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THEMA: Das 7. Haus

Re: Das 7. Haus 12 Jahre 7 Monate her #300

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Liebe Luna,

"...vielen Dank, daß Du Dich meinem Thema so intensiv widmest.
.."

Das ist die beginnende "Berufskrankheit", astrologische Konstellationen interessieren mich - naheliegenderweise - immer.
Im Austausch bekommt man dann Inspirationen, wenn man vielleicht selbst noch keine richtigen oder nur begrenzte hat.

"...Wenn ich es mir so überlege, könnte das aber auch die "Lösung" der Opposition sein,
also sowohl sich unter Beweis stellen als auch den Partner praktisch unterstützen und umsorgen..."

Ja, genau: Aus dem "Entweder-oder" ein "Sowohl-als-auch" machen und damit auch sich selbst näher kommen...

"...schleiche noch drumherum wie die Katze um den heißen Brei..."



Das kenne ich doch irgendwoher - vor Kurzem ging es mir so, dass ich genau den gleichen Spruch benutzte, als es um eine Radix-Deutung für eine Beratung ging.
Manchmal ist es eben nicht so einfach, oder man macht es sich schwer. In meinem Fall war es letzteres.
Als es dann (sehr uranisch-spontan) zur Beratung kam, war das ein sehr gutes Gespräch, was von beiden Seiten als hilfreich und positiv empfunden wurde.

Also, nur Mut!

Und um noch einmal auf mein Anfangszitat von dir zu kommen: Es ist schön, in dieser Form eine Austauschmöglichkeit zu haben und sich gegenseitig ein wenig unterstützen zu können.

Liebe Grüße
bluemoon
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Re: Das 7. Haus 12 Jahre 7 Monate her #299

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Liebe Bluemoon,

vielen Dank, daß Du Dich meinem Thema so intensiv widmest.

"...Wie setzt sie ihr Leistungsdenken denn ein? Womit setzt sie sich denn unter Druck? Ist es, dass sie selbst meint besonders gut sein zu müssen oder versucht sie für andere sehr viel zu leisten? Dann stünde ihre Jungfrau-Energie im Dienst ihres Fische-Mondes, der ja in H7 bereit ist, sich für ein DU aufzuopfern, hinzugeben und für Zweisamkeit alles zu tun.."

Ja, es ist beides. Zum Einen ist sie sehr bestrebt alles perfekt machen zu müssen, besser als andere zu sein und auch den Partner dahingehend zu motivieren.
Andererseits ist sie aber auch für ihren Partner immer da, steht im zur Seite und umsorgt ihn.
Wenn ich es mir so überlege, könnte das aber auch die "Lösung" der Opposition sein,
also sowohl sich unter Beweis stellen als auch den Partner praktisch unterstützen und umsorgen...

Habe mich dem ganzen Horoskop noch nicht angenommen, schleiche noch drumherum wie die Katze um den heißen Brei.
Da es nur der eine Aspekt ist, den ich aus dem Horoskop herausgepickt habe, ist eine Deutung natürlich nicht möglich, trotzdem hast Du mich mit Deinen Gedanken zu diesem Thema ein ganzes Stück weiter gebracht.

LG
Luna
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Re: Das 7. Haus 12 Jahre 7 Monate her #298

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Liebe Luna,


"...Könnte mir vorstellen, da das 7. H. am weitesten vom AC entfernt liegt, sich auch
die Gefühle und Emotionen (Mond) der Horoskopeignerin (HE) weit weg von ihr befinden und sie ein Gegenüber braucht, um sich selbst empfinden und wahrnehmen zu können..."

Der Gedanke ist sicher richtig. Sie wird ein Gegenüber brauchen für ihre eigenen Empfindungen. Allerdings wird sie sicherlich auch Schwierigkeiten haben, diese dann wieder getrennt von den Gefühlen der anderen Person wahrzunehmen, durch die Fische.


"...Dieses frühkindliche Muster, die Angst vor Zurückweisung, vor dem Alleinsein, das Gefühl, nicht die benötigte emotionale Zuwendung zu erfahren, könnte sich möglicherweise in Ersatzhandlungen äußern, denn ich merke, daß sie über ein stark ausgeprägtes Leistungsdenken verfügt und sich auch stark unter Druck setzt..."

Das erinnert mich wieder an die Jungfrau. Hier befindet sie sich auf dem "vertrautem Terrain" des Selbstausdrucks (H1). Damit kann sie etwas anfangen und sich selbst "handfest" unter Beweis stellen. Die Welt der Gefühle ist ihr möglicherweise recht fremd (Ich gehe jetzt nur vom Mond aus, wie die Radix sonst beschaffen ist, weiß ich natürlich nicht...) und vielleicht ist sie auch gar nicht unbedingt der mütterliche Typ, oder will es nicht sein, eben weil ihr das fremd und suspekt erscheint.

