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THEMA: Neptunaspekte

Re: Neptunaspekte 12 Jahre 4 Monate her #775

  • bluemoon
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Hallo WolveStar,
"WolveStar":3nbq58g1 schrieb:
Ich hoffe ich habe Neptun für mich richtig erfasst.

deine Beschreibung dessen was du erlebt hast, trifft aus meiner Sicht auf die von dir genannten Konstellationen sehr gut zu, also ich denke, du hast ihn schon richtig erfasst.

Offensichtlich gab es mit 18 Jahren eine deutliche Wende in deinem Leben, die es dir ermöglicht hat, von der einen Seite Neptuns auf die andere zuwechseln!

Hast du einen Fische-MC? Dieses "Ich wollte weg, [b:3nbq58g1]verschwand[/b:3nbq58g1] aus der Stadt" - einfach verschwinden, das hat auch etwas fischiges.
Außerdem:
"WolveStar":3nbq58g1 schrieb:
Eine Art Träumerei, Chaos zu Hause, Spirituelle Themen und Sehnsüchte wurden nicht akzeptiert und schon gar nicht darüber kommuniziert.

Das könnte für einen Jungfrau-IC sprechen. Kein Chaos in der Familie erwünscht - die Jungfrau liebt Rationalität und sichere Strukturen.

Vielleicht habe ich mich auch mit meinen Annahmen aufs Glatteis begeben, aber diese Achsenfärbung halte ich nach deinem Bericht nicht für unwahrscheinlich.
"WolveStar":3nbq58g1 schrieb:
Ich denke das ich manches immer noch durch eine rosarote Brille sehe

Ich glaube, dass das zu dir gehört und es immer ein wenig so sein wird und auch sein darf. Du würdest diese spirituelle Seite sonst vielleicht wieder zu sehr verleugnen und wohin das führt, hast du ja bereits erlebt.
Das Bewusstsein über diese Seite, dass du erlangt hast, kann dich aber davor bewahren zu viel Rosa in deinem Leben zuzulassen. Stattdessen kannst du es als Bereicherung annehmen und in Zeiten, wo es eventuell zu farblos zugeht, zur wohltuenden Auffrischung einsetzen.

Viele Grüße
bluemoon
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Re: Neptunaspekte 12 Jahre 4 Monate her #774

  • WolveStar
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  • Offline
Hallo ihr Lieben,

finde eure Beiträge echt toll und sehr interressant und wollte mich mal ein bisschen mit einbringen.

Mein Neptun ist im 8 Haus 1°45 im Steinbock in Konjunktion zu Merkur 25°52 Schütze im Sextiel zu Venus Konjunktion Mars im 11 Haus Fische.

Hatte vor ein paar Tagen unheimliche Erkenntnisse wie ich meinen Neptun gelebt habe und jetzt lebe als ich mich mit dem Thema Neptun beschäftigte.

Tja, in meiner Kindheit wurden mir sogenannte Neptun Themen nicht gestattet. Eine Art Träumerei, Chaos zu Hause, Spirituelle Themen und Sehnsüchte wurden nicht akzeptiert und schon gar nicht darüber kommuniziert. Es waren Dinge mit denen ich nicht konfrontiert wurde. Bis ich dann ca. 12 Jahre alt war und Neptun auf mich zukam. Und zwar als negative Tabuthemen und Grenzerfahrungen welche meine Sehnsucht stillten(Illusion).

Sexualität, rauchen und Alkohol wurde sehr früh für mich interessant. Es war eine Art Sucht genau das zu tun was man nicht tut. Ich wurde von anderen Menschen, Jugendlichen und vor allem von denen, mit denen man sich nicht rum treibt sehr leicht beeinflusst und lebte in der Illusion, dass dies meine wahren Freunde sind.Im Endeffekt kam ich immer mehr in die falschen Kreise, nahm Drogen und lebte lange in einer künstlichen Extase. Als ich dann 18 Jahre alt war, ettliche Probleme mit meiner Mutter hatte und eines Tages in der Nervenklinik aufwachte, ohne irgend eine Erinnerung war ich an einen Punkt gekommen, an dem ich sagte "Ich will nicht mehr so weitermachen".

