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THEMA: Du bist alles was mir fehlt

Re: Du bist alles was mir fehlt 7 Jahre 10 Monate her #6207

  • bluemoon
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Liebe Barbara,"barbarasaskia":3haj59ed schrieb:
Arroyo sagt, dass man auch unbedingt sein dominantes Element im Partner braucht, weil einem sonst das Benzin fehlt um aufzutanken.
ich denke, es ist wichtig, dass man beides findet:
Die Übereinstimmung einerseits und das Ergänzende andererseits. Eine Beziehung soll das Auftanken ermöglichen und die Herausforderung zur Entwicklung bieten.
Darüber hinaus bedarf es auch einer gewissen Reife (Saturn), um die Entwicklung des Partners nicht als Bedrohung zu empfinden.
Dann tut es nach meiner Erfahrung der Beziehung gut, wenn die Partner sich entwicklungsbedingt verändern. Manche Reibungen können sich mit der Zeit verringern bzw. laufen konstruktiver ab und - wie zauberhaft - auf einmal findet man sich auf ganz neue Weise vom Partner geschätzt und verstanden."barbarasaskia":3haj59ed schrieb:
Es könnte doch sein das eine Loewe- Sonne im Horoskop einer Frau eine Ergänzung oder das „Suchbild“ findet in einer Ansammlung von Planeten im 5. Haus ihres Partners, auch wenn sie nicht im Löwen Zeichen sind.
Damit bist du schon auf einer sehr wichtigen Fährte!
Ein mir bekanntes Paar:
Er, Löwe-Mars; Sie, Sonne Konj. Mars.
Er, Venus Konj. Neptun; Sie, Venus in Fische.
Auch hier gibt es "kompatible" Anziehungs- und Verständnispunkte. Wie weit sie tragen, ist dann der nächste Teil der Geschichte..."barbarasaskia":3haj59ed schrieb:
Der Schlüssel liebt darin sich gegenseitig zur eigenen Selbständigkeit zu verhelfen.
Genau das ist es!"barbarasaskia":3haj59ed schrieb:
Habt ihr ein Lieblingsbuch in Bezug auf Partnerschaft?
Selbst habe ich keines, weil jedes für sich genommen wieder eigene Anstöße liefert, die einem weitersuchen lassen...

Liebe Grüße
Claudia
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Re: Du bist alles was mir fehlt 7 Jahre 10 Monate her #6206

  • barbarasaskia
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Ihr Lieben,

Vielen Dank für beide Kommentare! Love it!
Ja richtig, die Praxis ist natürlich immer wunderbar vielschichtig. Was mir eben auch noch aufgefallen ist, ist das die Häuser auch eine Rolle spielen. Es könnte doch sein das eine Loewe- Sonne im Horoskop einer Frau eine Ergänzung oder das „Suchbild“ findet in einer Ansammlung von Planeten im 5. Haus ihres Partners, auch wenn sie nicht im Löwen Zeichen sind.
Ich versuche einfach allmoegliche Antworten zum Partnerschafts-Rätsel zu finden. Arroyo sagt, dass man auch unbedingt sein dominantes Element im Partner braucht, weil einem sonst das Benzin fehlt um aufzutanken. Eine Feuerperson kann doch total zappelig werden um einen langsamen und gemütlichen Erdmenschen oder sich ganz einfach permanent blockiert fühlen. Aber da, wie überall, geht es letztendlich um die eigene Kapazität aus einem „Missstand“ eine Chance zu machen, weil man ja voneinander LERNEN kann. Wenn man sich nicht mehr einfach damit begnügt das Loch stopfen zu wollen, sondern sich bemüht die Fähigkeiten des Partners sich selbst anzueignen, kann man doch nur gewinnen. Nur muss das irgendwie von beiden Seiten kommen. Man muss sich gegenseitig dazu auffordern und sich helfen.
Der Schlüssel liebt darin sich gegenseitig zur eigenen Selbständigkeit zu verhelfen.

Habt ihr ein Lieblingsbuch in Bezug auf Partnerschaft?

