
Lospunkte: Die verborgene Signatur der Radix
Andy Warhol als Fallstudie
Vortrag am 21.10.2026 um 19:00-20:30 Uhr
Eignung: Für Teilnehmer/innen mit Vorkenntnissen in Astrologie
Lospunkte: Die verborgene Signatur der Radix – Wie werden diese sensitiven Punkte gedeutet?
Der Glückspunkt (Pars Fortunae) und der Geistpunkt (Daimon) gehören zu den faszinierendsten sensitiven Punkten im Horoskop. Sie weisen darauf hin, wo wir unserer wahren Natur besonders nahekommen, innere Harmonie erfahren und Erfüllung finden können. Bereits in der Antike galten diese Lospunkte als Schlüssel zu einer tieferen Deutung. Gemeinsam mit weiteren Lospunkten eröffnen sie einen vielschichtigen Zugang zu Charakter, Motivation und Lebensweg. In der Psychologischen Astrologie betrachten wir sie nicht statisch, sondern als dynamische Entwicklungspotenziale. Doch wie lassen sich diese Punkte wirklich stimmig deuten? Die Rolle des Dispositors, seiner Aspekte und seiner Hausstellung ist deutlich komplexer, als es viele Online-Quellen vermuten lassen.
In diesem Workshop tauchen wir praxisnah in die Welt der Lospunkte (arabische Punkte/Sahams) ein und untersuchen unter anderem die Geburtshoroskope von Andy Warhol sowie weiteren bekannten Persönlichkeiten.
Schritt für Schritt erkunden wir ihre Berechnung, die Bedeutung von Tag- und Nachthoroskop, den Umgang mit „abgelehnten“ Themen und die spannende Möglichkeit, eigene Lospunkte für konkrete Fragestellungen zu entwickeln.
Zum Abschluss öffnen wir den Raum für Fragen, Austausch und eine vertiefende Diskussion.
Konverse oder regressive Progressionen – verborgene Blockaden und karmische Prägungen
Sekundärprogressionen zeigen innere Reifungsprozesse und biografische Wendepunkte. Wenden wir den Blick jedoch um und arbeiten mit konversen Sekundärdirektionen – also mit Regressionen –, bewegen wir das Horoskop symbolisch in die vorgeburtliche Zeit zurück. Die Aspekte zwischen Regression und Radix können dabei überraschende Hinweise auf emotionale Spannungen, innere Konflikte oder Krisenmuster geben, die sich dem bewussten Zugriff zunächst entziehen. In der Psychologischen Astrologie eröffnen sie einen Zugang zu unbewussten Mustern, oder karmischen Prägungen, die Entscheidungen, Beziehungen und Krisen mitgestalten können.
Am Beispiel von Klaus Kinski untersuchen wir, wie solche inneren Konflikte astrologisch sichtbar werden und sich in Lebensweg, Rollen und schöpferischem Ausdruck verdichten.
Den Abschluss bilden eine offene Fragerunde und Diskussion.

Dr. Erik Lehne
Erik ist promovierter Naturwissenschaftler, Manager in einem internationalen Technologiekonzern und ausgebildeter Astrologe. Seine Leidenschaft gilt der Verbindung von Wissenschaft und astrologischer Symbolsprache. Er erforscht seit fünf Jahren die Tiefendimensionen der Astrologie – mit besonderem Fokus auf klassische Techniken, psychologische Deutung und spirituelle Entwicklung. Mehr zu Dr. Erik Lehne.