Ich wollte weg, verschwand aus der Stadt und fing ein neues Leben an. Ich lernte die andere Seite des Neptuns kennen. Ich zog aufeinmal Menschen an die sich viel mit Spiritualität beschäftigten. Ich begann mit Meditationen, Yoga und anderen Eso-zeug. Wurde künstlerisch aktiv und gestattete mir zu träumen und an meine Träume zu glauben. Die Kommunikation mit Freunden und diese Themen erweiterten mein Bewußtsein und ich entwickelte eine Art innere Stärke. In dieser Zeit lernte ich dann auch meinen jetzigen Mann kennen mit dem ich seit Jahren sehr glücklich bin.

Wahnsinn dachte ich, als ich dies erkannte. Ich denke das ich manches immer noch durch eine rosarote Brille sehe, aber immer noch besser als zuvor.
Vielleicht hat ja jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht

Ich hoffe ich habe Neptun für mich richtig erfasst.

Liebe Grüße
WolveStar
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Re: Neptunaspekte 12 Jahre 4 Monate her #773

  • bluemoon
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Hallo ihr Alle,

Neptun scheint ein dankbares Thema zu sein.
Die Tage habe ich noch überlegt, ob es sein kann, dass er oft ein wenig als Randerscheinung behandelt wird? Vielleicht ist das nur mein subjektives Empfinden, aber mir scheint, Saturn, Uranus und Pluto verstehen es besser sich die Aufmerksamkeit zu sichern.

@Ischtar,
"Ischtar":3szk9eb0 schrieb:
Und wenn ich sie auch noch so gern wecken würde(ich habs versucht), so verneinen sie es. Ich bin zu dem Schluß gekommen, das dies auch ein Selbstschutz sein kann.

Da hast du sicher Recht, mit dem Selbstschutz. Neptunier bewegen sich ja nicht auf konkretem Boden und fern jeglicher Struktur. Es kann sein, dass sie dieses Chaos in dem sie sich bewegen nicht so richtig wahr haben wollen und vielleicht die Angst mitschwingt, von alledem überschwemmt zu werden. Sie wissen vermutlich nicht, wie Struktur geht und haben von daher besonders viel Angst vor dem Chaos.

Da fällt mir mein Schwiegervater ein. Er hat eine Fische-Sonne Konj. Merkur, eingebettet in ein Wassertrigon mit Saturn und Pluto. Er ist in vielen Dingen äußerst akribisch und genau mit einem sehr feinsinnigen Gespür. Struktur hat bei ihm aber immer auch etwas zwingendes und unumstößliches, ist auch sehr langwierig in der Entstehung. Es ist sein Schutzschild, mit dem er versucht, seine doch ausgeprägten Neptuneigenschaften einigermaßen im Griff zu halten.
"Ischtar":3szk9eb0 schrieb:
Es ist nicht unbedingt zwingend nötig sich bis aufs Mark durchzuforschen, wenn die Welt, so wie sie ist, schön ist. Und ist sie nicht schön, kann man sich fortträumen und warten bis es vorüber ist. Je nach Gesamtbild des Horoskopes.

Für einen Neptunier ist dein erster Satz sicher in Ordnung - allerdings, wer forstet sich schon durch, wenn die Welt schön ist. Wenn sich jemand durchforstet (und sei es auch nur bis zu den Muskeln ) und dennoch sagt, dass die Welt schön ist, dann vermute ich dahinter eher eine Selbstlüge. Es erscheint mir dann ein wenig so wie: "Wasch mir den Pelz, aber mach' mich nicht nass...!" Das Schutzschild lässt eine ehrliche Auseinandersetzung dann wohl nicht zu.
Und wenn er sich dann fortträumt, der Neptunier und wartet - aber es geht vielleicht nicht alles vorüber, ich schätze dann beginnt das Leiden an sich selbst. Verbunden mit dem Unvermögen, es zu beenden.

An dieser Stelle gerate ich in Schwierigkeiten und muss vermutlich lernen zu akzeptieren, dass der Neptunier sein Leiden ... eventuell ... braucht ...?
Für mich ist das dann sehr schwer nachzuvollziehen, da ich bei mir selbst eher dazu neige, mich tief rein zu bohren um das Übel bei der Wurzel zu packen.

Es bleibt wohl nur, Menschen einfach sein zu lassen und da zu sein, wenn sie Hilfe benötigen.

@Stella,
"stella":3szk9eb0 schrieb:
"Dornröschen" - das war mein Lieblingsmärchen als Kind - und erst viel später bekam ich dann eine Ahnung davon, dass es eine Erweckungssehnsucht betreffen könnte.

