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THEMA: Venus

Re: Venus 12 Jahre 7 Monate her #184

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Hallo Ihr Lieben, hallo Sylvia,

"...Das Geschenk, das Venus dann für uns bereit hält, ist sinnliches Genießen, ohne jegliche Erwartungshaltung..."

bei diesem Satz und dem zarten, an Sommer erinnernden Sonnenwetter kommt mir ein Lied in den Sinn, in dem eine starke, reife Venus einem jungen werdenden Mars den Weg zur Entfaltung weist.
Wunderschön, gefühlvoll, anrührend, sensibel und stark:

Peter Maffay – „Es war Sommer“

Für mich ohne Schmalz zum dahin schmelzen...

Liebe Grüße
bluemoon
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Re: Venus 12 Jahre 7 Monate her #183

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Venus

Die Venus repräsentiert das Geben und Nehmen von Liebe und Zuneigung. Sie zeigt unsere Fähigkeit und unser Bedürfnis nach Sinnlichkeit und Genuß. Wie fühlen wir uns geliebt und angenommen, wie bringen wir selber Liebe und Zuneigung zum Ausdruck?
Für die Frau ist die Venus das weibliche ICH. Als Frau erfahren wir durch Zeichen und Haus unsere ureigene Energie, welche uns das Gefühl von Weiblichkeit gibt und die Form der Erotik ausdrückt, die uns innewohnt.
Beim Mann symbolisiert die Venus den Gradmesser seines Bedürfnisses nach Romantik, Harmonie und Schönheit.
Die Venus steht für die Art von Frau, von der er sich erotisch angezogen fühlt, welche im ästhetischen Sinne von ihm geschätzt wird.
Für beide (Mann und Frau) steht sie für die Form von Liebe und Sexualität, die durch Zeichen und Häuser ihre spezielle Ausdrucksform findet.

In einem Feuerzeichen wird Liebe und Anerkennung z.B. sehr direkt und mit großer Intensität zum Ausdruck gebracht und durch gemeinsame spontane Aktivitäten am deutlichsten wahrgenommen.

In Erdzeichen drückt sich das Gefühl der Liebe stärker durch ganz konkrete fassbare/wahrnehmbare Dinge aus und fühlt sich dann am intensivsten an, wenn es an sinnliche Genüsse, aber auch Verpflichtung und gemeinsame Verantwortung geknüpft ist.

In Luftzeichen hingegen kommt Lieb durch intensive Kommunikation, intellektuelle Verbundenheit und freundschaftlichen Umgang zum Ausdruck. Hier fühlt es sich gut an, wenn sich Geistesverwandtschaften, verbaler Austausch und eine harmonische Beziehungsebene bilden.

Steht Venus in einem Wasserzeichen, kommen die Liebe und Zuneigung durch Emotionen und Mitgefühl zum Ausdruck.
Die Venus sehnt sich hier nach tiefer Verschmelzung und dem Austausch von starken Gefühlen auf einer nonverbalen, subtilen Ebene.

Die Liebe, für die die Venus steht und die durch sie zum Ausdruck gebracht wird, spiegelt auch noch eine andre Seite unseres Selbst. In unserem Streben nach Ergänzung und Vervollständigung suchen wir nach genau den Eigenschaften im Anderen (Partner), die in uns scheinbar unterentwickelt, zu wenig vorhanden zu sein scheinen. So gehen wir auf die Suche nach DEM, DER die uns vervollkommnen soll. Wir verlieben uns in Menschen, die scheinbar all die Eigenschaften besitzen, die wir an uns vermissen und am anderen bewundern.
Aus diesem „Verliebtsein“ wird dann Liebe, wenn wir es verstehen, die Chance zu erkennen, am Anderen zu wachsen, indem wir seine „begehrten“ Eigenschaften in unser eigenes Muster integrieren und selber leben.
Dann kann die unerlöste Venus, die in erster Line besitzen will, die in orale Abhängigkeit verfällt, Genüsse nur als „großes Fressen“ wahrnehmen kann und Erotik in übersteigerter pervertierter Form sucht, überwunden werden und in ihrer ganzen Pracht erstrahlen um uns das Erleben bewusster Sinnlichkeit zu vermitteln. Nämlich dass DAS was gerade da ist als Objekt des Genusses dienen kann und nicht die Gier nach dem, was wir nicht besitzen und das uns immer weiter treibt.

