Liebe Sanne, liebe Bluemoon, liebe Monn und hallo an allen zusammen,
deine Frage Sanne ist wirklich sehr inspirierend, Danke dafür und Bluemoon, du hast in deiner typischen kompetenten und präzisen Art eine tolle Antwort geliefert, von Moon ergänzt, dessen Beitrag für eine Deutung tolle Hilfe leisten kann!
Weil mich eure Unterhaltung so fasziniert hat, habe ich zeitgleich auf meine Facebook-Seite gefragt, wie man einfach, einprägsam und bildhaft im Astrologie-Unterricht den Unterschied zwischen Opposition und Quincunz erläutern könnte.
Es schossen gleich viele Antworte, die mir sehr gefallen haben.
Ich habe sie hier kopiert und nummeriert und bitte die Leser als Jury bis morgen 12 Uhr zu entscheiden, welche die drei besten sind, die allerbeste zuerst genannt. 7 Stück habt ihr zu Wahl. Bin auf das Ergebnis sehr gespannt! Herzlich Helen Fritsch
[b:twga94xs](1[/b:twga94xs])„ wenn ich die beiden auf die Angsgt beziehe würde ich sagen: bei der Opposition erstarrt man und sucht die absolute Ruhe (man stellt sich tot) und beim Quincunz hält man den Atem an und bricht den Kontakt nach außen ab (Isolation)“
[b:twga94xs](2)[/b:twga94xs]„Im Gegensatz zur Opposition, die kaum unerkannt bleiben kann, ist das Quinkunx ein "versteckter" Aspekt, der oft überhaupt nicht bemerkt oder vermutet wird. Deshalb äußert er sich zum Beispiel häufig über eine Somatisierung: oft die einzige Möglichkeit für die Konstellation, sich überhaupt bemerkbar zu machen. Wegen der generellen Ähnlichkeit zur Opposition erkläre ich das Quinkunx gerne so, als wenn jemand schielt. Man trifft mit den Augen nicht die Opposition, sondern schaut knapp dran vorbei und landet auf 150 Grad. Knapp daneben ist eben auch dran vorbei! Wenn Du noch mehr benötigst, gerne per PN. “
[b:twga94xs](3)[/b:twga94xs]„man stelle sich nur einmal die Zeichen vor, die zueinander im Quincunx stehen z.B.: Widder - Jungfrau, Stier- Waage, Steinbock- Löwe....Das hat etwas sehr Unbekanntes, etwas sehr weit Entferntes und vielleicht auch Befremdendes an sich, auch Verunsicherndes....da muss man sich erst hinein denken und auch viel Fantasie aufwenden. Trotzdem sind genau hier viele Sehnsüchte und Wünsche enthalten, da er einen auch neugierig macht. Bei der Opposition sind das ganz klare Kontrahenten, da ja das Achsen-Thema das schon anzeigt. Beim Quncunx kann man überhaupt nicht von Kontrahenten ausgehen, da man sich hier erst kennen lernen muss und sich quasi wie auf eine Reise begibt, um diese Distanz zu überwinden, und zu lernen, wie das denn nun ist...Der Quincunx ist für mich daher ein absoluter Bewusstseinserweiterung- Aspekt ...“
[b:twga94xs](4)[/b:twga94xs]„Dem kann ich nur zustimmen, und da Bewusstseinserweiterung oft nicht gerade ganz oben auf der To-do-Liste steht, müssen dann Reaktionen aus dem psychosomatischen Bereich nachhelfen, um die Aufgabe (hoffentlich) ins Bewusstsein zu heben."
[b:twga94xs](5)[/b:twga94xs]„ Gegenseite, Wertschätzung, sichtbare Aufgabe sich stellen zu Wort und Tat insofern ist eine Selbstbehauptung ohne Konflikt Quincunx eine eher unterschweliger, unbewusste, somatisches Thema wie ein Refrain und somit nährende Wurzel etwas weiter voran zu tragen.“
[b:twga94xs](6[/b:twga94xs])„ Mein Quinkunx Merkur in der Jungfrau Haus 5 zum Jupiter im Widder Haus 12, empfand ich in jungen Jahren als Diskrepanz, eine latente Spannung etwas im 12. Haus zu suchen und von aussen immer wieder daran gehindert werden, dorthin zu kommen. Je nachdem wie diese Planeten eben noch aspektiert sind, werden sie sich ausdrücken, nachdem mein Jupiter im grossen Trigon zu den Lichtern steht, empfand ich diese latente Spannung eher als Ehrgeiz, oder/und auch als kreative Energie mit einer unentwegten Suche zb. nach Themen des 12. Hauses. Wahrscheinlich gilt es hier diese Energien von Übertreibungen latent auf der Suche zu sein in die Balance zu bekommen. Mittlerweile liebe ich dieses Quinkunx, es bringt mir unterbewusst immer wieder Lösungen in den Geist ohne es bewusst zu wollen. „
[b:twga94xs](7[/b:twga94xs])„ eine bildhafte Erklärung: bei der Opposition steht mir ein Mensch frontal gegenüber, entweder trägt er seine Spiegelbrille und ich sehe nur mich selbst ( Starre) oder ich sehe seine Augen ( Ergänzung).
Beim Quincunx steht der Andere seitlich, weder kann ich mich in seiner Brille spiegeln, noch kann ich seine Augen sehen. Das macht mich viel neugieriger, ich setze mich gedanklich mehr damit auseinander, muß hinterfragen, muß mich bewegen.“