Schön, dass dich Dornröschen so berührt.
Ich muss zugeben, dass mir die Fischebeiträge nicht leicht gefallen sind. Dornröschen hat sich eigentlich wie von selbst während des Schreibens ergeben und ich fand es dann als Symbol für Haus 12 und Planeten darin, sehr stimmig.
"stella":3szk9eb0 schrieb:
Es gibt Phasen, da empfinde ich mich als absolut "dumm" (und das ist für mein Ego äußerst schmerzlich ) - und je mehr ich dann versuche mich zu konzentrieren, desto verschwommener wird es. Da scheint noch einige "Anpassungsarbeit" bei mir von Nöten zu sein ...

So, wie du es beschreibst, ist es eben nicht die konzentrierte Arbeit, mit der du lernen kannst. Das intuitive Lernen - vielleicht aus dem Augenblick heraus - ist sicher eher deine Welt. Die Schule gibt das natürlich nicht her und dann kommt sich ein Kind mit solcher Neptun-Stellung sicher oft dumm vor, ohne es wirklich zu sein.
Nun hast du die Chance, so zu lernen, wie es dir entspricht und sicher vermittelt dir das dann auch das Gefühl, ganz und gar nicht dumm zu sein.
Das Gelernte unter der Dusche rekapitulieren und im Loslassen (und der auflösenden Reinigung) zu Einsichten zu kommen - sehr fischig ...
"stella":3szk9eb0 schrieb:
Bin ich nur im Außen unterwegs, werde ich immer "flirriger" und ich habe das Gefühl, dass ein Teil von mir tief drinnen immer trauriger wird.

Der traurige Teil ist sicher Mond. Das "Flirrige" könnte aber auch Neptun sein. Eine Freundin von mir hat auch Neptun in 3 und sie erlebt immer wieder, dass sie den Rückzug braucht, um sich gegenüber der Umgebung neu abzugrenzen und zu sich selbst zurück zu kehren.

Liebe Grüße
bluemoon
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Re: Neptunaspekte 12 Jahre 4 Monate her #772

  • stella
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Hallo Ihr,

ja, Neptun ist ein weites, tiefes Feld ...

Selbst bin ich eher feuer-erde-betont und im ersten Anlauf auch erstmal gut durchstrukturiert - und so habe ich auch einige Zeit in meinem Leben gebraucht, um diese "neptunischen Unterwanderungen" als einen Teil von mir zu wahrzunehmen.

Mein 7. + 8. Haus beginnen in den Fischen.
Die "größte" Liebe meines Lebens war ein absolut fische-neptun-betonter Mann und hat all meine Sehnsüchte an die Oberfläche gebracht - Hingabe, Verschmelzung ... und je konkreter ich damit wurde, desto mehr schien er mir zu entweichen ...
Das alles fand auch "heimlich" statt (mein Mond in 12?) - und ich habe Jahre gebraucht, um diese Liebe/Begegnung zu verarbeiten und zu integrieren - und dabei ist aber auch eine Tür aufgegangen.
Ein Blick in die Augen eines Anderen können sofort diese Sehnsuchts-Tore weit öffnen. Inzwischen kann ich da aber auch gut bei mir selbst bleiben

@bluemoon
Du schriebst an anderer Stelle für's 12. Haus:
"Rückzug und Innenwendung sind die Kernthemen des 12. Hauses und Planeten, die hier ihre Heimstatt haben, „verstecken“ sich erst einmal gerne. Der Weg zu ihnen ist ein wenig wie der, zu Dornröschen hinter der Dornenhecke."

"Dornröschen" - das war mein Lieblingsmärchen als Kind - und erst viel später bekam ich dann eine Ahnung davon, dass es eine Erweckungssehnsucht betreffen könnte.

Habe meinen Mond in 12:
Inzwischen erlebe ich temporäre Rückzugsphasen für mich als absolut notwendig, um mit mir selbst in Kontakt zu kommen und mich selbst "fühlen" zu können. Bin ich nur im Außen unterwegs, werde ich immer "flirriger" und ich habe das Gefühl, dass ein Teil von mir tief drinnen immer trauriger wird. Habe auch schon oft erlebt, dass ich dann krankheitsbedingt (wenn denn nicht freiwillig) in eine kleine Isolation gezwungen werde ... und das war dann immer sehr wohltuend. Nehme ich im Rückzug mit mir selbst Kontakt auf, geht es auch, damit nach außen zu gehen.

