2010 28 Oktober

"Am Anfang war das Licht" startet heute in den Kinos

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Es gibt Menschen, die sich nur von Licht ernähren können – der Film „Am Anfang war das Licht“ kommt in die Kinos und zeigt uns wie beschränkt das rein wissenschaftliche Denken ist

Am_Anfang_war_das_LichtAm 28. Oktober startet deutschlandweit der aufsehenerregende Film des österreichischen Filmemachers P. A. Straubinger, der auch die bekannten Dokumentarfilme „We feed the World“ und „Let’s make money“ produziert hat. Der Film zeigt Menschen, die ohne Essen und Trinken leben können – über Wochen, Jahre oder sogar Jahrzehnte. Eine Pflanze kann die Energie des Lichts nutzen. Bewusstseinsveränderung scheint Menschen zur gleichen Kraft verholfen zu haben.

Zumindest versucht der Film eine Beweisführung anhand von Interviews, Erlebnisberichten und wissenschaftlich protokollierten Laborexperimenten. Lichtnahrung oder auch Breatharianismus wird dieses Phänomen der Energieaufnahme genannt. Erklärt wird dies mit altem Wissen aus der östlich-spitituellen Tradition und - neuesten Erkenntnissen aus der Quantenphysik.

In Österreich tobte ein Meinungskrieg, über den Straubinger in der österreichischen Zeitung Die Presse berichtete: „Ich kann mir diese Phänomene auch nicht erklären“, sagt er. „Aber es gibt harte Fakten, die in eine wissenschaftliche Diskussion einfließen sollten, das aber nicht tun.“ Er fühlt sich von der klassischen Naturwissenschaft an den Pranger gestellt: „Wenn jemand dagegen argumentiert, wird er exkommuniziert.“ Seinen Gegnern attestiert er „Stammtischniveau“.

Wir kennen als Astrologen eine ähnliche Form der Auseinandersetzung mit unserer eigenen Disziplin. In der Astrologie heute verwies Monica Kissling darauf: „Während Astrologen sich in der Regel mit fundierten Argumenten auf Kontroversen vorbereiten und eine schlichte Diskussion führen möchten, treffen sie beim Gegenüber oft auf eine Mischung aus Mitleid, Verachtung und Aggression, sodass die Diskussion bald auf eine emotionale Ebene abdriftet.“

Wir brauchen den Dialog der Disziplinen und benötigen eine fundierte nicht-emotionale Diskussion, auch über abseitig erscheinende Phänomene. Ein Beispiel hierfür ist das Mind & Life Institute, das den Dialog zwischen moderner Wissenschaft und Buddhismus pflegt und sich gegenseitig durch Forschungserkenntnisse befruchten möchte, um den Menschen zu mehr Wohlergehen zu verhelfen. Schauen Sie sich also den Film an und bilden Sie sich eine eigene Meinung, lassen Sie ihrem Geist Flügel wachsen und machen Sie Ihre Evidenzerfahrungen in Bezug auf die Astrologie selbst.

Gelesen 9739 mal Letzte Änderung am Mittwoch, 18 Mai 2011 14:20
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Stefan Ringstorff

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