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THEMA: Astrologie und die Freude sich fließend zu finden

Re: Astrologie und die Freude sich fließend zu finden 8 Jahre 1 Monat her #5760

  • stelle 26
  • stelle 26s Avatar
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Hallo zusammen,
schon lange wollte ich nochmal zum Thema "Krisengeschenke" melden. Für mich bedeutet Pluto in Steinbock vor allem, sich von "äußeren"Autoritäten zu verabschieden und mehr der eigenen, inneren Führung zu vertrauen. Ich bin mit mir mehr im Reinen, lebe mehr mein eigenes Leben nach meinen Maßstäben. Gleichzeitig gab es so schwere Situationen, dass mir gar nichts anderes übrig blieb, als um Hilfe zu bitten und so habe ich erlebt, wieviel Kraft und Trost und auch Hilfe ich durch ein Gebet bekomme und wie wohltuend es ist, mich auf diese Weise zu verbinden. Ich lerne loszulassen und zu vertrauen. Nicht leicht mit südl. Mondknoten im Widder als gelernte Einzelkämpferin. Ein Geschenk ist auch die immer größere Feinfühligkeit und damit zusammenhängend meine Gedichte. Dieses hier ist zum Teil in Griechenland entstanden. Dort konnte ich den Schützen, den Steinbock, Mars im Skorpion und einen überwältigend großen Jupiter neben dem Mond bewundern. Es war unendlich beglückend, wunderschön. Alles Liebe Nele

Sternennacht

Ich bin Stern
von Tausenden
und falle in die Nacht.

Im Himmelslicht
versinke ich
und trinke von dem Schwarz.

Zwischen Schatten
schwebt der Wind
und streichelt sanft ein Blatt.

Im Dunkeln
erklingt
ganz zart ein Lied von Liebe und von Schmerz.

Der Mond
liebkost
dein Angesicht und behütet deinen Schlaf.

Nele Glöer
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Re: Astrologie und die Freude sich fließend zu finden 8 Jahre 4 Monate her #5467

  • Bettina
  • Bettinas Avatar
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Hallo!

Ich finde das Thema auch sehr interessant. Und wenn Du schreibst:"stelle 26":3lzukc54 schrieb:
Wandlung betrifft übrigens die gesamte Lebenseinstellung. Ich würde mich freuen, mich darüber ausführlicher im Forum auszutauschen.
dann kann ich das auch gut verstehen und ich fühl mich soweit auch davon angesprochen, dass ich darüber nachgedacht habe. Beide sprecht ihr ja über die Veränderungen durch Plutotransite und der Pluto ist ja gerade wirklich sehr stark gestellt. Und - Wie Claudia hier schreibt:"bluemoon":3lzukc54 schrieb:
Wo also derzeit Pluto präsent ist, wirkt auch die Energie von Uranus und umgekehrt.
und wie sie in ihrem Beitrag über die Mondknoten schreibt: geht es ans Eingemachte. So kommt es mir auch vor.

Ich muss allerdings über mich und zu meiner Wahrnehmung auch sagen, dass ich mit meiner starken Steinbock und Saturn Betonung (Jupiter, Saturn und Venus im Steinbock im 2. Haus) mich im Moment auch besonders schwer tue eine bewegliche Einstellung zu allem zu finden, also in Fluss zu kommen. Besser fände ich es allerdings schon, wenn ich eine Technik der vertieften Ruhe und des mehr oder weniger sanften Fließens praktizieren könnte/würde. Philosophien und auch sehr schöne praktische Schulen und anleitungen hierzu fliegen mir allerdings zur Zeit nur so zu.
Allgemein glaube ich, dass bei vielen im Moment aufgrund des Quadrates und den Kräften, die daran beteiligt sind, häufig-(d)er Stillstand an-herrscht.

Vielleicht kann in diesem Stillstand - genau - der saturnische Reifeprozess ein-/ansetzen. Die Entwicklung eigener Autorität, der man sich langsam bewusst werden kann. Vielleicht kommt ein Fortschritt in dieser Aufgabe der eigenen Entwicklung nicht Zustande, wenn wir sie bewusst forcieren wie eine all-täglich abzuarbeitende Aufgabe - auf der ToDo-Liste; sondern, indem wir uns einen Moment ohne zu wissen, worum es eigentlich geht, absichtslos wahrnehmen und nicht den Abläufen folgen, zu denen, für die wir konditioniert sind, sodass dann irgendwie, irgendwann vielleicht etwas über uns und/oder unser Leben zu Tage kommt, was wir so noch nicht gewusst beziehungsweise erkannt haben ? Allmählich wächst "man" evtl. auf eine völlig neue Aufgabe und Fähigkeit zu, ohne zu wissen.

Und [i:3lzukc54]was/[/i:3lzukc54]wie Du schreibst Nele, diese Krisengeschenke, das sind doch wohl Reifungsgeschenke, die, wie Du es ja auch erlebt hast, gerade mit Saturn zusammenhängen. Pluto im Steinbock ist ja auch nicht nur der Böse, der jetzt zu etwas zwingen und auf jeden Fall an bestimmten Strukturen und am besten alten Besitz-Verteilungen festhalten will. Diese Konstellation bedeutet ja auch vielleicht, dass einfach eine entschlossene, verantwortliche Festlegung auf Strukturen - ich würde am liebsten sagen, ein Bekenntnis zu sinnvollen Strukturen - gefordert ist.
Unüberlegtes Anführertum wie im Widder, ist ja eine super Energie um loszustürmen, zu wagen und zu sehen, ob's was taugt, wenn schließlich die Beurteilung im Zusammenhang auch wieder stattfindet. Nur für sich selbst zu gucken, [i:3lzukc54]egoistisch,[/i:3lzukc54] führt letztlich, glaube ich, zur Verzettelung und damit auch zu Unruhe.

