2011 10 Oktober

Erste Eindrücke von der DAV-Tagung 2011

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„Wollen wir noch die Zukunft, wie sie war? Astrologische Prognose und die Herausforderung der neuen Zeit“

Bild_01Unter diesem Titel fand am zurückliegenden Wochenende in Bonn die diesjährige Tagung des Deutschen Astrologen-Verbandes statt. Es ging um alle möglichen Formen der astrologischen Prognosemöglichkeiten. Weit mehr als 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer besuchten die traditionell im Gustav-Stresemann-Institut in Bonn stattfindende alljährliche Tagung.

Das Haus der Astrologie ist groß, das zeigte die Breite der vorgestellten Themen. Wer gedacht hätte, die prognostischen Methoden seien auf Stundenastrologie, Transite, Solare und Sekundärprogressionen beschränkt, wurde eines besseren belehrt und erfuhr etwas zu den anderen Methoden von den jeweiligen deutschsprachigen Experten.

Die Ausführungen von Birgit Lummer zum Alterspunkt nach Bruno und Luise Huber beeindruckten offenbar viele Zuhörer, ebenso wie die engagiert vorgetragenen mundanastrologischen Bemerkungen von Alexandra Klinghammer zur „Tiefenwende“, wie Dr. Christoph Schubert-Weller, der ehemalige und von Holger Faß am Freitag abgelöste Vorsitzende des DAV, die Zeit von 2012-2015 nannte. Eva Stangenberg sprach über progressive Neumond-Horoskope und die beiden Koryphäen der Stundenastrologie, Mona Riegger und Erik van Slooten stellten am Ende ihrer beiden Vorträge fest, dass sie auf unterschiedlichen Wegen zum gleichen stundenastrologischen Ergebnis gelangten.

Hamaker-Zondag_BonnDer Sonntag bot aus meiner Sicht das wahre Highlight der Veranstaltung – Karen Hamaker-Zondag (links im Bild), Vielen sicherlich bekannt durch einige astrologische Standardwerke, war zu Gast mit einem Vortrag über Primärdirektionen, Sekundärprogressionen und Transite. Ihr langer Vortrag hatte nicht nur einen hohen Lerneffekt, sondern war durch ihren Vortragsstil und die Erklärung der Methoden am Beispiel der britischen Musikerin Susan Boyle auch fesselnd und emotional. Die Fülle der Informationen und der Erkenntnisreichtum von Karen Hamaker-Zondag waren beeindruckend. Die Methode der Primärdirektionen in Verbindung mit der ergänzenden Betrachtung durch Transite und Sekundärprogressionen im Horoskop liefert individuelle, zutiefst zutreffende Möglichkeiten der Prognose für ein einzelnes Horoskop. Allein die Methode zu beherrschen, genügt mit Sicherheit nicht, die Kunst liegt sicherlich in der Interpretation der Ergebnisse. Karen Hamaker-Zondag ist eine wahre Meisterin darin. Sie hat versprochen, uns an ihren Erkenntnissen teilhaben zu lassen – sie schreibt bereits an einem Buch zum Thema des Vortrags.

Mehr zum DAV und zur Tagung erfahren Sie im nächsten Newsletter der Astropraxis.

Gelesen 12403 mal Letzte Änderung am Montag, 17 Oktober 2011 12:23
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Stefan Ringstorff

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4 Kommentare

  • Kommentar-Link Birgit Lippeck Mittwoch, 19 Oktober 2011 00:09 gepostet von Birgit Lippeck

    Dies war die erste DAV-Tagung, an der ich teilgenommen habe, und es war sicherlich nicht die letzte. :-)
    Ich habe alle Vorträge gehört, und jeden einzelnen mit Freude und großem Interesse verfolgt.
    Mit viel Input, neuen Erkenntnissen und Sichtweisen im Gepäck, habe ich viele Anregungen für eigene Forschungen und Experimente mit nach Hause gebracht, die mir noch viele erfreuliche Stunden bereiten werden. :-)

  • Kommentar-Link Elisabeth Samstag, 15 Oktober 2011 10:27 gepostet von Elisabeth

    Die Zusammenfassung weckt das Interesse an mehr Information. Sobald die CDs erscheinen werde ich sie bestellen, bis dahin bleibt die Spannung ganz besonders auf den Vortrag von Karen Hamaker-Zondag!
    Vielen Dank für die Zusammenfassung.

  • Kommentar-Link Katja Graf Freitag, 14 Oktober 2011 19:03 gepostet von Katja Graf

    Oh ja, danke für die interessante Zusammenfassung! - Jetzt möchte ich die Vortrags-CDs aber auch (!) unbedingt bestellen... :-)... Gerade der Bericht über den letzteren Vortrag klingt ja unglaublich spannend!!... Danke dafür!

  • Kommentar-Link Claudia Schulz Dienstag, 11 Oktober 2011 10:34 gepostet von Claudia Schulz

    Vielen Dank für deine Zusammenfassung zum diesjährigen DAV-Kongress, lieber Stefan.
    Zwar war ich selbst nicht dabei, freue mich aber gerade deshalb schon auf die Vortrags-CDs, die sicher auch diesmal wieder beim DAV bestellt werden können!

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