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THEMA: Mond

Re: Mond 7 Jahre 4 Monate her #9229

  • bluemoon
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Hallo Jarsfelde,

der Mond im Horoskop ist der Träger unserer grundlegenden Bedürfnisse.
Dort wo er steht zeigt er an, was wir brauchen um uns wohl und genährt zu fühlen.
Er drückt auch aus, wie wir selbst andere "bemuttern" und natürlich zeigt er ebenso, wie wir uns selbst das geben können, was uns gut tut.

Insofern ist der Mond für jeden Menschen ein sehr wichtiger Planet im Horoskop, ganz unabhängig davon, ob gerade Neumond, Vollmond oder Halbmond am Himmel ist.
Diese aktuellen Mondphasen sind dann von Bedeutung, wenn wir mit unserem individuellen Wesen dazu in Resonanz stehen.

Da wir natürlich nicht nur Sonne und Mond betrachten, wenn wir ins Horoskop schauen und die einzelnen Planeten auch nicht alle an der gleichen Stelle stehen wenn wir geboren werden, kann es natürlich öfter Resonanzen in Bezug auf aktuell "spannende" Sonne- / Mondstellungen geben, was ersichtlich ist, wenn man sie zum Geburtshoroskop in Bezug setzt.
Somit mag erklärbar sein, warum es die Rationalität bei bestimmten aktuellen Himmelskonstellationen insgesamt manchmal etwas schwerer hat als zu anderen Zeiten

Liebe Grüße
Claudia
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Re: Mond 7 Jahre 4 Monate her #9227

  • Jarsfelde
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Hallo

Bei dem Mond ist es offensichtlich, dass er sich ganz offensichtlich auf das Leben vieler Menschen (Neumond, Vollmond) auswirkt, auch wenn sie nicht von der Astrologie überzeugt sind.

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Re: Mond 12 Jahre 3 Wochen her #246

  • Kranz
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Ihr Lieben,

ein Zyklus ist beinahe beendet – der Kreis schließt sich.
Morgen um 04:34 Uhr ist wieder Neumond – noch einmal im Krebs, bevor der Mond knapp eine Stunde später – der Sonne voraus eilend – in den Löwen wechselt.

Damit eröffnet er das neue Terrain und verschafft der Gefühlswelt Eintritt in das Reich, welches die Sonne ab den frühen Abendstunden des morgigen Tages mit ihrem Selbstverständnis für einen Monat ihr Eigen nennen wird.

Noch einmal sind die beiden – Sonne und Mond also, wie ein Liebespaar im Krebs vereint und der Mond bringt nun alles mit, was er auf seiner schnellen Reise durch den Tierkreis zwischenzeitlich gesammelt hat, um es von der Sonne vor dem Hintergrund mütterlicher Fürsorglichkeit abschließend beleuchten zu lassen.
Aber ob sie noch bei der Sache ist? Vielleicht schaut sie eher schon auf die „andere Seite“, wo sie sich ganz besonders großartig und zuhause fühlen wird, während der Mond noch alles Gewesene in sich bewegt und dessen Bedeutung erspüren möchte.
Wie auch immer, die Sonne wird mit dem Blick nach vorn – über den Mond und seine Bedürfnisse hinweg – wohl zunächst einige Schwierigkeiten haben. Der sorgt nämlich erst einmal dafür, dass sie ihn voll anblicken und wahrnehmen muss. Voll beleuchtete Gefühlswelt versus im Dunkeln liegender Realität der Materie – beide blicken sich an, allerdings von einer für uns nur sehr ungewohnten und vielleicht schwer einzuordnenden Seite: Zum morgigen Neumond herrscht eine Sonnenfinsternis.

Ein Abschließendes Gedicht handelt von dem Thema Mond, Erde und am Ende auch von der Sonne, wenn es um Licht und Schatten geht...


Du bist mein Mond und ich bin deine Erde
du sagst, du drehest dich um mich.
ich weiß es nicht, ich weiß nur dass ich werde
in meinen Nächten hell durch dich.

Du bist mein Mond und ich bin deine Erde
sie sagen du veränderst dich.
Allein du änderst nur deine Lichtgebärde
Und liebst mich unveränderlich.

Du bist mein Mond und ich bin deine Erde
nur mein Erdschatten hindert dich,
die Liebesfackel stets am Sonnenherde
zu zünden in der Nacht für mich.

Friedrich Rückert


Viele Grüße und bis bald im Löwen!
bluemoon
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Re: Mond 12 Jahre 3 Wochen her #245

  • Kranz
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Heute nun ist abnehmender Halbmond. Er steht mit der Sonne in Quadratur. Die Konstellation drückt die Unvereinbarkeit männlicher und weiblicher Energien aus, wobei die Gefühle Neuland erobernd voran stürmen wollen (Mond in Widder), während das Ego seinem Willen eher auf subtile Weise Raum geben möchte (Sonne in Krebs). Beide stehen sich dabei im Weg und möglicherweise endet das Ganze, nach einem hitzigen Zusammenstoß, im Schmollwinkel...!