Gruesse aus NYC!
Barbara
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Re: Du bist alles was mir fehlt 7 Jahre 10 Monate her #6204

  • fritsch
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Liebe Barbara,
obwohl ich das von dir zitierte Buch sehr schätze, natürlich nur als Teil-Aspekt einer Wirklichkeit, frage ich mich gerade, Barbara, ob du nicht vielleicht aus dem Niveau von Büchern in Form von Textbausteinen entwachsen bist? Jetzt merkst du, es gibt kein Astrologie-Buch über Partnerschaft, das dir deine oder eine sonstige Partnerschaft erklären würde. Jedes Horoskop ist einzigartig und muss individuell gedeutet werden, erst recht wenn es sich um ein Partnerschaftshoroskop handelt. Wenn die Elemente in einer Beziehung sehr ähnlich sind, wird es eine ebenso große Anziehung sein, als in der Ergänzung. Es ist kuschelig, ähnlich gestrickt zu sein. In schwierigen Lebenssituationen werden die Partner aber die gegenteilige Energie für sich selbst entwickeln müssen. Wenn sie durch die Ergänzung verbunden sind, das ist übrigens oft bei jüngeren Paaren der Fall, können sie sich ein Stück entspannen, fast gehen lassen, der andere kompensiert automatisch. Es kommt der Zeitpunkt aber, sicher wie Amen in der Kirche, wo das alleine nicht funktioniert. Es fällt in der Wahrnehmung des Partners immer mehr die Gegensätzlichkeit auf. Es wird so lange nerven, bis man selbst an seinem Mangel arbeitet.
Es gibt aber noch etliche andere Muster. Bspw. die Verbindung über die Schwächen, gerade dann wenn sie symmetrisch liegen. Das ist ungemein anziehend, kann eine sehr große Verliebtheit bewirken und schweißt für lange zusammen. Bspw. der impotente Mann und die frigide Frau. Sie bleiben wirklich sehr gern über Jahrzehnte zusammen... Denn da muss sich nicht ändern, sie passen perfekt zusammen. Ihr Problem läßt sich scheinbar durch das Verhalten des Partners erklären. Bis einer von beiden sein sexuelles Problem verbessert... Das wird dann für den anderen sehr stressig. Die Symmetrie funktioniert nicht mehr. In fast jeder guten Beziehung lassen sich solche Symmetrien der Schwächen finden. Nur scheinbar sind sie nicht so krass.

[b:ertq5d9b]Was dann?[/b:ertq5d9b] Letztlich wird es in jeder Beziehung die Frage sein, was passiert, wenn die Schwächen des Partners die eigenen Schwachpunkte nicht mehr verdecken? Man litt zwar gewaltig unter den Schwächen seines Partners, war sich aber nicht bewusst, welche Garantie sie dadurch boten, sich nicht ändern zu müssen. Was ist, wenn der Schüchterne mutig wird, sein Partner aber einen Schüchternen braucht, um sich tatkräftig zu fühlen? Was geschieht, wenn sich die Rollen verändern? Was ist, wenn die angepasste Frau rebellisch wird ? Der starke Mann krank und schwach? Der gut Verdiener arm? Die graue Maus ein Star? Was ist dann? Das aber passiert in jeder guten Beziehung, denn es ist sinnvoll und notwendig, sich zu entwickeln, notfalls über heftige Krisen. Mein Lieblingsspruch: [i:ertq5d9b]Die gefährlichste Krise ist jene, die nicht eintritt…[/i:ertq5d9b] Deswegen sind Paare, die sich nicht streiten, immer sanft miteinander sprechen, sich liebevoll anschauen, auch dann wenn eigentlich nichts stimmt, auf Dauer äußert gefährdet…
Herzlich
Helen
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Re: Du bist alles was mir fehlt 7 Jahre 10 Monate her #6196

  • bluemoon
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Liebe Barbara,

deinen Beitrag finde ich sehr interessant und was du ausführst zeigt, wie vielschichtig die Dinge doch sind.

Du berichtest, dass dein Mann und du beide das gleiche Element schwach gestellt habt - euch also hier nicht ergänzt, was nach dem Buch von Banzhaf/Theler eigentlich in einer Partnerschaft so sein müsste...

