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THEMA: Fragen zur Astrologie

Re: Fragen zur Astrologie 6 Jahre 5 Monate her #9293

  • bluemoon
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"Jarsfelde":2dyj1o5l schrieb:
Das sollte einem zu Denken geben!
Was gibt es dir denn zu denken?

Grüße Claudia
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Re: Fragen zur Astrologie 6 Jahre 5 Monate her #9289

  • Jarsfelde
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  • Offline
Hi

Das erstaunliche ist, dass viele Hochkulturen die Astrologie unabhängig zueinander betrieben haben und hierbei Bauwerke oder Berechnungen angestellt haben, für die wir heute Computer benötigen würden.

Das sollte einem zu Denken geben!
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Re: Fragen zur Astrologie 7 Jahre 5 Monate her #7624

  • bluemoon
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Hallo liebe Forumsteilnehmer,

eine Anschlussfrage zum Thema „Deutung und Bedeutung der Planeten und Konstellationen am Himmel“ hat die Astropraxis erreicht und auch sie möchte ich hier einstellen und beantworten:

[color=#000080:2e1dsr2e][i:2e1dsr2e]Nun habe ich zwar selbst angegeben, dass das astrologische Wissen eventuell aus dem "Vergleich" von "oben und unten" entstanden ist, finde die Erklaerung nun aber doch ein bisschen zu "logisch".
Ist es nicht viel annehmbarer, dass aufgrund der anderen Bewusstseinsstruktur frueherer Menschen das Wissen durch "innere Schau", d.h. Intuition, Eingebungen entstanden ist?
Und waere diese Methode nicht auch heute viel sinnvoller bei Prognosen? Anstatt anzugeben, dass " etwas passiert oder auch nicht, oder spaeter", waeren doch die intuitiven Aussagen viel deutlicher und eindeutiger, oder?
[/i:2e1dsr2e][/color:2e1dsr2e]
Liebe Interessentin,

tatsächlich gibt es unterschiedliche Methoden, wie die Deutung und Bedeutung eines Planeten zustande kommt; dabei ist die vorab erläuterte des empirischen Beobachtens eine davon.

Der Sternenhimmel, die Planeten und in Sternbilder eingebettete Fixsterne, inspirierten die Menschen schon immer. Sie erkannten Bilder am Himmel, deren Ursprünge natürlich darin lagen, was ihnen auf der Erde begegnete. Wir sind also auch hier wieder bei einer Form des „wie oben so unten“... Die Assoziationen kamen aber aus den Menschen selbst und der Himmel – welcher für die frühen Menschen voller Götter war – wurde durch die Planeten und Sternbilder zum Schauplatz all’ jener mythologischen Geschichten und Erzählungen, die wir noch heute als Göttersagen aus der Antike kennen. Sie alle entstammen natürlich der menschlichen Seele und die darin agierenden Götter und Göttinnen – ihre Verflechtungen und Beziehungen miteinander - fanden ihre Form und Gestalt am Himmel.

Es ist also tatsächlich nicht alleine das empirische Beobachten, sondern auch das Innenleben des Menschen findet hier zweifellos intuitiv seinen Ausdruck. Das ist vermutlich auch der Grund, warum wir uns bis heute in diesen Energien und Symbolen wiederfinden; sie sind alle ein Teil unseres Inneren – bei jedem Menschen individuell verknüpft.
Man kann sagen, wir alle tragen den Kosmos in uns – wieder eine Form des „wie oben so unten“.
Die dritte Möglichkeit, einem Planeten oder Horoskopfaktor bestimmte Eigenschaften und Energien zuzuschreiben, hat mit den Umständen seiner Entdeckung zu tun.
Uranus z.B. wurde zur Zeit der französischen Revolution entdeckt; die Ideale Freiheit, Brüderlichkeit, Gleichheit werden seither mit ihm in Verbindung gebracht. Aber auch Dinge und Errungenschaften, welche die Menschen erst in der Zeit nach der Entdeckung eines Planeten erlangten, haben Auswirkung auf die symbolische Zuschreibung. So kamen die Menschen erst nach Entdeckung Neptuns in den Genuss von Narkosemitteln. Es ist feststellbar, dass mit der Entdeckung eines Planeten oder anderen Horoskopfaktors auch in der menschlichen Gesellschaft Dinge in das Bewusstsein rücken, die zuvor nur auf einer unbewussten Ebene vorhanden waren. Auf einmal wird die mit dem „neuen“ Planeten verbundene Energie greif- und nutzbar.

