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THEMA: Waage und Feindschaft

Waage und Feindschaft 8 Jahre 2 Monate her #8803

  • bluemoon
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Folgende Frage hat die Astropraxis erreicht, die ich auch gerne gleich hier beantworte:

[i:jfl3lz7f][color=#0000BF:jfl3lz7f]Sehr geehrte Damen und Herren,

mit grossem Interesse lese ich jeden Monat Ihren Newsletter!!!

Nun hätte ich mal eine Frage: schon sehr oft habe ich gelesen, dass das Sternzeichen Waage eine enge Verbindung zu "Feinden, Feindschaft und Feindseligkeiten" habe, habe aber nie konkrete Erläuterungen finden können.

Wären Sie bitte so freundlich, mir diese Angelegenheit näher zu erklären?

Vielen Dank im voraus für Ihre Mühe!

Mit freundlichen Grüssen,

K.[/color:jfl3lz7f][/i:jfl3lz7f]

Liebe K.,

danke für diese spannende Frage! Ja – was hat das Waagezeichen mit Feinden, Feindschaft und Feindseligkeiten zu tun?


[b:jfl3lz7f]Die Waage.[/b:jfl3lz7f]
Wenn wir an dieses Tierkreiszeichen denken, dann fallen uns zunächst einmal Schlagworte ein wie: Charme, Harmonie, Schönheit, Ästhetik, Diplomatie, Friedfertigkeit, Kunst, Kultur, Kompromissfähigkeit, Ausgleich.

„Feindschaft? Das passt doch gar nicht zur Waage!“ würde man da spontan sagen.

Nun dürfen wir nicht vergessen, die Waage ist ein männliches Zeichen und sie hat eine kardinale Qualität. Das heißt, sie ist einerseits nach außen gerichtet (männlich) und andererseits möchte sie etwas in Gang bringen (kardinal). Allein daraus wird schon deutlich, dass Reibung vorprogrammiert sein sollte, denn wenn ich nach außen gehe und etwas bewirken möchte, werde ich stets auch mit der Welt konfrontiert und hier sicherlich auch mit Teilen dieser, die etwas anderes möchten, als ich.

Da beginnt das Dilemma der Waage.
Sie ist – wie wir bei der Aufzählung der Schlagworte gesehen haben – ein Zeichen der Harmonie und des Abwägens. Die Waage mag immer beide Seiten betrachten, Einseitigkeit ist nicht „ihr Ding“, ausgleichend sucht sie den Kompromiss zwischen zwei Polen.

Zwei Pole.
Die Waage weiß natürlich genau, an welchen Pol sie sich stellt und doch ist das nur die halbe Wahrheit. Dort wo Licht ist, gibt es Schatten; das Eine gibt es nicht ohne das Andere.
Der Schatten der Waage ist das gegenüberliegende Zeichen Widder.
Hier ist Progressivität zuhause, es wird ein Ziel anvisiert und um es zu erreichen gibt es keine Kompromisse, kein Rechts und Links – nur ein Geradeaus. Im Waageschatten ist der Kampf zu finden, im Gegensatz zur verbindenden Harmonie, lebt hier die Auseinandersetzung, die Zwietracht, der Krieg. Krieg beruht auf Feindschaft und Unvereinbarkeit.

Bleiben wir noch einen Moment bei dem Wort „Ausgleich“.
Vordergründig setzen wir mit diesem Wort und seinem Geschwister, der Harmonie, etwas Schönes gleich, etwas Angenehmes.
Was ist Harmonie, was ist Ausgleich wirklich?
Dazu zitiere ich aus dem Buch von Brigitte Hamann, „Die zwölf Archetypen“, Waage:
„Wichtiger noch als das Prinzip der Harmonie scheint ihr aber das des Ausgleichs zu sein. Auf einer Party beispielsweise, auf der alle in rosaroter Stimmung versinken und ein großes ‚Liebet einander‘ Motto des Abends zu sein scheint, werden wir voll Erstaunen eine ganz andere Waage kennen lernen: eine aggressive, zänkische, die den Frieden des Abends durchbricht und ihren Widder-Schatten von der anderen Seite des Tierkreises herbeiholt.“

Die Waage „braucht“ also auch diese andere Seite, um das zu tun, was ihr Anliegen ist: Ausgleich herbeiführen. Sie muss sich reiben, da sie zum Ausgleich immer auch eine Gegenposition einnehmen wird – nur so entsteht wirkliche Harmonie.
Harmonie ist der Ausgleich der Kräfte und entsteht niemals durch nur einen Pol.

Dass ein von der Waage geprägter Mensch den kriegerischen Teil möglicherweise am liebsten an die Gegenseite „abgibt“ und sich selbst davon distanziert, entspricht seinem Widder-Schatten. Tatsächlich aber gehört dieser zu ihm dazu und nur durch die Anerkennung, dass er eine kriegerische, feindselige Seite hat, wird dieser Mensch letztendlich heil und kann echte Harmonie und Ausgleich - ganz besonders in sich selbst - herstellen.

Herzliche Grüße
Claudia Schulz
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