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Neues aus der Astro-Welt - Newsletter - Juli 2019


 


Merkur schlägt uns gern ein Schnippchen. Aber keine Sorge vor seiner rückläufigen Phase!


merkur_am_abendhimmel Quelle: gemeinfrei

Im Juli wird der Merkur vom 8. an zum zweiten Mal in diesem Jahr rückläufig. Für die Astrologen ist er damit ein Planet mit wechselvoller Geschichte. Die rückläufigen Phasen treten bei ihm häufiger auf als bei allen anderen Planeten. Insgesamt ändert er die Laufrichtung dreimal im Jahr und das für jeweils etwa drei Wochen. Diese Phase dauert nun bis zum 1. August.
Die Rückläufigkeit des Merkur hat einen zweifelhaften Ruf. Selbst manche Astrologen nähren die einseitig negativen Zuschreibungen bezüglich der rückläufigen Zeitqualität, und sogar astrologisch Unkundige haben schon davon gehört.
Einiges kann tatsächlich passieren: Es stockt in der Kommunikation und in Verhandlungen; Maschinen und moderne Technik können plötzlich unerklärliche Aussetzer haben und klug ausgetüftelte Pläne nicht mehr eingehalten werden.

merkur Quelle: gemeinfrei

Wir können das Phänomen der Rückläufigkeit aus astrologischer Sicht mit dem geozentrischen Bild erklären. Die Planeten bewegen sich natürlich nicht rückwärts, denn sie bleiben immer in ihrer Umlaufbahn. Doch die Umlaufbahn ist im Winkel zur Erdoberfläche variabel, sodass die Planeten aus der Erdsicht über einen längeren Zeitraum eine Schleife bilden. Im Horoskop wandern die Planeten dann gegen den Uhrzeigersinn, also von Ost nach West. Beim Merkur ist dies ganz einfach damit zu erklären, dass der optische Effekt sich verkehrt herum darstellt: Von der Erde aus gesehen, befindet sich Merkur in seiner rückläufigen Phase vor der Sonne.

Mit der Astrologie lernen wir Demut. Wir kommen zu der Einsicht, dass alles einen Sinn hat. Der Kosmos stellt eine wohlmeinende Ordnung dar. Und damit hat auch ein rückläufiger Merkur seinen Sinn, denn dreimal im Jahr ist es für uns alle wunderbar, das Tempo zu verringern, das der ansonsten so geschäftige Merkur gern anschlägt. Der Verstand verliert seine flinke Kombinationsgabe, ganz so, als tauche er in Träume ein. Dabei sind solche geistigen Zustände ungeheuer gesund für unser täglich kreisendes Gehirn. Vorausgesetzt, dass man bereit ist, mental die Richtung zu wechseln und sich genügend Zeit zu geben, um Dinge entspannt Revue passieren zu lassen. Dann wird man in die Lage versetzt, Verstecktes aufzuspüren und Falsches zu korrigieren. Übrigens eine gute Zeit, um ungünstige Verträge aufzulösen.

Schon die astrologische Symbolik zeigt uns, dass Merkur beide Welten kennt und Zugang zu den Träumen (Halbkreis) und der Realität des Hades (Kreuz) findet. In der Mythologie war Merkur derjenige, der den Menschen die Träume schickte und die Toten in die Unterwelt begleitete und damit der Einzige, der den Hades betreten und auch wieder verlassen durfte.
Natürlich stoppen wir nicht für drei Wochen unser Denken, doch es wechselt die Richtung, es ist dann nach innen gerichtet. So können wir drei Wochen lang nach innen schauen, unsere Mitte wiederfinden und begonnene Projekte nach der Rückkehr zur Direktläufigkeit zur Reife bringen.
Gehen Sie also nicht dagegen an, sondern gehen Sie mit Merkur mit. Meist merkt man schon ein bis zwei Wochen vor Beginn der Rückläufigkeit, dass die Gedanken wegzudriften beginnen. Dann hat Merkur schon sein übliches Tempo verloren. Entspannen Sie Ihren Verstand. Schweifen Sie ab und lassen Sie Ihre Gedanken treiben.

Aber geben Sie nicht dem rückläufigen Merkur die Schuld am Durcheinander. Dana Gerhardt schreibt in ihrem wunderbaren Buch „Lebendige Planeten“ über den beruflichen Arbeitsalltag mit Merkur. Sie stellt dabei ganz banal fest, dass auch gut geplante Projekte unabhängig von den Rückläufigkeitsphasen des Merkur fehlschlagen können. Eine Häufigkeit von Fehlschlägen ballt sich in diesen Phasen nicht. Der rückläufige Merkur erweist sich lediglich als gute Ausrede und ist ein Beweis für die Doppelgesichtigkeit dieses Planeten.
Schon der mythologische Hermes (Merkur) verfügte über zwiespältige Eigenschaften: Wortgewandtheit, diplomatisches Geschick, Flinkheit, aber auch in gewisser Weise Verschlagenheit, Berechnung und List. Dana Gerhardt nennt ihn einen „Magier und Trickster“ und verweist damit auf die Macht der Worte. Bei den Worten geht es jedoch eben nicht nur um das Reden, sondern auch um das Zuhören – übrigens eine hervorragende Aufgabe in der rückläufigen Phase von Merkur.
Wenn also der Verstand etwas zu wissen glaubt, kommt es dann doch vielfach ganz anders, als man denkt. Auch dies ist eine Lektion des rückläufigen Merkur. Aber keine Sorge, Merkur ist ein heiterer Geselle und hilft uns, wenn wir fallen, zu lachen und aus unseren Fehlern zu lernen.



helen fritsch

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Helen Fritsch, gepr. Astrologin DAV

 
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