Zum Inhalt springen

Bis zum 15. November auf jede Lektion in psychologischer Astrologie 20,00 € Rabatt! kostenfreie Probematerialien anfordern

Klassische Astrologie lernen: unser Prognosetraining
Bildquelle: Astropraxis

Wer nach einer Ausbildung in psychologischer Astrologie klassische Astrologie lernen möchte, begegnet einem deutlich anderen System. Man ergänzt das vertraute Vorgehen nicht einfach um einige Prognosetechniken. Der Wechsel verlangt, sich auf andere Methoden einzulassen und die eigene Art des Deutens erheblich umzustellen.

Deshalb kann unsere Voraussetzung zunächst überraschen: Das Prognosetraining richtet sich an Menschen mit einer sehr guten Ausbildung in psychologischer Astrologie. Wir setzen dabei jedoch nicht deren psychologische Ausrichtung voraus. Wir bauen auf der Deutungserfahrung, der Fähigkeit zur synthetischen Deutung und einer lösungsorientierten Haltung auf.

Erfahrung mitbringen und ein anderes System erlernen

Historisch entstand die psychologische Astrologie aus einem revidierten Verständnis der klassischen Astrologie. Die klassische Astrologie baut also nicht auf der psychologischen auf.

Unsere Voraussetzung ergibt sich aus dem Ausbildungsweg vieler Interessierter: Sie haben bereits psychologische Astrologie gelernt und möchten sich anschließend die klassischen Methoden erschließen. Aus ihrer bisherigen Ausbildung bringen sie wichtige Fähigkeiten mit.

Synthetisch zu deuten bedeutet, einzelne Faktoren eines Horoskops zu einer zusammenhängenden Deutung zu verbinden. Dazu muss man Zusammenhänge erfassen, Aussagen gewichten und aus vielen Einzelinformationen ein Gesamtbild entwickeln können.

Diese Erfahrung ist beim Wechsel wertvoll. Die Regeln, nach denen man zu einer Deutung gelangt, müssen im klassischen System jedoch neu erlernt werden. Gerade wer mit psychologischer Astrologie vertraut ist, braucht die Bereitschaft, gewohnte Vorgehensweisen zu hinterfragen und sich fachlich umzustellen.

Mit klassischen Methoden nach Lösungen suchen

Zur Voraussetzung gehört auch eine lösungsorientierte Haltung. Sie umfasst das Verständnis für die Situation und die Fragen des Klienten. Zugleich bedeutet sie fachlichen Ehrgeiz: im Horoskop nach Lösungen zu suchen und dafür die klassischen Methoden gründlich anzuwenden.

Wer diesen Weg geht, sollte Freude daran haben, sich in ein anderes System einzuarbeiten, Zusammenhänge zu untersuchen und die Möglichkeiten der Methoden für eine konkrete Fragestellung auszuschöpfen. Vorhandene Deutungserfahrung hilft dabei. Sie nimmt einem diese neue Arbeit aber nicht ab.

Warum die Ausbildung 20 Lektionen umfasst

Viele Interessierte möchten nach ihrer psychologischen Ausbildung nicht noch einmal einen ebenso langen Ausbildungsweg durchlaufen. Wir haben deshalb ein Prognosetraining entwickelt, das ihre vorhandenen Fähigkeiten berücksichtigt.

So ist es uns gelungen, die Ausbildung auf 20 Lektionen zu begrenzen und zugleich ihre Tiefe, ihre Details und ihre Präzision zu bewahren. Grundlegende Deutungskompetenz setzen wir voraus; die Teilnehmenden können sich auf das Erlernen und Anwenden der klassischen Methoden konzentrieren.

Die 20 Lektionen sind deshalb kein Einstieg für Anfänger. Wer von Anfang an ausschließlich klassische Astrologie lernen möchte und noch keine sehr gute Ausbildung in psychologischer Astrologie mitbringt, findet bei uns kein passendes Angebot.

Unterschiedliche Methoden verantwortungsvoll vermitteln

Im WELT-Beitrag von 2011 sprach ich über meine psychologisch-astrologische Arbeit. Damals sagte ich: „Jeder ist selbst der Agent seines Lebens.“ Die Eigenverantwortung des Menschen bleibt mir auch beim Arbeiten mit klassischen Prognosemethoden wichtig.

Im selben Gespräch betonte ich: „Zur seriösen Astrologie gehört, die Aussagegrenzen der Astrologie zu beachten“. Beim Wechsel zu einem anderen System gehört deshalb auch dazu, dessen Möglichkeiten und Grenzen sorgfältig kennenzulernen. Der Ehrgeiz, Lösungen zu finden, muss mit einer genauen Prüfung der eigenen Aussagen verbunden sein.

Unser Prognosetraining ist nach und nach gewachsen. Dass wir heute sowohl psychologische als auch klassische Astrologie unterrichten können, verdanke ich wesentlich unserem Team. Seine Erfahrung, seine Unterrichtsarbeit und seine Begleitung der Teilnehmenden tragen unsere Ausbildungen. Ohne diese Menschen hätte ich nur wenig von dem erreicht, was die Astropraxis heute anbieten kann. Dafür bin ich sehr dankbar.

Hélène Fritsch

Zum damaligen Gespräch: „Die moderne Astrologie hat nichts Magisches“, WELT, 2. Januar 2011.