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Thema des Monats: Der Mars wird jetzt rückläufig – ein seltenes astrologisches Ereignis bestimmt unseren Herbst


mars_ruecklauufig Quelle:Astropraxis

Am 10. September wird der Mars rückläufig. In diesem Jahr beginnt die rückläufige Phase auf 28 Grad Widder und endet am 14. November auf 15 Grad Widder. Betrachtet man einen längeren Zeitraum, d.h. den Punkt, an dem Mars bereits einmal auf 15 Grad Widder war, nämlich am 25. Juli, bis zu dem Zeitpunkt, an dem Mars wieder auf 28 Grad Widder ist (am 3. Januar nächsten Jahres) umfasst der gesamte rückläufige Zyklus mehr als fünf Monate. Und in der Tat sollte man alle fünf Monate betrachten, um seine Tragweite einzuschätzen.

Der Mars wird im Gegensatz zu anderen Planeten recht selten rückläufig. Nur etwa alle zweieinhalb Jahre ist dies der Fall. So selten wie bei keinem anderen Planeten sonst. Und vielleicht ist es gerade diese Tatsache, die den Umgang mit einem rückläufigen Mars so schwierig macht. Wir kennen uns nicht aus, sind nicht versiert im Umgang mit dessen merkwürdigem Auftritt: Ein Planet, der uns Energie schenken soll, fordert uns auf abzuwarten. Der Umgang mit diesem Paradoxon ist gar nicht leicht und überrascht uns; sind wir doch an seine langen Phasen der Direktläufigkeit gewöhnt, die uns in Sicherheit wiegen.

Der Zyklus des rückläufigen Mars hat im Allgemeinen drei markante Punkte, die diese Phase bestimmen. Vor Beginn der Station zur Rückläufigkeit bildete sich am 16. August ein erstes Mars/Sonne-Trigon. Dieser Auftakt ist besonders wirkungsvoll, zieht er doch sozusagen effektiv den Stecker aus der Dose. Alles wird mühselig, und wir müssen sehr viel mehr Energie als gewohnt aufbringen. Was uns bislang leichtgefallen ist, erfordert auf einmal viel Kraft, geht uns nicht mehr so leicht von der Hand, wird mühevoll. Unsere Projekte kommen ins Stottern.

Die Phase der innerlichen Prüfung begann also bereits Mitte August. Mars im Widder bringt seine ganz eigenen Themen in die Prüfung mit ein. Es ist Zeit, diese zu reflektieren und sich ihnen intensiv zu widmen. Altes, Unterdrücktes und Enttäuschungen sind unweigerlich hochgekommen. Das kann unter Umständen sehr heftig sein und zu Streit und Auseinandersetzungen führen.

In Zeiten eines rückläufigen Mars im Widder sind wir vielleicht besonders darum bemüht, unsere Bewegungsfreiheit und unsere Handlungsspielräume zu bewahren, oder wir haben das Gefühl, diese wäre in Gefahr, beschnitten und eingeschränkt zu werden. Auf welche Art wir uns in unserer Selbstbestimmung und Freiheit beschnitten fühlen, zeigt uns die Häuserstellung von Mars zum Zeitpunkt der Rückläufigkeit.

Vieles kann in der Opposition von Sonne und Mars am 14. Oktober, der zweiten markanten Station, kulminieren. Die angestaute Energie bricht sich Bahn – unterdrückte Wut, Zorn und Leidenschaft kommen an die Oberfläche. In einer Phase, in der nur allzu leicht Gefühle hochkochen, wird es den einen oder anderen Befreiungsschlag geben. Das soll nicht heißen, dass es besser wäre, klein beizugeben und sich um des lieben Friedens willen zurückzuhalten. Den Konflikten und Schwierigkeiten dieser Zeit wird man kaum entrinnen können. Unweigerlich demaskiert der rückläufige Mars andernfalls vermeidendes Verhalten und fordert zur aktiven Auseinandersetzung auf.

Am 11. Dezember folgt das zweite Mars/Sonne-Trigon. Diese dritte markante Station des rückläufigen Mars-Zyklus erfolgt schon nach der Station zur Direktläufigkeit. Die Tage bis zum Trigon sind von Erwartungen geprägt. Wir sind wieder bewusster im Umgang mit den Kräften von Mars. Kommt nun der lang erwartete Durchbruch? Wie manifestiert er sich? Achten Sie besonders auf die in dieser Zeit betroffenen Transite zu Radixplaneten. Sie sind der Schlüssel zur Veränderung. Es ist eine Phase radikaler Veränderungen. Unser Innerstes spürt eine Gefahr und ordnet sich in Bezug auf anstehende Probleme neu, um die Schwierigkeiten im Unbewussten aufzulösen.


helen fritsch

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Helen Fritsch, gepr. Astrologin DAV

 


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