Das Geschenk, das Venus dann für uns bereit hält, ist sinnliches Genießen, ohne jegliche Erwartungshaltung und tiefe Befriedigung durch von Harmonie geprägter Entscheidungsfähigkeit und Ausgleichsvermögen.

Liebe Grüße
sonnenwende
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Venus 12 Jahre 7 Monate her #182

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Mit dem Eintritt der Sonne in den Stier beginnt die Zeit der Venus.

Das Symbol der Venus ist ein Kreis über einem Kreuz – die Verbindung von Geist (Kreis) und Materie (Kreuz). Sie ist die Tochter des Himmelgottes Uranos und seiner Gattin Gaia, der Mutter Erde. Man nennt sie auch die „Schaumgeborene“, denn Uranos welcher bekannt dafür ist seine eigenen Kinder zu verschlingen, wird von seinem Sohn Kronos/Saturn mit einer Sichel entmannt woraufhin dieser das abgetrennte Glied seines Vaters ins Meer wirft. Auf dem Meer bildet sich weißer Schaum, aus dem Aphrodite/Venus empor steigt.
Dieser Mythos zeigt nicht nur ihre zwei Seiten – die geistige (Himmelsgott Uranos), welche sich wohl vor allem im Tierkreiszeichen Waage zeigt und die materielle (Erdmutter Gaia), die mehr dem Tierkreiszeichen Stier zugewandt scheint – sondern auch ihre Verbindung zum Wasser und somit zu Gefühl, Seele und dem weiblichen Prinzip.
Zeus/Jupiter nimmt sie als seine Adoptivtochter an und sie wird ihm bald die liebste unter den Töchtern. So macht er sie zur Göttin der Liebe und Schönheit und zur Herrin über die Herzen der Menschen. Die Liebe zu den Göttern aber, verbietet er ihr. Eine Ausnahme ist jedoch der hässliche Schmiedegott Hephaistos, den er Aphrodite/Venus zum Gatten gibt.
Hier zeigt sich die Aufgabe der Venus, die Suche nach Harmonie durch einen Ausgleich der Kräfte: Tiefste Hässlichkeit begegnet höchster Schönheit.
Allerdings nimmt Aphrodite/Venus das Liebesverbot ihres Ziehvaters nicht allzu genau. So gehen ihre Kinder auch nicht aus ihrer Ehe mit Hephaistos hervor. Eine leidenschaftliche Verbindung unterhält sie zu dem schönen aber wilden Kriegsgott Mars. Auch hier geht es wieder um den Ausgleich der Kräfte und eines ihrer Kinder mit Mars ist die Tochter Harmonia. Ein weiteres Kind ist der Sohn Eros/Amor. Mit den Werkzeugen des Vaters (Pfeil und Bogen) vertritt er das Anliegen der Mutter: Die Liebe unter den Sterblichen. Aus ihrer Liaison mit Hermes/Merkur geht das Kind Hermaphroditos hervor: Harmonie durch die Einheit aus Liebe und Vernunft – Herz und Verstand.
Ihre größte Liebe aber entbrennt zu Adonis, dem sie blind folgt und sich bis zur Selbstaufgabe anpasst. Eine unglückliche Liebe, denn der eifersüchtige Mars tötet Adonis und Aphrodite/Venus sammelt verzweifelt sein Blut und wendet sich sogar an die Unterwelt um sich einen Teil zu erhalten und ihn nicht ganz an Persephone zu verlieren.
Geblieben ist das Adonisröschen - die Anemone, die jedes Jahr im Frühjahr aus einer Knolle wächst und erblüht.

Liebe Grüße
bluemoon
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