Die Jungfrau gibt ihr vermutlich Sicherheit. Da der Mond aber für die Persönlichkeit ein so wichtiges Thema trägt und sie weiblichen Geschlechts ist, stelle ich mir diese Abspaltung sehr schwierig und vielleicht auch schmerzlich vor.

Überhaupt, ist das eine Konstellation - ja, ich weiß gar nicht wie ich das sagen soll, sie kommt mir irgendwie so "unmöglich" vor. Diese ganze Paradoxie finde ich ziemlich seltsam.

Wie setzt sie ihr Leistungsdenken denn ein? Womit setzt sie sich denn unter Druck? Ist es, dass sie selbst meint besonders gut sein zu müssen oder versucht sie für andere sehr viel zu leisten? Dann stünde ihre Jungfrau-Energie im Dienst ihres Fische-Mondes, der ja in H7 bereit ist, sich für ein DU aufzuopfern, hinzugeben und für Zweisamkeit alles zu tun.

Wenn sie selbst meint besonders gut sein zu müssen, könnte dieses Leistungsdenken auch - wie du sagst - eine Ersatzhandlung sein, bzw. eine Kompensationshandlung.
Sie leistet etwas Nützliches auf dem erdigen Boden der Tatsachen (Jungfrau), um möglichst wenig mit diesem chaotischen (Fische) und außerhalb jeder Ordnung stehenden Persönlichkeitsanteil in Kontakt zu kommen.

Vielleicht ist sie auch oft von launischen und labilen Zeitgenossen umgeben und kommt auf diese, wenig erfreuliche Weise, mit ihrer eigenen Energie in Kontakt.

Letztendlich - wie wir bereits festgestellt haben - ist ein jegliches Gegenüber nur ein Spiegel unseres Selbst, allzu oft dann allerdings in verzerrter Form.

Liebe Grüße
bluemoon
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Re: Das 7. Haus 12 Jahre 7 Monate her #297

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Liebe Bluemoon,

vielen Dank für deinen tollen Text. Du hast das wirklich sehr schön beschrieben.

Könnte mir vorstellen, da das 7. H. am weitesten vom AC entfernt liegt, sich auch
die Gefühle und Emotionen (Mond) der Horoskopeignerin (HE) weit weg von ihr befinden und sie ein Gegenüber braucht, um sich selbst empfinden und wahrnehmen zu können.

Ich denke, wie Du auch schreibst, daß es sich in Bezug auf die Mutter möglicherweise um ein "gefühltes Alleinsein" handeln könnte.
Ihr großes Verlangen nach Geborgenheit, dem "All-Eins" sein, der Symbiose mit der Mutter konnte vielleicht in der Form nicht entsprochen werden, weil es die Alltagssituation mit ihren Pflichten (Jungfrau gegenüber) nicht zuließen.

Dieses frühkindliche Muster, die Angst vor Zurückweisung, vor dem Alleinsein, das Gefühl, nicht die benötigte emotionale Zuwendung zu erfahren, könnte sich möglicherweise in Ersatzhandlungen äußern, denn ich merke, daß sie über ein stark ausgeprägtes Leistungsdenken verfügt und sich auch stark unter Druck setzt.

So in etwa wären meine Gedanken vom Mond im 7. Haus (Fische) Opp. AC.

LG
Luna
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Re: Das 7. Haus 12 Jahre 7 Monate her #296

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Liebe Luna,

das ist eine sehr interessante Frage, die du stellst. Ich habe erst einmal ein wenig darüber nachgedacht und mir das Ganze zunächst mal vorgestellt.

Mond in den Fischen. Das heißt, dieser Mond ist hoch sensitiv, sehr aufopfernd und die Gefühlsfäden verlaufen eher subtil, durchaus auch verstrickend. Mond in den Fischen hat eine große Sehnsucht nach Verschmelzung und Einswerdung. Abgrenzung ist eine schwierige Lernaufgabe. Der eigene Standpunkt kann nur schwer gefunden werden. Die Loslösung ist ebenfalls nicht leicht.

Mond in Haus 7. Hier werden die eigenen Gefühle vor allem durch den Kontakt mit einem Gegenüber erlebt und wahrgenommen. Partnerschaft ist besonders wichtig. Zweisamkeit wird als beglückend empfunden und es ist diesem Mond ein großes Bedürfnis, für den anderen da zu sein. Die Angst vor Zurückweisung ist groß, deshalb ist das Eingehen einer Beziehung – trotz dem starken Bedürfnis nach einem Miteinander - vielleicht mit Ambivalenzen verknüpft.