Abnehmender Halbmond

Im Bild des abnehmenden Halbmondes nähert sich ein Zyklus seinem Ende an dessen Anfang bestimmte Vorstellungen und Initiativen standen, deren Energiepotential sich vom kraftvollen Handeln zum Verausgaben und Abgeben wandelt. Wachstum verlangsamt sich, Kräfte ziehen sich allmählich zurück und das Licht schwindet – eine neuerliche dunkle Phase steht bevor.
Das Streben geht in Richtung Abschluss.

Es heißt, der abnehmende Mond sei geeignet für alles Ausleitende und Reinigende. Vielleicht tun in dieser Phase ja auch klärende Gespräche besonders gut, um auch innerlich „gereinigt“ am Ende in eine neue Runde zu starten.
Humor ist eine andere Möglichkeit, „Reinigung“ herbei zu führen:

Mond über der Stadt

Ich hänge am Himmel und scheine...
Was soll ich auch anderes machen?...
Die Stadt ist zu schnell,
zu laut und zu grell...
Neulich hielt mich eine ältere Dame
für Lichtreklame!

Wär’s nicht so traurig, es wäre zum Lachen...

Manchmal schießt man nach mir; doch die meisten
der weitgereisten
Raketen gehen daneben
und lassen mich leben.
Eben
kam wieder so eine...

Kein Pärchen mehr, das sich in meinem Lichte
umschlingt...
kein Dichter mehr – außer diesem hier – der mich
besingt...
Ich frage mich, was ich hier oben eigentlich soll!
Man nimmt, auch als Vollmond, mich nicht mehr
für voll.

Wem soll ich noch leuchten? Wen soll ich bewachen?

Ich hänge am Himmel und scheine –
gar keinen besonderen Eindruck zu machen...

Heinz Erhardt

Viele Grüße
bluemoon
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Re: Mond 12 Jahre 3 Wochen her #244

  • Kranz
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Mond
Die Hälfte des Weges ist geschafft, wir haben Vollmond. Nicht nur, dass er nun der Sonne deren Sein komplett spiegelt und unweigerlich Spannungen auftreten können, der Mond steht aktuell im Steinbock und wird so auch mit seiner „anderen Seite“ konfrontiert.
Während im Krebs alles „rund und weich“ ist, zeigt Steinbock deutlich harte Ecken und Kanten. Hier lebt die Verantwortung und hier ist der Mond aufgefordert, sie zu tragen, den Gefühlen Struktur zu geben. Im unerlösten Zustand können Tränen zu Eiskristallen gefrieren, Gefühle erstarren. Dennoch ist Mond im Steinbock kein Widerspruch in sich. Für Gefühle Verantwortung zu übernehmen kann möglicherweise segensreicher sein, als nur in ihnen zu schwelgen.

Vollmond

„Die Seele nährt sich von dem, an dem sie sich erfreut.“
Augstinus

Wenn der Mond an Licht und Größe zunimmt, entwickelt sich die Göttin zur Roten Mutter des Vollmonds, die das Leben nährt und aufrecht erhält. Mit ihrer Fruchtbarkeit und Produktivität herrscht sie über die Jahreszeiten des Sommers und des Herbstes mit ihrer Fülle und über die mittlere Region des Landes und des Meeres. Die Göttin des Vollmonds ist reif,
üppig, voller Saft und Kraft und mächtig. Sie schützt grimmig alles, was sie erschafft und liebt.
Die Göttin des Vollmonds symbolisiert Liebe und Fruchtbarkeit. Ihr zugeordnet sind all die nährenden Tiere, wie Kühe, Ziegen und Schafe, wie auch die mit der Liebe assoziierten Tiere, so etwa die Tauben und die Bienen. Künstlerische Darstellungen zeigen sie oft mit gewölbtem Bauch, zwischen üppigen Schenkeln gebärend oder ein Kind an ihren ausladenden Brüsten stillend. Göttinnen wie Demeter, Isis, Aphrodite, Tara und Kuan Yin verkörpern ihre Natur.

Der Vollmond ist Erfüllung. Der Wechsel zwischen Einatmen und Ausatmen. Nach dem Nehmen kommt das Geben, davor aber ein Moment des Innehaltens und Reflektierens: Das Licht der Sonne – des Egos kann geschaut werden ohne zu blenden, es offenbart sich in mildem Schein. Vielleicht auch eine Aufforderung an uns, ein wenig nachsichtig mit uns und anderen zu sein, wenn eventuell nicht alles den Erwartungen entspricht.

„Nimm Entenfedern, Löwenzahn und einen Löffel Lebertran.
Sprich Hunke-munke-mops dabei und mische einen dicken Brei.
Schmier dir die Nasenspitze ein und stell dich in den Mondenschein.
Und schwebst du dann nicht durch die Nacht –
Dann hast du was verkehrt gemacht!“
Max Kruse

Liebe Grüße
bluemoon
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Re: Mond 12 Jahre 3 Wochen her #243

  • Kranz
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Vielen Dank!!
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