2012 26 März

Wird Mitt Romney der Präsidentschaftskandidat der Republikaner und löst im Herbst Barack Obama ab?

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Ein Blick auf den Mulitmillionär aus astrologischer Sicht

Mitt_Romney

Bild: Mitt Romney Media/Jessica Rinaldi

Momentan laufen die Vorwahlen bei der Republikanischen Partei in den USA. Noch vier Kandidaten sind im Rennen. Newt Gingrich, Rick Santorum, Ron Paul und der am aussichtsreichsten vorn liegende Mitt Romney. Allgemein wird erwartet, dass er Ende August zum Präsidentschaftskandidaten der Republikaner und damit zum wahrscheinlichen Kontrahenten von US-Präsident Barack Obama im Wahlkampf wird. Auch Obama muss Anfang September noch offiziell nominiert werden. Allerdings ist dies gemeinhin für einen amtierenden Präsidenten reine Formsache.

Mitt Romney wurde am 12. März 1947 um 09:51 Uhr in Detroit/Michigan geboren. Was ihn im Gegensatz zu vielen anderen Kandidaten auszeichnet, ist seine vermögende Stellung. Sein Privatvermögen wird auf ca. 250 Mio. US-Dollar geschätzt – ein großer Vorteil in einem Wahlkampf, den die Kandidaten in den USA selbst finanzieren müssen.

Die kühl kalkulierende Venus steht im Zeichen Wassermann am MC – da hat er einer sein Geld mit Kapital-Anlagestrategien gemacht. Romney war Gründungspartner der Private Equity-Gesellschaft Bain & Co.

HoroskopEs ist von einem ausgesprochen langweiligen Vorwahlkampf die Rede. Romney scheint nur der etwas bessere von schlechten Kandidaten zu sein. So schrieb die New York Times über ihn: "Er ist hölzern und ungelenk. Seine Überzeugungen sind wankelmütig bis fadenscheinig. Er ist alles andere als redegewandt und leidenschaftlich. (…) Man kann sich kaum einen schlechteren Kandidaten vorstellen." Wir sehen den Geburtsherrscher Merkur rückläufig; ein eher intuitiver Verstand in den Fischen und wir sehen den Saturn im dritten Haus – kein Wunder also, dass er nicht durch große, leidenschaftliche Reden glänzt. Die Mond/Jupiter-Konjunktion in Opposition zum AC macht ihn wahrscheinlich wankelmütig, weil er sich im Innersten unbehaglich in der Öffentlichkeit fühlt, die Außenwelt reagiert dann verstört auf seine Stimmungsschwankungen.

Immerhin er hat es schon einmal zum Gouverneur im eigentlich demokratischen Ursprungsstaat Massachusetts geschafft. Dort regierte er mit konservativen Ansichten, wollte die Todesstrafe wieder einführen und sprach sich gegen die gleichgeschlechtliche Ehe aus. Und führte seine Stärke, seinen ökonomischen Sachverstand ins Spiel, sanierte den Haushalt und schuf sogar Überschüsse. Nur um dann kurz entschlossen aufzuhören und sich in den Vorwahlkampf der Republikaner 2007 zu stürzen. Er gab 2008 auf, die Partei scheint ihn nicht zu mögen und so ist auch heute noch die Rede vom Überraschungs-Kandidaten, den die Republikaner auf dem Nominierungsparteitag Ende August präsentieren werden. Das wäre dann das schlimmste, was Romney passieren könnte. Romney ist Mormone, ein frommer Mensch. Sein spiritueller Weg ist deutlich. Doch die Gefahr sich täuschen zu lassen, ist groß (Neptun im Trigon zur Venus/MC-Konjunktion). Im Hintergrund munkelt man, dass Romney in einem aussichtslosen Wahlkampf gegen Obama „verheizt“ wird, nur damit die Republikaner dann bei den nächsten Wahlen nach dem Ausscheiden Obamas einen Star auf dem Wahlkampf-Parkett präsentieren können – den Bruder von George W. Bush, Jeb Bush, augenblicklich Gouverneur von Texas.

Gelesen 53754 mal Letzte Änderung am Dienstag, 10 März 2015 11:20
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Stefan Ringstorff

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