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Dezember 2025: Zwischen den Jahren liegt die Zielsuche mit dem Ausloten des inneren Kompasses
Astrologische Monatsvorschau

Dezember 2025: Zwischen den Jahren liegt die Zielsuche mit dem Ausloten des inneren Kompasses

Der Dezember bringt das astrologische Jahr in seine letzte Phase – eine Zeit der Rückschau, Verdichtung und inneren Sammlung. Die Themen des Vormonats – Orientierung, Wahrheitssuche und Heilung – setzen sich fort, erhalten nun aber mehr Tiefe und Ernsthaftigkeit. Es geht darum, den Kurs zu halten oder auch zu korrigieren, wenn Klarheit und Gewissen es erfordern.

Zwischen Vollmond und Wintersonnenwende entfalten sich prägende Mars-Aspekte, intensive Konstellationen mit Neptun sowie ein Neumond, der sowohl idealistische Ziele als auch die Notwendigkeit innerer Ehrlichkeit mit sich bringt. Dieser Monat lädt dazu ein, nach innen zu hören und sich zugleich auf das Neue vorzubereiten, das schon am Horizont sichtbar wird.

Mars im Schützen – Reibung, Reifung und Richtungsfindung (bis 15.12.)

Die erste Dezemberhälfte steht im Zeichen eines aktiven, aber zunehmend herausgeforderten Mars im Schützen. Sein Feuer ist zielgerichtet, aber nicht immer kontrolliert – besonders im Zusammenspiel mit folgenden Aspekten:

- Am 5. Dezember bildet Mars ein Trigon zu Chiron im Widder: Eine günstige Gelegenheit, durch bewusstes Handeln alte Wunden zu transformieren. Wer sich mutig mit seinen Schwächen auseinandersetzt, kann neue Stärke entwickeln.

- Am 9. Dezember steht Mars im Quadrat zu Saturn in den Fischen: Energie trifft auf Widerstand. Wo Strukturen fehlen oder Grenzen ignoriert wurden, macht sich Frustration breit. Diese Spannung fordert Geduld und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen.

- Am 14. Dezember folgt das Quadrat zu Neptun: Jetzt wird deutlich, wo wir uns getäuscht haben oder unrealistischen Idealen hinterherliefen. Mars verliert hier kurzzeitig die Richtung. Rückzug und Neujustierung sind hilfreich, um wieder mit der inneren Wahrheit in Kontakt zu kommen.

Am 15. Dezember wechselt Mars in den Steinbock. Damit beginnt eine Phase konkreter Zielverfolgung, die weniger impulsiv, dafür jedoch ausdauernder und strategischer ist.

Vollmond am 5. Dezember – Einsicht zwischen Denken und Glauben

Der Vollmond auf der Zwillinge-Schütze-Achse beleuchtet das Spannungsverhältnis zwischen Information und Bedeutung. Jetzt geht es darum, oberflächliche Fakten mit tieferem Sinn zu verknüpfen. Wer bereit ist, auch ungewohnte Perspektiven zuzulassen, kann wichtige Einsichten gewinnen.

Neptun wird direktläufig (10. Dezember) – die Rückkehr der inneren Stimme

Nach längerer Rückläufigkeit in den Fischen wendet sich Neptun am 10. Dezember wieder der Direktläufigkeit zu. Verwirrung und emotionale Unklarheit können sich nun lichten. Spirituelle Erkenntnisse, künstlerische Impulse und innere Ruhe kommen leichter zum Tragen – vorausgesetzt, man achtet auf feine Zwischentöne.

Sonnenwende & Jupiter-Chiron: Licht in der Wunde (21.12.)

Am 21. Dezember erreicht die Sonne ihren Tiefststand – Wintersonnenwende und astrologischer Übergang in den Steinbock. Dieser Tag bietet die Chance für Klarheit, Sammlung und Neuausrichtung. Gleichzeitig bildet Jupiter im Krebs ein Quadrat zu Chiron im Widder: Ein Hinweis darauf, dass Wachstum nicht ohne Verletzlichkeit geschieht. Wer bereit ist, alte Schmerzen anzuerkennen, öffnet sich für tiefere Reife und neue Integrität.

Neumond im Schützen – Sinnsuche und Unsicherheit (20.12.)

Am Vortag der Wintersonnenwende findet der Neumond im Schützen statt – eine Konstellation, die auf eine neue innere Ausrichtung hinweist. Es geht um Perspektiven, Glaubenssysteme und Lebensziele. Doch dieser Neumond steht im Quadrat zu Neptun – was die Klarheit zunächst erschwert. Illusionen, Sehnsüchte und Unsicherheiten können uns davon abhalten, den nächsten Schritt klar zu erkennen. Wer jedoch bereit ist, in das Unbekannte hineinzuspüren, kann daraus eine tiefe Vision für das kommende Jahr entwickeln.

Venus Quadrat Neptun – zarte Töne, diffuse Erwartungen (24.12.)

Der Heiligabend steht unter dem Einfluss eines sensitiven, aber auch potenziell irreführenden Aspekts: Venus im Quadrat zu Neptun. Diese Konstellation weckt Sehnsucht nach Nähe, Harmonie und tiefer Verbundenheit – birgt aber auch die Gefahr, sich in Vorstellungen oder unerfüllten Erwartungen zu verlieren. Besonders in Beziehungen ist es hilfreich, das Gegenüber nicht zu idealisieren. Romantische Stimmung und Mitgefühl sind spürbar – aber nur dann erfüllend, wenn sie auf echtem Kontakt und nicht auf Projektionen beruhen.

Fazit

Der Dezember beginnt dynamisch, wird aber zunehmend introspektiv. Mars fordert zur Handlung auf, konfrontiert uns aber gleichzeitig mit den Grenzen unserer Vorstellungen. In der Monatsmitte kippt das Tempo in Richtung Struktur und Tiefe. Mit Neptuns Richtungswechsel und der Sonnenwende wächst die innere Klarheit – auch wenn sie noch leise daherkommt. Der Monat schließt mit einer Erinnerung: Wahres Wachstum beginnt dort, wo wir bereit sind, unseren Schmerz zu sehen – und trotzdem weiterzugehen.


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