Die "ganze Geschichte" ist - so wie ich es sehe - auch immer wieder anders und individuell.

Betrachte ich die Horoskope meines Mannes und von mir, so stelle ich fest, dass jeweils das schwächste Element bei uns beiden das gleiche ist - genau wie bei dir und deinem Mann...
Auch haben wir ein gemeinsames starkes Element. Die beiden anderen aber ergänzen sich - während er mehr Feuer hat als ich, ist es bei mir die Luft, welche stärker ist als bei ihm. Da finden wir unsere Ergänzung auf der Elementeebene.
Was die Achsen anbelangt, so haben wir beide die gleiche Elementeverteilung, aber andere Qualitäten. Meine Achsen stehen beide kardinal, bei ihm finden sie sich beide in fixen Zeichen.
Hinsichtlich der kardinalen Qualität findet mein Mann eine Ergänzung bei mir, da er hiervon wenig selbst besitzt. Seine Betonung der fixen Qualität, die auch auf der Ebene der Planetenverteilung deutlich wird, unterstützt mich bei der Entwicklung meiner MK-Achse, die ebenfalls in fixen Zeichen verläuft.
Während er von der Planetenverteilung gesehen ein recht ausgewogenes Horoskopbild hat, zeigt sich bei mir dieses mehr in eine Richtung gehend. Er untersützt mich also darin, ein wenig mehr nach "rechts und links" zu schauen, während ich ihm helfen kann, sich besser zu fokussieren.

Um noch auf dein Argument der Widder-Venus und des Widder-ACs einzugehen: Es muss nicht unbedingt das gleiche Zeichen sein - möglicherweise genügt auch schon das gleiche Element. Die Venus meines Mannes findet sich im gleichen Element, wie viele meiner Planeten - inkl. meiner Venus. Mein Sonnenstand weist die gleiche Qualität auf, wie sein Sonnenstand, nicht aber das gleiche Element. Mond und Mars stehen herausfordernd zueinander - wobei mein Mond ihn an ein Quadrat in seinem Horoskop "erinnert" in das sein Mond verwickelt ist...

Aber so ist es - eine ganz eigene Geschichte!
Um sie stimmig zu schreiben bedarf es nicht nur der Suchcharakteristika, sondern auch der Ergründung des Entwicklungsauftrages von jedem der beiden Beteiligten.
Das Ende können wir dennoch nicht vorhersagen, es lautet dann vielleicht mehr wie im Märchen: ...und wenn sie nicht gestorben sind (die Beziehung nicht zu einem - wie auch immer gearteten - Ende gekommen ist) leben sie glücklich...

Die Suchcharakteristika sind wichtig - sie bringen uns auf die Fährte. Dort nimmt die Beziehungsgeschichte aber gerade erst ihren Anfang!

So weit zunächst einmal meine Sicht der Dinge...

Liebe Grüße
Claudia
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Du bist alles was mir fehlt 7 Jahre 10 Monate her #6190

  • barbarasaskia
  • barbarasaskias Avatar
  • Offline
Hallo,

ich habe eben das Buch „Du bist alles, was mir fehlt“ von H. Banzhaf und B. Theler gelesen und bin etwas irritiert darüber, dass es davon ausgeht, dass man sich automatisch einen Partner sucht welcher das fehlende Element im eigenen Horoskop ergänzt. Ich bin seit 20 Jahren verheiratet mit einem Mann der wie ich ein schwach besetztes Luft Element hat.
Auch fand ich es merkwürdig, dass die AC/DC Achse und das 7. Haus gar nicht erwähnt werden.
Wenn zum Beispiel ein Mann seine Venus im Widder hat, dann wäre es doch naheliegend, dass er eine Frau mit AC im Widder attraktiv findet, weil sie doch gerade die Widder Qualitäten so direkt lebt.

Der alleinige Fokus auf die Planeten Venus/Mond für das männliche Suchbild und Mars/Sonne für das weibliche Suchbild zusammen mit der Elementen Verteilung erzählt einfach nicht die ganze Geschichte.

Hat jemand vielleicht Gedanken dazu, oder einen anderen Buchtipp?

Barbara
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