Mein Neptun (Herrscher von 7 + 8) steht in 3, im Skorpinon:
Das erleb ich als sehr ambivalent.
Klar, habe oft auch das Gefühl, gut in der Kommunikation "zwischen den Zeilen lesen" zu können und seismografisch wahrzunehmen, was eigentlich hinter den Worten liegt.
Aber ... mir macht die Schattenseite immer wieder ziemlich zu schaffen - kenn ich auch aus der Schulzeit. Konzentriertes Lernen empfinde ich als schwierig. Ich muss schon Energie reinstecken - aber das Resultat passiert dann eher im Loslassen, unter der Dusche oder sonstwo ... aber nicht im konkreten Weiterführen von Gedanken. Das empfinde ich als schwierig, weil so wenig verlässlich. Es gibt Phasen, da empfinde ich mich als absolut "dumm" (und das ist für mein Ego äußerst schmerzlich ) - und je mehr ich dann versuche mich zu konzentrieren, desto verschwommener wird es. Da scheint noch einige "Anpassungsarbeit" bei mir von Nöten zu sein ...

Euch eine guten Abend
stella
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Re: Neptunaspekte 12 Jahre 4 Monate her #771

  • Ischtar
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Hallo @all,

Ihr Neptuner ja so etwas engelhaftes hat der Neptun wohl, aber er verschleiert auch gern und man redet es sich gut. Ich kenne 4 Personen, mit Neptun im 1. Haus, nicht nur oberflächlich. Mir tut es in der Seele weh, wenn sie, so zart beseitet sie auch sind, im Selbstbild etwas verschwommen sind. Auf der einen Seite haben sie Probleme sich abzugrenzen und auf der anderen Seite sehen sich selbst nicht so, wie sie wirklich sind. Und wenn ich sie auch noch so gern wecken würde(ich habs versucht), so verneinen sie es. Ich bin zu dem Schluß gekommen, das dies auch ein Selbstschutz sein kann. Es ist nicht unbedingt zwingend nötig sich bis aufs Mark durchzuforschen, wenn die Welt, so wie sie ist, schön ist. Und ist sie nicht schön, kann man sich fortträumen und warten bis es vorüber ist. Je nach Gesamtbild des Horoskopes.

Ich selbst habe den Neptun im 4. Haus an der Waage. Tja und als Kind habe ich die Reklame von der "Rama" Familie so geliebt. Die heile Welt der Familie. Mutter deckt liebevoll den Frühstückstisch und so......Natürlich war die Realität anders, die Ernüchterung war stets präsent. Der Neptun bringt auch mit, dass ich den Spürsinn für die Familienmitglieder habe, vermehrt auch für andere Familien und für die astrologische Arbeit von Familienhoroskopen. Meine eigene Familie soll natürlich den Traum der Rama Werbung endlich erfüllen. Leider macht mir das Quadrat zum Uranus einen Strich durch die Rechnung. Inzwischen habe ich mich damit arrangiert, wir sind eine unkonventionelle, hamonische Family geworden.

Viele Grüße

Ischtar
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Re: Neptunaspekte 12 Jahre 4 Monate her #768

  • bluemoon
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Liebe löwenherz,
"ricarda löwenherz":3l613q6a schrieb:
wir haben ja alle einen Neptun. Ich meine dass er uns alle fein- und hellfühliend und hellsichtig sein, und schenkt uns sogar telepahische Fähigkeiten. Seine Stellung zeigt uns dann, wo und wie wir hier den besten Zugang zu all dem finden können.

ja das ist so. Ich habe mir auch noch einige Gedanken zu Neptun gemacht und er zeigt auch, wo wir alle verführbar und beeinflussbar sind, wo wir eventuell auch nicht mehr so genau wissen, was noch zu uns und was nicht zu uns gehört. Bei sich selbst zu bleiben ist dort wo Neptun steht, schwierig.
"ricarda löwenherz":3l613q6a schrieb:
Der Klassiker: Man denkt an einen Freund und kurz darauf ruft er an.