Entsprechend der steinböckischen Qualität braucht jeder Einzelne auch eine Platz im gemeinsamen Ganzen. - Glaube ich. Für einen kann das die ersehnte und notwendige Sicherheit sein, und für andere wie der Grusel, das Grausen vor einem neuen Korsett der Anpassung wirken.

Das ......... glaube ich, glaube ich. Was ich vorher hier geschrieben hatte und die Grafik, die ich hier eingefügt hatte, habe ich rausgenommen. Die Grafik ist passé ... und.. das ganze geschriebene Drumherum ist -jetzt- auch nur Verzettelung in das Bewusstsein von Isolation - zw. Einzelteilen.

Allerliebste Grüße.
Tschüüß! Bettina
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Re: Astrologie und die Freude sich fließend zu finden 8 Jahre 4 Monate her #5461

  • bluemoon
  • bluemoons Avatar
Liebe Nele,"stelle 26":3qj64ud6 schrieb:
Ich erlebe immer wieder eine tiefe Verunsicherung ( und oft genug reicht es!!!! und ich wünsche mir einfach nur Ruhe) aber auch unglaublich viel Stärke und Wandlung. Ich kann mich an kein Transitgeschehen erinnern, welches gleichzeitig so zutiefst erschütternd und beglückend ist.
Was du da zum Ausdruck bringst, finde ich sehr interessant und ich sehe Parallelen.
Das aktuelle Uranus - Pluto Quadrat bringt ja im Transit gleich zwei Energien ins Spiel, die beide nicht ohne sind. Wo also derzeit Pluto präsent ist, wirkt auch die Energie von Uranus und umgekehrt.

In diesem Spannungsfeld befinden sich bei mir zur Zeit AC und MC.
Es hat sich seit der sog. Kardinalen Klimax in 2010 viel aufgebaut und ereignet. Mittlerweile beginnt wirklich so einiges "Kopf zu stehen" und trotzdem ergeben sich auch neue Impulse, die teilweise gerade jetzt zur Umsetzung kommen oder eine noch etwas unausgegorene Richtung zeigen.
Alles geht langsam, zögerlich, manchmal viel zu zäh und doch weiß ich, dass "Schnell" im Augenblick nicht das Thema ist.

"Gut Ding' will Weile haben"!
Also bemühe ich mich um Geduld - nicht ganz einfach, wenn T-Uranus kurz vor dem Widder-AC steht...

Liebe Grüße
Claudia
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Re: Astrologie und die Freude sich fließend zu finden 8 Jahre 4 Monate her #5450

  • stelle 26
  • stelle 26s Avatar
  • Offline
Liebe Claudia,

vielen Dank! Als diese sehr schwere, schwierige auch angstvolle Zeit anfing, u. a. Plutotransit über AC Steinbock u. Konj. Saturn und auch Pluto Quadrat Mond, hätte ich nie gedacht wieviel Krisengeschenke, nicht nur die Gedichte, diese Zeit für mich bereit hält. Vielleicht wäre hier einmal die Möglichkeit über "Krisengeschenke" zu sprechen. Ich erlebe immer wieder eine tiefe Verunsicherung ( und oft genug reicht es!!!! und ich wünsche mir einfach nur Ruhe) aber auch unglaublich viel Stärke und Wandlung. Ich kann mich an kein Transitgeschehen erinnern, welches gleichzeitig so zutiefst erschütternd und beglückend ist. Wandlung betrifft übrigens die gesamte Lebenseinstellung. Ich würde mich freuen, mich darüber ausführlicher im Forum auszutauschen. Sehr liebe Grüße Nele
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.

Astrologie und die Freude sich fließend zu finden 8 Jahre 4 Monate her #5447

  • bluemoon
  • bluemoons Avatar
Hallo alle miteinander,

schon mehrere Male hat Nele Glöer uns in diesem Forum eines ihrer Gedichte geschenkt.
Letztmalig vergangenen Sonntag, den 19.08.12, gepostet unter "Neptun in Fische".

Nele hat in der Astropraxis Hamburg eine Ausbildung gemacht.
Sie wußte nichts von ihrem Talent, Gedichte zu schreiben. In einer astrologischen Beratung mit ihrer Lehrerin Helen Fritsch bekam sie von dieser die Empfehlung, sich mit Lyrik zu beschäftigen.
Nele war damals sehr erstaunt darüber.

Staunen hat Nele ganz sicher nicht verlernt und sie schreibt, dass sie dankbar ist für dieses Geschenk der eigenen Poesie, welche am besten zum Ausdruck kommt, wenn sie frei fließen und sich entfalten darf, wie sie will...

Hier nun ein weiteres Gedicht von Nele, welches Helen mir geschickt hat, damit ich es für euch alle hier veröffentliche:

[i:3vbb857k][b:3vbb857k]Worte[/b:3vbb857k]

Ich muss
sie spüren
Worte
sie schneiden
Wunden
in meine Haut
und schmecken
nach
Curryvanillesamt.
Im Wortgewand
verstecke ich
mich
am liebsten
und singe
Tränenlieder.
Manchmal
aber
wäre ich gerne
nackter
lauter
den Sprung riskierend
ins Niemandsland.

Nele Glöer[/i:3vbb857k]

Liebe Nele, vielen Dank!
Claudia
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