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THEMA: Stier-Energie, 20.04.09

Re: Stier-Energie, 20.04.09 12 Jahre 7 Monate her #186

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Riechen, schmecken berühren, in sich aufsaugen ohne zu werten und zu urteilen. Haben, um zu sein. Sein um in Fülle zu wachsen. Sich dem sinnlichen lebensspendenden Fluss hingeben und mit vollem Munde das Dasein saugen, Fülle erleben und geben, zimtduftende Speisen und rosenblütengetränkte Luft genießen. Im Hier und Jetzt das Sein annehmen und in Ruhe zum höchsten der Genüsse erheben. Das ist für mich der Stier.
Ein sehr lieber Freud von mir schreibt wunderschöne Lyrik und komponiert zauberhafte Melodien. Ich bin ein großer Fan seiner Gedichte und Lieder und möchte hier gern zu den Tierkreiszeichen Lyrik von ihm zum GENIEßEN zu Verfügung stellen. Genuss und Sinnlichkeit sind Attribute der Stierenergie und das folgende Gedicht ist ein Inbegriff dieser Energien.



Dein Geruch

An einer Faser meines Schals,
An einer Pore meiner Haut
Ist noch ein Schimmer
Deines Geruchs

Vor den Augen
Der gleichgültigen Nacht
Flieht er zwischen kahle Bäume
Und flüstert im leisen Wind
Mit der Sehnsucht.

Copyright by Michael Lauer

Liebe Grüße
sonnenwende
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Stier-Energie, 20.04.09 12 Jahre 7 Monate her #185

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Hallo Ihr Lieben,

nachdem die Sonne nun im Widder losgestürmt ist Neues zu erobern, wird sie im Zeichen Stier erdverbunden.
Das eroberte Neuland in seiner physischen Form soll nun in nachhaltiger Weise zur Verfügung stehen. Denn nur so kann sich ein solides und stabiles Gemeinwesen verwurzeln. Um das zu erreichen wird in der Stierqualität zäh und zuverlässig, mit viel Bodenständigkeit und durchaus qualitätsbewusst gearbeitet. Hier beginnt die Sonne zu sammeln und möchte sich besitzergreifend alles einverleiben. Die Sinnlichkeit und der Genuss an allem Materiellen stehen im Vordergrund. Friedlich und unaufgeregt soll es nun zugehen, ohne Hektik und mit viel Gelassenheit. Alles braucht seine Zeit und darf sie auch beanspruchen – hier geht es nicht schnell.
Was passiert aber, wenn diese friedliche Bauernhofruhe gestört wird? Wenn plötzlich der sorgsam errichtete Weidezaun eingerissen wird und ein „rotes Tuch“ auf den Stier zuflattert? Er wird erst einmal irritiert mit dem Huf scharren. Bei Stufe zwei senkt er dann bedrohlich und warnend die Hörner – „willst du mich etwa wirklich aus der Ruhe bringen, oder überlegst du es dir noch mal?“ (Eigentlich hat er zu dem ganzen Brimborium keine Lust, das Gras schmeckt doch gerade so gut, vielleicht reicht ja schon eine Drohung und alles ist wieder friedlich...). Stufe drei: Der Angriff! Einmal in Fahrt gekommen, ist er so leicht nicht mehr zu stoppen und die cholerische Seite bricht sich Bahn. Denn wegnehmen lassen will er sich nichts.
Das ist die Lernaufgabe des Stieres: Haben und Sein zu überprüfen und materielles Hab und Gut loszulassen, um einen stabilen Selbstwert aus sich selbst heraus zu entwickeln und nicht an äußeren Dingen – im wahrsten Sinne des Wortes - fest zu machen.

Aber wie heißt es so schön in Stierkreisen? „Spontaneität will wohl überlegt sein!“
Und so wird ein echter Stier wohl auch für das Lernen seine Zeit brauchen...aber wenn es erst einmal verinnerlicht ist, dann nachhaltig!

Was sagt Ihr dazu?

bluemoon
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