Astropraxis Forum

Gratis-Angebote
Astro-Forum

 
Willkommen ins Forum der AstroPraxis, Gast
Benutzername: Passwort: Angemeldet bleiben:
  • Seite:
  • 1
  • 2

THEMA: Zwillingsenergie

Zwillingsenergie 12 Jahre 7 Monate her #198

  • Kranz
  • Kranzs Avatar
  • Offline
Zwillingsenergie

Heute wechselt die Sonne ihr Zeichen und wandert vom Stier in den Zwilling.
Beim Grübeln (Skorpionmerkur) über die Zwillingsenergie kam ich unweigerlich immer wieder an den Punkt, sie am besten als Symbiose zu ihrem Gegenpool Schütze / 9. Haus zu verstehen.
Am eindringlichsten ist mir diese Symbiose (astrologische Achse) im Wirken von Sokrates begegnet.

„Ich weiß, dass ich nichts weiß“, lautet die Übersetzung eines seiner bekanntesten Sätze, der durch einen seiner Schüler (Platon Apologie) überliefert wurde, da Sokrates selber nichts schriftlich hinterlassen hat.

Um zu wissen, dass er nichts weiß, musste er in der Lage sein, zu wissen, dass er nichts weiß.
Wissen (3. Haus) führt also in seiner höchsten Form (9. Haus) zu Erkenntnis.
Diese Einsicht (9 Haus), die Sokrates vielen Mitbürgern voraushatte, konnte sich ihm nur erschließen, weil er im Bereich des Wissens (3.Haus) nicht weiterkam und die Flucht in den Dialog (3. Haus) antrat. Seine Philosophie (9.Haus) ist in ihrem Wesen dialogisch (3.Haus),
Laut Platon sei Sokrates, der sich zuvor sehr für die Naturforschung interessierte und sich viel mit der Ursachenfrage auseinander setzte verunsichert worden, weil es keine eindeutigen Antworten gab. (3.Haus)
Die menschliche Vernunft (3. Haus), durch die alles, was wir über die Natur wissen, vermittelt wird, konnte sich Sokrates mittels der bis dahin vorherrschenden Philosophie nicht erklären. Daher hat er sich vermutlich von der Suche nach Ursachen ab- und dem auf Sprache und Denken beruhenden Verstehen zugewandt.


Ziel des „Sokratischen Dialogs“ (in der von Platon überlieferten Form) ist die gemeinsame Einsicht (9.Haus) in einen Sachverhalt auf der Basis von Frage und Antwort (3. Haus). Ausführliche philosophische Reden akzeptierte Sokrates angeblich nicht. Er bestand auf einer direkten Beantwortung seiner Frage: „Im „sokratischen Gespräch“ hat die sokratische Frage den Vorrang.
Die Frage ist zugleich Ausdrucks des Nichtwissens des Fragenden, als auch Aufforderung an den Befragten zu antworten, oder sein Nichtwissen einzugestehen. (3. Haus)
Jede Antwort provoziert die nächste Frage. (Kommunikation – 3. Haus)
Auf diese Weise kommt eine dialogische Untersuchung in Gang.
Durch Fragen /Antworten (3. Haus), (und nicht durch Belehren des Gesprächspartners) sollte Einsichtsfähigkeit geweckt werden. Eine Art „geistige Geburtshilfe“. Alle Ergebnis der geistigen Auseinandersetzung (3. Haus), war das Erlangen der Einsicht, die man selbst „geboren“ hat.
Sokrates versuchte dem jeweiligen Diskussionspartner (3. Haus) klarzumachen, dass seine Lebensart und Denkweise (3. Haus) unzureichend seien. Um seinen Mitbürgern (3. Haus) zu zeigen, wie wenig sie über ihre eigenen Ansichten und Einstellungen (9. Haus) bisher nachgedacht hatten, konfrontierte er sie anschließend mit den unsinnigen bzw. unangenehmen Konsequenzen, die sich daraus ergeben würden.


Nach dieser Verunsicherung forderte Sokrates seinen Gesprächspartner zum Umdenken auf. (3. Haus) Er lenkte das Gespräch hin auf die Frage, was das Wesentliche am Menschen sei. Sofern die Gesprächspartner (3. Haus) den Dialog nicht bereits abgebrochen hatten, kamen sie unweigerlich zu der Erkenntnis (9. Haus), dass die Seele, als das eigentliche Selbst des Menschen, so gut wie irgend möglich sein müsse. Was das Gute ist, gilt es also herauszufinden. (9.Haus)


Diese vereinfachte „Skizze Sokratischer Dialoge“ kann man um ein weiteres Charakteristikum ergänzen. Der Gang der Untersuchung führt oft nicht in direkter Linie von der Widerlegung der vorherigen Meinung zu einem neuen Wissenshorizont.(9.Haus)
Es werden oft mehrere Auffassungen besprochen, ohne eine Übereinstimmung zu erzielen. Und hier sind es nicht nur seine Gesprächspartner, die in Ratlosigkeit verfallen, sondern auch Sokrates selbst, weil er selbst keine abschließende Lösung anzubieten hat.
So zeigt sich nicht selten „Verwirrtsein, Schwanken, Staunen, Aporie und der Abbruch des Gesprächs. (3. Haus)

Ich hatte viel Vergnügen, Sokrates auf der Achse des 3 / 9 Hauses zu begleiten und hoffe auch für Euch ist es eine kleine amüsante Lektüre.

Liebe Grüße
sonnenwende
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
  • Seite:
  • 1
  • 2
Ladezeit der Seite: 0.090 Sekunden
Powered by Kunena Forum