sich einer höheren Macht anzuvertrauen. Ich hoffe, dies klingt nicht zu kitschig. Dann finde ich die Fähigkeit, mich an Kleinigkeiten freuen zu können, vor allem im Steinbock. Auf kargem Boden findet man auch Blumen, auch Nahrung. Der Steinbock ist zäh, kann unter schwersten Bedingungen überleben und sich völlig autonom nähren. Das Jungfrauthema finde ich spannend, weil ich das gar nicht damit verbunden habe. Aber das Auswählen, was tut mir gut, was kann ich Gutes für mich, den anderen tun ist natürlich auch Jungfrau.
Aber natürlich sind es alle Planeten mögliche Helfer in schweren Zeiten. Mir fällt noch Pluto ein, und....
Trotzdem noch einmal die Frage: Gibt es eine bestimmte astrologische Kombination, die es Menschen leichter macht, Hoffnung zu behalten, sich an Kleinigkeiten zu freuen, einen Sinn zu finden in noch so schweren Lebenssituationen? Ich bin noch mittendrin in jeder Hinsicht zu lernen, zu begreifen. Mir fällt gerade noch die Fähigkeit zur Distanz, zur Abstraktion ein, die einem auch ermöglicht nicht komplett im Schicksal oder Selbstmitleid zu ertrinken. Bis dahin erstmal. Ich freue mich auf weiteren Austausch. Alles Liebe Nele
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Re: verspielter Merkur 8 Jahre 7 Monate her #4979

  • Bettina
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Hallo

ich bin keine Fachfrau, aber ich möchte doch zu dieser interessanten Frage mich ein wenig äußern.

Alles was Claudia anspricht, finde ich -auch- einen richtigen und guten Ansatz: Merkur in Zwillinge (Neugierde und Verspieltheit), im Schützen (Optimismus), im 5. Haus (u.a. seinen eigenen Ausdruck zeigen). überhaupt das Zeichen [b:m5pnflsd][color=#FF0080:m5pnflsd]Löwe[/color:m5pnflsd] [/b:m5pnflsd]+ auch Sonne im Löwen sind, nehme ich an, für Lebensfreude gut, weil sie so warmherzig und "proaktiv" reagieren auf alles was gut ist und eine Bestätigung für das Leben ist.

Die Jungfrau-Energie, Detailfreude und der behutsame Umgang - mit den einzelnen Erscheinungen ist wiederum eine Merkur-Eigenschaft, die zum tiefen Empfinden von Freude sehr viel beitragen kann.

Inspiriert - wieder mal - von einem Buch (über Hoffnung) fiel mir auf, dass es vielleicht eine Schwierigkeit gibt, nämlich einerseits das "ins Kosmische geweitetes, euphorisches und überschwängliches Glücksgefühl" was beim Element Feuer liegt, und dessen feurige Inspiration Ausgangspunkt und Ziel ist und andererseits die Bescheidenheit und ruhige Wahrnehmung (Merkur-Jungfrau), die man braucht, um das Schöne wirklich wahrzunehmen.
Ich bemühe hier noch einmal P. Schlapp, dessen Artikel im Meridian-Heft Nr.2 aus dem Jahr 2006 mir wirklich [i:m5pnflsd]so[/i:m5pnflsd] ausnehmend gut gefallen hat, und der, wie ich finde, hier auch noch einmal sehr gut hin-passt: Betrachtet man Neptun einmal nicht nur in der heute bevorzugten Weise als symbolische Verkörperung für einerseits Täuschung und andererseits Verschmelzung, sondern sieht in ihm auch den Gott, der die Berge und das Meer erschüttert, dann wird sofort deutlich, dass die auf das Irdische gerichtete Sinn-[i:m5pnflsd]Suche[/i:m5pnflsd] des Jupiters in Schütze erschüttert werden muss, um als kosmische Sinn-[i:m5pnflsd]Findung[/i:m5pnflsd] in Fische [i:m5pnflsd]geboren [/i:m5pnflsd]zu werden und [i:m5pnflsd]genährt [/i:m5pnflsd]zu werden.

Und hierzu möchte ich noch ein Zitat aus dem o. erwähnten Buch "Hoffnung neu entdecken" abgeben. Das Kapitel "Die Namen der Hoffnung" beginnt so:
Hoffen, engl. to hope, reicht vom altenglischen hopian über hoppen (niederdeutsch), hupfen (mittelhochdeutsch), sogar bis zum sinngleichen afrikanischen hopia, und „kann nicht anders als im engsten Zusammenhange mit hüpfen aufgefasst werden. Aus der Bedeutung des in die Höhe Springens ergibt sich die des überrascht Auffahrens“ ..
..Die hüpfende, springende Hoffnung bewegt sich als aus einem göttlichen Urgrund heraus. Sie ist ein göttlicher Funke, der sich zunächst als etwas scheinbar wenig Wertvolles, Unscheinbares verbirgt. Um seine göttliche Kostbarkeit zu erkennen, muss man genau hinschauen, sowohl die Skepsis als auch die gesamten kognitiven Fähigkeiten spielen lassen. ..
Wer aber den Mut nicht sinken lässt (das wäre die Gegenbewegung), sondern wachen Sinnes in die Welt schaut, wird selbst in den bescheidensten Dingen und Vorkommnissen die inspirierte Springlebendigkeit des Hoffnungsfunkens entdecken. Er verkörpert die hoffnungsträchtige Wiedergeburt auf der Ebene einer gewandelten und geschärften Wahrnehmung, die Grund hat, eine veränderte Weltsicht und Verwirklichung des Unwahrscheinlichen und Unverhofften für möglich zu halten.

Ich finde, dass es richtig ist, zu sagen, jeder Planet hat grundsätzlich das Potenzial eine Ressource zu sein.

Wichtig ist sicher auch, eine Balance zu finden zwischen Verstand und Herz! Hört sich banal an, aber ... man könnte auch sagen eine Balance zwischen Aufbruch und Geduld, schon einen Glauben

Das ist eben auch das Zentrale an der positiven Ausstrahlung, die das Zeichen Löwe und somit auch der Herrscher, die Sonne, immer für mich haben. Ein Glaube in die positive Oranisation des Lebens in dem Sinne, der liebe Gott hat die Welt gut gemacht - und uns dieses unglaubliche "Spielzeug" als Geschenk gemacht. Hört sich sich auch wieder etwas albern an, aber es ist auch nicht so einfach eine Balance zu finden. Liebe Grüße und alles Gute !
bettina
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