Aus alledem ergibt sich also, dass die Quellen von symbolischen Zuschreibungen für einen bestimmten Planeten auf verschiedenen Ebenen existieren und dass sich die Symbolik nie nur aus einer Ebene speißt.
Da Entwicklung immer weiter geht, hört auch astrologische Forschung nie auf. Planetenenergien können sich mit der Zeit vielfältiger oder auch erneuert darstellen; die gesellschaftliche Sichtweise auf bestimmte Ausdrucksformen unseres Lebens mag sich wandeln und somit auch eine Neubetrachtung bestimmter Energien angezeigt sein lassen.

Aus alledem ist sicherlich entnehmbar, dass Astrologen ein spannendes Betätigungsfeld haben und dabei selbst auch immer wieder über die wunderbare Stimmigkeit dieser Energien staunen dürfen!

Liebe Sommergrüße
Claudia
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Fragen zur Astrologie 7 Jahre 5 Monate her #7607

  • bluemoon
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Hallo liebe Forumsteilnehmer,

folgende Frage ist an die Astropraxis gerichtet worden, die ich gerne hier beantworte:

[i:1fc678mt]Vielen Dank fuer Ihren monatlichen Newsbrief - - - ich lese ihn immer mit groesstem Interesse, vor allem auch Ihre astrologische Vorschau auf den kommenden Monat!
Da schliessen Sie aus dem Stand der Planeten, ihren Bewegungen und den Aspekten zu anderen Planeten bestimmte Folgerungen, und dazu haette ich nun mal eine Frage:

Woher wissen die Astrologen die Bedeutung der Planeten und ihrer Positionen am Himmel? Haben sie frueher in der Antike bei angenehmen und unangenehmen Ereignissen jeweils die Positionen der Planeten untersucht und diese dann in analoge Verbindung gebracht? Ist auf diese Weise ihr Wissen entstanden?
[/i:1fc678mt]

Liebe Interessentin,

die Schlussfolgerung trifft zu.
Astrologen und Sterndeuter der Antike sind sehr empirisch vorgegangen. Sie haben wirklich Nacht für Nacht den Himmel beobachtet, analog die Ereignisse auf der Erde dazu in Beziehung gesetzt und alles registriert und aufgezeichnet.
So kamen über die Jahrhunderte viele Erkenntnisse zusammen.
Schließlich entdeckte man auch, dass bestimmte Planeten miteinander Zyklen bilden.

Wir kennen das von Sonne und Mond, die monatlich einen sichtbaren Zyklus in vier Phasen durchlaufen (Neumond – zunehmender Halbmond – Vollmond – abnehmender Halbmond, bis zum nächsten Neumond).

Die Zyklen anderer Planeten miteinander verlaufen in der gleichen Weise, aber über einen viel längeren Zeitraum.
Man hat durch Beobachtung entdeckt, dass zu bestimmten Phasen dieser Zyklen Energien angezeigt werden, die wir in zeitgleichen Ereignissen auf der Erde wiederfinden können.
Somit ist es uns heute auch möglich, in die Vergangenheit zu blicken und zu schauen, was sich während bestimmter Konstellationen am Himmel zeitgleich auf der Erde geschichtlich ereignet hat.

Wir können mit all' diesen Erkenntnissen darüber, was bestimmte Planetenstellungen symbolisch andeuten, die Energie benennen die wirkt und eine Richtung angeben, in die es vermutlich geht.

Es gibt Aussprüche, die auf diesen Zusammenhang hinweisen:
„Wie oben so unten“
„Wie im Himmel so auf Erden“
„Alles hat seine Zeit“

Somit haben wir es hier mit einer großen kosmischen Uhr zu tun, die uns – richtig betrachtet – immer über die aktuelle Zeitqualität informiert!


Liebe Grüße
Claudia
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