Astrologie lernen

Astrologie-Ausbildung
Astrologie lernen

 

 

Wie lernt man am besten Astrologie?

Wie lernt man am besten AstrologieAstrologie lernt man anders
Astrologie lernen unterscheidet sich erheblich von Lernprozessen, die Sie bisher wahrscheinlich kennen. Es gibt keine Erfahrungen aus Ihrer Schulzeit, die man wirklich damit vergleichen könnte. Aber wer gelernt hat zu lernen, wird sich beim Erlernen der Astrologie leicht zurechtfinden. Wer aber seine Schulzeit hauptsächlich durch Fleiß und vor allem mit Auswendiglernen hinter sich gebracht hat, wird sich sicherlich umstellen müssen, denn die Astrologie lässt sich nicht allein durch Fleiß und Auswendiglernen erobern. Was nicht bedeutet, dass dabei keine Disziplin erforderlich wäre, aber dazu später mehr (siehe Punkt 10).

Mit Lernprozessen vertraut sein
Das Lernen gelernt zu haben bedeutet, dass man sich im Lernprozess überwiegend zuversichtlich verhält und seine Deutungsergebnisse in der Astrologie nicht im Vergleich zu anderen Teilnehmern misst, sondern sich aus Neugierde und Freude mit dem astrologischen Stoff befasst. Es bedeutet aber auch, dass man eine gewisse Frustrationstoleranz in Bezug auf das Lernen mitbringt: Man stellt sein Ziel in der Astrologie nicht infrage, wenn ein bestimmtes Ergebnis eine Weile auf sich warten lässt. Man nimmt die kleinen Fortschritte beim Deuten von Horoskopen wahr, anstatt seine eigenen Mängel zu sehr in den Vordergrund zu stellen. Solche Teilnehmer beschäftigen sich einfach kontinuierlich weiter mit der Astrologie, weil sie das schon aus der Schule kennen oder während ihrer Ausbildung bzw. Hochschulzeit erlebt haben, dass diese Haltung beim Lernen jene ist, die am weitesten führt.

Was fördert das Lernen?

Wodurch lässt sich das Lernen noch fördern, wenn man sich entscheidet, Astrologie zu lernen?
Es ist sehr wichtig, den Kontakt zu den Astrologie-Lehrern zu halten. So macht das Lernen Spaß und bleibt lebendig. Wenn etwas nicht verstanden wurde, sollte man einfach nachfragen und nicht überlegen, was der Lehrer oder andere Mitlernende darüber denken könnten, dass man etwas noch nicht richtig verstanden hat. Ob Sie in Seminaren lernen oder im Fernkurs bzw. Online-College, in allen Lernformen bekommen Sie bei uns die Gelegenheit, immer dann, wenn eine Frage besteht, in wenigen Stunden eine Antwort von unseren Experten zu erhalten und nicht lange damit allein zu bleiben.
Sie können Ihre Fragen in den Foren stellen, Ihren Tutor im Privatunterricht oder an den Kurstagen auch den Seminarleiter in Anspruch nehmen. Selbst wenn Sie nicht bei uns studieren, haben Sie die Möglichkeit, Ihre Frage im Forum unserer Website loszuwerden. Ab dem Moment, in dem Sie mit uns in Kontakt treten, sind Sie mit Ihren Fragen nicht mehr allein.

Die innere Stimme, die sagt: „Ich will verstehen", sollte unbedingt viel stärker sein als die hemmende: „Was wird man bloß von mir denken?" Oft sind Fragen für den Unterrichtenden interessant. Der Astrologie-Lehrer lernt sehr viel von seinen Schülern. ‚Dumme Fragen' existieren für uns nicht!

Ist Intuition eine wichtige Voraussetzung für die Astrologie?