Das kenne ich auch. Manchmal weiß ich, dass in Kürze das Telefon klingeln wird ...
Auch die Verbundenheit mit anderen Personen bringt Begebenheiten hervor, die so nicht erklärbar sind.
Mit einer in der Vergangenheit sehr guten Freundin (Die Freundschaft ist mittlerweile wohl Neptun zum Opfer gefallen...) verband mich eine enge Beziehung. Wir sahen uns nicht täglich und es war auch möglich, dass wir mal zwei Wochen nichts voneinander hörten. In dem Fall war es so. Wir hatten eine kleine Funkstille - nichts ungewöhnliches, aber plötzlich hatte ich den Gedanken, "Du musst sie mal anrufen". Das habe ich dann auch getan um zu erfahren, dass einen Tag zuvor ihre Mutter gestorben war.

Auch mit meinen Kindern gab es schon seltsame Begebenheiten zu Gelegenheiten, wo sie weiter weg waren und ich auf einmal eigenartige Träume hatte. Es stellte sich dann heraus, dass sie tatsächlich in misslichen Situationen waren, die sich mir in einem symbolhaften Traum mitteilten.
"ricarda löwenherz":3l613q6a schrieb:
Mit Neptun in 7 habe ich keinerlei persönliche Erfahrung. Ich könnte mir aber vorstellen könnte, dass eine große Sehnsucht nach völliger Verschmelzung mit dem Partner hervorruft. So eine Art „Einssein“. Spürt Du das mit Deinem Partner?

Der Wunsch nach Verschmelzung, ja so etwas ist vorhanden. Ich spüre das nicht nur in der Partnerschaft, sondern auch mit guten Freunden und Bekanntschaften. Es gibt dann auch die Tendenz, wie oben beschrieben, dass ich nicht immer klar erkennen kann, wo "ich aufhöre und der Andere anfängt".
"ricarda löwenherz":3l613q6a schrieb:
Ich komme für mich ohnehin immer mehr zu der Erkenntnis (allerdings durch meinen lieben Saturn in Fische 8), dass alles, was meiner Entwicklung nicht mehr förderlich ist, mir entweder genommen wird, oder sich eben verabschiedet oder sich auflöst. Und das ist gut so.

Ich glaube, diese Erkenntnis kann mir auch helfen, denn bisher empfinde ich solche Auflösungen eher als schmerzlich. Aber wenn ich darüber nachdenke, so stimmt es. Das was sich auflöst, bringt mich nicht mehr weiter. Insofern ist es wirklich gut, so wie es ist.
"ricarda löwenherz":3l613q6a schrieb:
Da kann ich mir auch vorstellen, dass Du das auch sehr gut kannst. Und das sogar brauchst, damit Du Dich glücklich fühlst. Ist das so?

Es ist richtig, das Gefühl einem Gegenüber helfen zu können, tut mir gut. Es ist sicher auch die Tatsache, gebraucht zu werden, die hier eine Rolle spielt und da ich mich mit meinem Mond in der Jungfrau in 6 sowieso "gerne sorge", mich um das Wohl meiner Umgebung kümmere, steckt da auch mein "Helfersyndrom" drin.
Dabei muss ich allerdings aufpassen. Ich habe es mehrfach erlebt, dass Menschen gerne von meiner Energie profitieren und mich anzapfen. Das Thema "Energievampire" ...
Der Punkt für mich ist, dass ich auch in einer solchen Situation "verschmelze" und mir das Problem des Anderen zu eigen mache. Ich kann mich da richtig drin verströmen und reingeben - - und am Ende bin ich leer, bekomme nichts zurück und muss dann oft auch noch erleben, dass mein Energieaufwand ins Nichts verpufft. Mein Gegenüber will gar nichts verändern, sondern braucht nur ab und zu einen Mülleimer und macht dann wacker weiter ... während ich ihm eigentlich aus der Situation heraus helfen wollte ... und angefüllt bin, mit dem was er gerade losgeworden ist ...
Das bringt jede Menge Chaos in mein Inneres, bis hin zu Wut darüber, dass all' mein Einsatz zu keinem Ergebnis geführt hat (Mars in Steinbock in 11 Trigon Mond) und ich mich ausgenutzt fühle.
Da ist mein ganzer Wassermann gefordert, um zu lernen, dass ein gewisser Abstand schon beinahe lebenswichtig ist.

Erfahrungen, die aber super wichtig sind, gerade im Hinblick darauf, was wir mit unserer Ausbildung eigentlich anfangen wollen ...

Liebe Grüße
bluemoon
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
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