„...Wie könnte dann das Bild der Mutter für die Horoskopeignerin aussehen?
Könnte es sein, daß ihr in diesem Fall die mitfühlende sensible Art (Fische) der Mutter (Mond) zum Zeitpunkt der Geburt (AC) gefehlt hat, oder sie diese vielleicht nicht wahrnehmen konnte?...“

Ich habe mir zunächst einmal vorgestellt, wie das ist wenn ein Kind zur Welt kommt und wie es als erstes empfindet.
Am Anfang ist das Kind ja ganz „im Mond“, so will ich es einmal nennen. Das Neugeborene nimmt sich noch nicht als von seiner Umgebung getrennt wahr, sondern es bildet mit seiner Mutter (die zunächst seine ganze Welt bedeutet) eine Einheit – es ist im „All-Einen“. Ja, man könnte das beinahe grundsätzlich als einen Fische-Mond sehen.

Aber nun kommt das Problem und das Paradoxum.
Einerseits also lebt dieses Neugeborene mit Fische-Mond in einer völligen (gefühlten) Symbiose mit seiner Mutter (was es sich ja sehnsüchtig wünscht). Da aber außerhalb seiner selbst (dieser Mutter-Kind Symbiose) nichts anderes existent ist, könnte es sein dass es sich dennoch grenzenlos allein fühlt. Es ist ja niemand da mit dem es verschmelzen kann. Die symbiotische Einheit mit der Mutter empfindet es nicht, da es die Mutter (noch) nicht als DU wahrnimmt.

So stelle ich mir vor, dass dieses Kind (hoffentlich) auf das Liebste und Beste umsorgt wird, aber sich dennoch allein fühlt – denn „da draußen“ ist nichts. Es entwickelt vielleicht eine Urangst vor dem Alleinsein, eventuell auch völlig ohne Grund.

In dem Moment, wo es beginnt andere Menschen als getrennt von sich wahrzunehmen – auch seine Mutter, ist es möglicherweise einerseits froh, endlich ein DU zu haben um diese Sehnsucht einzulösen. Andererseits klammert es nun vielleicht sehr extrem. Es „fremdelt“ ganz stark und wird seine Mutter eventuell besonders in Situationen wahrnehmen und erinnern, in denen sie für das Kind (scheinbar oder tatsächlich) nicht erreichbar ist.


„...Man sagt ja, daß dem Horoskopeigner evtl. die Energien der Planeten im 7. Haus nicht recht bewußt sind, weil sie vielleicht auf den Partner projiziert werden und möglicherweise erst durch eine Partnerschaft "entdeckt" werden...“

Ich stelle mir vor, dass dem HE seine eigenen Gefühle nicht recht bewusst sind und er nie so genau weiß, was in dieser Hinsicht „Mein“ und „Dein“ ist. Das wird er möglicherweise dann erst über eine Partnerschaft lernen. Lösen kann er dies aber wohl auch nur, wenn er sich dieser Problematik bewusst wird und mit seinem Fische-Mond „auf die gegenüberliegende Jungfrauseite geht“, um zu sortieren...!


Das sind einige Gedanken von mir zu diesem Thema, die ich versucht habe aus meinem Empfinden heraus zu entwickeln. Vielleicht ist aber auch eine ganz andere Sichtweise denkbar und das Neugeborene erlebt die Dinge ganz anders – man kann es ja nicht so gut fragen – nur seine Reaktionen lassen seine Empfindungen erahnen.

Falls vielleicht jemand mitliest, der einen Fische-Mond hat und / oder Mond im 7. Haus, oder jemanden mit einer solchen Konstellation näher kennt, wäre es toll wenn wir Informationen aus „erster Hand“ erhalten könnten wie diese Energie gelebt und empfunden wird. Eventuell habt ihr ja etwas dazu zu berichten, was uns ein wenig aus dem Spekulativen heraus führen kann.


Viele gespannte Grüße
bluemoon
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Re: Das 7. Haus 12 Jahre 7 Monate her #295

  • Kranz
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Liebe Bluemoon, liebe Sonnenwende,
liebe Mitleser/innen

in dem Horoskop einer Bekannten steht der Mond im 7. Haus (Fische) in Opposition zum AC.

Man sagt ja, daß dem Horoskopeigner evtl. die Energien der Planeten im 7. Haus nicht recht bewußt sind, weil sie vielleicht auf den Partner projiziert werden und möglicherweise erst durch eine Partnerschaft "entdeckt" werden.

Wie könnte dann das Bild der Mutter für die Horoskopeignerin aussehen?
Könnte es sein, daß ihr in diesem Fall die mitfühlende sensible Art (Fische) der Mutter (Mond) zum Zeitpunkt der Geburt (AC) gefehlt hat, oder sie diese vielleicht nicht wahrnehmen konnte?

Wie seht ihr das?

LG
Luna
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