Muss man intuitiv sein, um die Astrologie zu erlernen?
Die Intuition stellt eine wunderbare Gabe dar, die sich sowohl im Beruf als auch im Alltag als günstig erweist. Sie hilft einem, auf die richtige Spur zu kommen. Sie wirkt dem Grübeln entgegen und entspannt beim Denken. Manche fühlen sich wie von außen inspiriert, andere hören auf ihr Bauchgefühl. Die Intuition spielt auf jeden Fall eine wichtige Rolle in der Astrologie. Aber eher im praktischen Beruf als in der Phase, in der man die Astrologie erlernt. Während des Lernprozesses an sich steht die Intuition nicht im Vordergrund.
Die Astrologie wird gerade deshalb als Arbeitsinstrument geschätzt, weil man nicht alles intuitiv erfühlt. Aber die Intuition hilft einem beim Lernen, die feinen Nuancen der Symbole adäquat zuzuordnen.

Ist es erforderlich, viel auswendig zu lernen?

Muss man im Fachbereich Astrologie sehr viel auswendig lernen?
Nein, ganz und gar nicht! Astrologie muss man verstehen und vor allem üben. Auswendig zu lernen nützt eigentlich kaum etwas. Es ist wie beim Kochen. Wenn man einige Male das gleiche Rezept verwendet hat, dann prägt es sich ein. Und hat man es nach einiger Zeit vergessen, dann holt man sein Rezeptbuch wieder hervor. Bücher mit Textbausteinen für Deutungen gibt es in der Astrologie mehr als genug.
Es ist günstig, nicht immer dieselben Formulierungen anzuwenden, sondern zu variieren. Somit prägen sich nach und nach die wichtigsten Eigenschaften der Symbole von alleine ein. Ab wann Sie die astrologischen „Kochbücher" nicht mehr benötigen, sagt absolut nichts über Ihre Begabung für Astrologie aus, denn - um im Bild zu bleiben - es geht um das Kochen (ganzheitliches Deuten) und nicht um die Rezepte (Textbausteine).

Welche Fallen kann man vermeiden?

Typische Fallen beim Lernen der Astrologie
Als ich anfing, mich mit der Astrologie zu befassen, lernte ich die einzelnen Herrscher auswendig. Bald aber merkte ich, dass diese einer inneren Logik unterliegen. Hat man die Symbolik des Krebses verstanden, so kann sein Herrscher nur der Mond sein. Aber damals war ich einfach noch nicht so weit. Später merkte ich mir außerdem die Umlaufzeit der einzelnen Planeten. Ich denke, das war nicht verkehrt. Manchmal dachte ich, es könnte sicher nicht schaden, sich einige Eigenschaften von Planeten auswendig einzuprägen, aber dazu war ich zu faul. Also schlug ich lieber in verschiedenen Büchern nach, wenn ich das Gefühl hatte, dass mir bestimmte beschreibende Eigenschaften fehlten.
Das blieb viele Jahre so und irgendwann merkte ich, dass ich die astrologischen „Kochbücher" im Grunde nicht mehr brauchte. Gerade durch das wiederholte Lesen unterschiedlicher Autoren bekommt man ein feines Gespür für ein Symbol. Es kommt also nicht darauf an, sich die Inhalte des Gelesenen zu merken, sondern sich dem Symbol durch das Erleben zu verbinden.
Astrologie-Bücher können nicht gedanklich gespeichert werden. Man muss es aushalten, dass dies absolut unmöglich ist, und sollte sie daher lieber als eine Inspirationsquelle betrachten, die niemals versiegt.

Was könnte den Lernprozess noch hemmen?

Gibt es etwas, was das Erlernen der Astrologie hemmt?
Eine perfektionistische Geisteshaltung kann sich als hemmend erweisen. Um zu verstehen, wie und wo Exaktheit in der Astrologie verlangt wird, ist es erforderlich, die Astrologie gut zu überblicken. Dies ist aber leichter gesagt als getan! Am Anfang eines Astrologie-Studiums wird dies auf keinen Fall möglich sein. Will man dennoch perfekt sein, nimmt man diese perfektionistische Geisteshaltung in allen astrologischen Bereichen ein und legt sich somit unnötig Steine in den Weg. Besser ist es, dem Lehrer und seiner Methode zu vertrauen, dass er einen schon darauf aufmerksam machen wird, falls mehr Präzision notwendig wäre. Da das oberste Lernziel darin besteht, ein Horoskop synthetisch (ganzheitlich) zu deuten, treten die analytischen Fähigkeiten in den Hintergrund.
Dies bedeutet aber nicht, dass beim Deuten „schwammige" Begriffe angebracht wären! Gerade auf die feinen Nuancen kommt es an. Aber diese fördert man durch das Erleben der Symbole und nicht durch den Wunsch, „Fehler" zu vermeiden.
Möglicherweise sind am Anfang des Astrologie-Studiums Fehler beim Lernen sogar recht nützlich, denn sie offenbaren die Aussagegrenzen auf sehr offensichtliche Art, während „richtiges Deuten" eher dem Ego schmeichelt, als dem wahren Fortschritt zu dienen. Eine gewisse Experimentierfreudigkeit bringt einen letztendlich weiter, selbst wenn dadurch zunächst mehr Fehler beim Deuten entstehen.

Was führt zum Erfolg beim Lernen?

Worin besteht also die Empfehlung beim Lernen?
Die Frage ist sehr einfach und lässt sich in wenigen Worten beantworten. Die Leidenschaft für die Astrologie ist das Wichtigste. Wenn man es als ''Strafe" empfindet, ein gutes Astrologie-Buch oder die Kursmaterialien nicht lesen bzw. hören zu können, dann stimmt die Lernvoraussetzung! Da alle Lebensläufe unterschiedlich sind und manchmal wirklich ein gewisser Zeitmangel herrscht, empfehlen wir Ihnen, Ihrem eigenen Lerntempo zu folgen. Die zweitwichtigste Voraussetzung besteht in der Selbstdisziplin, nämlich darin, sich genügend Übungschancen zu geben.
Betrachtet man nur sein eigenes Horoskop, so reicht das nicht aus. Und im umgekehrten Fall wundert es mich, wenn ein Teilnehmer nach sechs Monaten Studium nicht sicher weiß, wo sich sein Mond befindet. Dann mache ich ihn darauf aufmerksam, dass da etwas nicht stimmt. Regelmäßig deuten ist also wichtig. Am besten richtet man sich einen festen Tag in der Woche ein, an dem man Deutungsübungen durchführt.

Wie viele praktische Übungen sind notwendig?

Wie hoch ist der Übungsanteil, wenn man Astrologie lernen möchte?
Er ist sehr hoch, viel höher als der theoretische Teil. Schon in früheren Zeiten beobachteten die Astrologen den Himmel und zogen ihre Rückschlüsse daraus. Die Haltung eines Astrologen ist also nach wie vor empirisch. Die Babylonier konzentrierten sich auf eine Omen-Astrologie. Für sie waren vor allem außergewöhnliche Himmelsereignisse von entscheidendem Interesse. Anders bei den Ägyptern, die sich für Rhythmen und wiederkehrende Konstellationen interessierten.
Wann immer Astrologie praktiziert wurde, stützte sie sich vor allem auf praktische Erfahrung, und dies ist auch heute noch so.
Learning by doing. In unserer Zeit sind vor allem innere Prozesse von Interesse. Das heißt, die Astrologie zu erlernen, bedeutet zugleich auch immer, Selbsterfahrungsprozesse in Gang zu setzen.

Und wie viel Zeit muss man aufwenden?

Wie viel Zeit benötigt man, um eine astrologische Ausbildung zu absolvieren?
Anspruchsvolle Ausbildungen dauern 3 bis 4 Jahre. Wobei diese Länge des Studiums einen nicht abschrecken sollte. Pausen zwischen den einzelnen Stufen sind möglich und auch die Intensität des Studiums wird nicht ständig gleichbleibend sein. Erfahrungen müssen „verdaut" werden können. Es ist also kein negatives Zeichen, wenn die Hinwendung zur Astrologie nicht immer gleich stark ist. Alles zu Perfekte ist eher suspekt. Man sollte seinem eigenen Rhythmus und Lebensstil folgen, die kompletten Pausen von der Astrologie jedoch nicht allzu lange währen lassen.
Besonders dann, wenn man meint, Wiederholungen seien nötig, bevor man weitermacht. In dem Fall ist es besser, sich mit einem ganz anderen Aspekt der Astrologie auseinanderzusetzen und sich eine Pause von dem zu gönnen, womit man sich schon länger beschäftigt hat. Wiederholungen entstehen beim Deuten normalerweise ganz von alleine. Überlegt man, wie man ein bestimmtes Quadrat deuten sollte, so ist es vielleicht angebracht, ein Kapitel über diejenigen Zeichen noch einmal zu lesen, in die dieses Quadrat fällt, oder die Planeten, die darin stehen, neu zu betrachten. Eine gute Idee wäre es auch, die Lektionen, in denen die Quadrate besprochen wurden, punktuell zu wiederholen. Dafür braucht man aber keinen ganzen Monat auszusetzen. Dazu genügen wenige Stunden.

Welche Lernform ist wirklich effektiv?

Wer lernt mit welcher Lernform am besten?
Dies ist eine Frage, die Sie mit Ihrer Studienberaterin und mir am Anfang der Ausbildung sorgfältig analysieren sollten. In jedem Fall besteht auch von uns aus immer die Möglichkeit, von einer Lernform in die andere zu wechseln.
Es hat sich inzwischen herumgesprochen, dass in Seminaren zu lernen nicht generell für jeden die optimale Form darstellt, und dass nicht jeder, der im Fernkurs lernt, weit weg von Astrologie-Angeboten wohnt und am Wochenende keine Möglichkeit hat, Kurse zu besuchen. Viele unserer Fernschüler wohnen bspw. in Hamburg!

In Seminaren zu lernen lohnt sich, wenn...

In Seminaren Astrologie zu lernen, ist dann sinnvoll, wenn man ...

  • den Unterricht live erleben möchte
  • mit anderen Teilnehmern zu kommunizieren wünscht
  • Selbsterfahrungsprozesse in Gruppen erleben will
  • in der Lage sein möchte, Fragen direkt an den Seminarleiter zu stellen
  • gern seine Wünsche im Unterricht äußert
  • sich nicht für diszipliniert genug hält, um im Fernunterricht zu lernen
  • feste Termine benötigt, um eine Ausbildung „durchzuziehen"

Im Fernkurs zu lernen ist sinnvoll, wenn...

Im Fernkurs Astrologie zu lernen, ist dann sinnvoll, wenn man ...

  • lernen möchte, wann und wo man will
  • selbst das Lerntempo bestimmen möchte
  • man Spaß daran hat, individuell betreut zu werden
  • gern mit Materialien lernt
  • sich in Gruppen unwohl fühlt
  • weit entfernt vom Seminarort wohnt
  • an sein Zuhause gebunden ist
  • viel reist und sich häufig im Ausland aufhält

Im Astrologie-Online-College fühlt man sich gut aufgehoben, wenn...

Im Online-College Astrologie zu lernen, ist dann sinnvoll, wenn man ...

  • gut mit dem Computer umgehen kann und Kosten sparen möchte
  • im Internet zuhause ist und dieses Medium gern nutzt
  • nicht an Termine gebunden sein möchte, aber Kontakte zu anderen Teilnehmer pflegen will
  • von wo aus immer zu studieren wünscht und seinem eigenen Lernrhythmus folgen möchte
  • gern die eigenen Materialien auf seinem Rechner speichert
  • die individuelle Betreuung schätzt
  • Kinder betreut und keinen Babysitter hätte, um zu den Kursen zu kommen

Privatunterricht ist angesagt, wenn...

Im Privatunterricht Astrologie zu lernen, ist dann sinnvoll, wenn man ...

  • punktuell Wissenslücken schließen will
  • sich einzelne Kompetenzen aneignen möchte
  • verstärkt persönliche Ansprache braucht
  • nur ein bisschen 'schnuppern' möchte
  • Unterstützung in einer bestimmten Lernphase braucht
  • Versäumtes schnell nachholen will
  • eine gezielte Vorbereitung auf die DAV-Prüfung benötigt